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Auftakt in die Rückrunde
BVB-Gegner RB Leipzig: Respekt ja, Angst nein

Am Samstag treffen der BVB und RB Leipzig aufeinander. (Foto: dpa)
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Dortmund – Am Samstag startet für Borussia Dortmund die Rückrunde direkt mit einem Kracherspiel. Es geht auswärts zum ungeliebten Gegner RB Leipzig. Die Dortmunder erwartet dabei direkt eine Reifeprüfung. Auf einige seiner Fans muss der BVB dabei jedoch verzichten.

Es ist ein bisschen wie im August. Damals trafen Borussia Dortmund und RB Leipzig aufeinander und keiner wusste so wirklich, wo dieser BVB steht. Dann geht Leipzig auch noch in sekundenschnelle in Führung und die Verunsicherung - zumindest auf den Rängen des Stadions - ist schnell zu spüren. Am Ende des Tages war da dann nur noch großer Jubel, denn der BVB gewann am Ende noch mit 4:1 und machte den ersten Schritt zu einer Hinrunde wie im Traum.

Mit sechs Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger startet der BVB als Tabellenführer in das zweite Halbjahr der Saison. Die Meisterschaft scheint möglich, wenn die Mannschaft ihre Form der ersten Halbserie beibehält.

RB will Eindruck aus der Hinrunde ändern

Und wieder ist es so, dass direkt das erste Spiel einigen Aufschluss darüber geben kann, wie gut der BVB wirklich ist. Ist der Hunger auf Erfolg, ist die Gier auf drei Punkte, ist die Schärfe im eigenen Spiel noch immer so, wie vor Weihnachten? Oder hat all das Lob dazu geführt, dass jetzt ein paar Prozentpunkte fehlen? Der BVB wäre gewiss nicht der erste Klub, dem das nach einer starken Hinrunde passiert.

In Leipzig jedenfalls wissen sie um die Größe der Aufgabe, die da am Samstagabend wartet. Doch Angst vor dem BVB hat RasenBallsport nicht. Torwart Peter Gulasci sprach im Interview mit der Bild vor dem Spiel davon, dass die Leipziger auf Wiedergutmachung aus sind. Das Hinspiel hat der Schlussmann nämlich nicht vergessen. "In unserer Hinrunde passen zwei Spiele nicht rein: Das 1:4 in Dortmund und das 0:3 in Freiburg. Samstag wollen wir gegen den BVB drei Punkte holen. Wir sind daheim ungeschlagen. Im Hinspiel hatten wir den Nachteil, dass wir durch die Europa-League-Quali schon viele Spiele gemacht hatten. Jetzt starten beide mit der gleichen Ausgangssituation", so der Ungar.

Damals, erklärt er auf Nachfrage, habe er nicht daran gedacht, gegen den kommenden Deutschen Meister verloren zu haben. Denn der BVB sei gar nicht so viel besser gewesen, wie es das Ergebnis aussagt. "Nach dem 1:0 hatten wir alles ganz gut im Griff, bekommen dann zwei dumme Standardtore. Dortmund war in diesem Spiel nicht viel besser als wir", so Gulasci.

Dennoch habe ihn die folgende Hinrunde der Dortmunder beeindruckt. Doch wie auch der BVB könne Leipzig attraktiven Offensiv-Fußball spielen und ebenso gut umschalten. Daher erwartet er am Samstag auch ein echtes Spektakel.

Ziel für Gulasci: Kein Gegentor!

Aufpassen müsste die Defensive Leipzigs dabei vor allem auf Marco Reus. Der würde eine überragende Saison spielen. Doch nicht nur Reus und die Spieler der Startelf seien extrem gefährlich, auch von der Bank könne der BVB jederzeit Spieler nachlegen, die ein Spiel im Alleingang entscheiden können.

Sein Ziel sei trotzdem ein Spiel ohne Gegentor. Und wie soll das gehen? Das erklärte er gleich mit dazu. "Stabil, konzentriert, hinten sehr konsequent. Wir haben hinten auch sehr viel Speed, müssen keine Angst vor den Dortmunder Angreifern haben. Und im Mittelfeld müssen wir die Zweikämpfe gewinnen und viele zweite Bälle holen."

BVB-Probleme in der Defensive

Beim BVB ist noch unklar, wie die Besetzung der Defensiv aussehen wird. Klar ist: Manuel Akanji fällt wegen seiner Hüftprobleme aus. Dan-Axel Zagadou - der zudem am Donnerstag beim Training fehlte - und Abdou Diallo haben noch einen Rückstand aufzuholen. Ömer Toprak war am Donnerstagmittag nicht auf dem Trainingsplatz anzutreffen.

Mit Julian Weigl steht eine positionsfremde Alternative zur Verfügung. Bereits zum Abschluss der Hinrunde gegen Gladbach sowie in den Vorbereitungsspielen agierte der eigentliche Mittelfeldspieler in der Abwehrzentrale. Neuzugang Leonardo Balerdi ist für die U20 Argentiniens freigestellt und wird in den kommenden Wochen nicht zur Verfügung stehen.

Ohne aktive Fanszene in Leipzig

Ebenfalls nicht mit an Board sind am Samstagabend viele Fans des BVB. Wie auch in den Vorjahren lehnt die aktive Fanszene eine Fahrt nach Leipzig ab. Auch die Fanabteilung des BVB verzichtet auf die Organisation von Bussen.

Stattdessen wird es im Signal Iduna Park ein Rudelgucken und eine anschließende Feier geben. Darüber hatte das Bündnis Südtribüne Dortmund schon im Dezember informiert

 


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Tabelle

31. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern3079:295070
2Dortmund3072:363669
3RB Leipzig3057:233461
4Frankfurt3058:352353

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