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Teamcheck
BVB-Kader: Die Härtefälle unter Lucien Favre

(Foto: dpa)
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Dortmund – Der Kader von Borussia Dortmund ist mit aktuell 29 Spielern prall gefüllt, der Konkurrenzkampf um die 18 Plätze im Spieltagskader groß. Auch einige Stars werden es deshalb in dieser Saison schwer haben. Wir haben den Kader unter die Lupe genommen und einen Blick auf die Härtefälle geworfen.

Ja, die Saison ist lang und mit dem DFB-Pokal und der Champions League kommen viele englische Wochen auf den BVB zu. Dennoch werden einige Spieler häufig auf der Bank oder gar auf der Tribüne sitzen. Allen voran Shinji Kagawa und aktuell Mario Götze. Aber der Reihe nach.

Der Platz im Tor ist klar an Roman Bürki vergeben. Nach seinem Auftritt im Bundesliga-Auftaktspiel gegen RB Leipzig sollten auch seine letzten Kritiker verstummt sein. Hält er weiterhin auf diesem Niveau, muss er sich um seinen Stammplatz keine Gedanken machen und Landsmann Marvin Hitz bleibt nur die Rolle als Backup.

Viererkette in festen Händen

Auch die Viererkette vor Bürki ist in festen Händen. Auf der rechten Außenverteidigerposition vertraut Favre weiterhin Routinier Lukasz Piszczek., links Marcel Schmelzer. Der schwächelte in der vergangenen Saison, machte nach einem mäßigen Auftritt gegen Fürth zuletzt gegen RB Leipzig wieder ein gutes Spiel. Und auch gegen Hannover zeigte er einen soliden Auftritt. Als Alternativen stünden hier Achraf Hakimi, Jeremy Toljan und Rafael Guerreiro zur Verfügung, wobei aktuell Toljan die schlechtesten Karten hat. Er kam weder in den letzten vier Testspielen zum Einsatz noch stand er im Kader gegen Fürth, Leipzig und Hannover.

Die besten Aussichten auf Einsatzzeiten hat dagegen der Portugiese Guerreiro, da er sowohl auf der Linksverteidigerposition als auch im zentralen Mittelfeld eingesetzt werden kann.     

Manuel Akanji bildet gemeinsam mit Abdou Diallo, der nach der Vorbereitung den Vorzug vor Ömer Toprak erhielt, das Innenverteidiger-Duo. Allerdings sahen beide im Spiel gegen RB Leipzig vor allem beim Gegentreffer nicht gut aus. Gegen Hannover überzeugten dagegen beide mit einem starken Auftritt. Damit ist Ömer Toprak einer der aktuellen Härtefälle beim BVB. Leisten sich Akanji und Diallo nicht dauerhaft größere Patzer, wird der Ex-Leverkusener nur in den harten englischen Wochen zum Einsatz kommen. Gleiches gilt für Dan-Axel Zagadou, der zusätzlich auch noch auf der linken Verteidigerposition aushelfen könnte. Erstmal wird aber auch er sich allenfalls mit einer Rolle auf der Bank begnügen müssen.

Das üppig besetzte Mittelfeld – Kagawa aktuell chancenlos

Hier haben ganz klar Axel Witsel, Thomas Delaney und Mahmoud Dahoud die Nase vorn. Sie harmonierten im Spiel gegen Leipzig nach den anfänglichen Startschwierigkeiten des gesamten Teams immer besser. Und das, obwohl sie zum ersten Mal in dieser Dreierkonstruktion auf dem Platz standen. Witsel auf der Sechs, Delaney und Dahoud davor als Achter. Diese drei in Kombination machen definitiv Lust auf mehr, auch wenn sie gegen Hannover alle drei einen doch deutlich schwächeren Auftritt an den Tag legten.

Chancen auch mal wieder auf der Sechs zu spielen, hat jedoch auch Julian Weigl. Zwar spielte auch er eine schwächere letzte Saison. Was er kann, hat er unter Thomas Tuchel aber unlängst bewiesen. Nicht grundlos versuchte Tuchel jüngst, ihn nach Paris zu holen. Vor allem an der vom BVB gewünschten Ablösesumme scheiterte der Transfer jedoch. Dass er aktuell das Nachsehen gegenüber Witsel und Co. hat, liegt vor allem an seiner Verletzungspause. Dadurch verpasste er weite Teile der Vorbereitung. Zwar gab er bereits sein Comeback auf dem Platz, allerdings in der U23. Was einen Einsatz bei den Profis betrifft, wird sich Weigl wohl noch etwas gedulden müssen. Spielen wird er aber sicherlich unter Favre.

Anders hätte es bei Nuri Sahin ausgehen können. Sowohl auf der Sechser als auch auf der Achterposition wäre es für ihn schwer geworden, wieder ein Bein in Dortmund auf den Boden zu bekommen. Er gehörte zweifelsfrei mit zu den Härtefällen beim BVB. Schon vor den Verpflichtungen von Witsel und Delaney hatte es der 29-Jährige schwer, saß auch unter Peter Stöger zum Teil auf der Tribüne. Unter Favre hätten sich seine Einsatzzeiten noch mehr verringert, wenn nicht gar auf Null reduziert. Unter diesen Voraussetzungen entschied sich der 29-Jährige deshalb für einen Wechsel zu Werder Bremen.  

Ein weiterer Härtefall ist ganz klar Mario Götze. Nach einer guten Vorbereitung wollte er endlich in dieser Saison wieder richtig durchstarten. Dann aber kam das Pokalspiel gegen Fürth, in dem der einstige WM-Held keinen guten Tag erwischte. Nach einer Stunde war deshalb an diesem Abend für ihn Schluss, die Spiele gegen Leipzig und Hannover durfte er nur von der Bank verfolgen. Dennoch, Götze wird erneut seine Chance von Favre bekommen, zumal Favre ihn im zentralen sowie auch im offensiven Mittelfeld einsetzen kann.

Anders sieht dies bei Shinji Kagawa aus. Er gehörte weder im Pokal gegen Fürth noch in den Bundesligaspielen gegen Leipzig und Hannover zum Kader. In Favres favorisiertem 4-3-3 passt der Japaner nicht wirklich hinein. Bleibt Favre dem BVB länger erhalten, ist auch ein Wechsel des 29-Jährigen wahrscheinlich.

Den Verein bei passender Gelegenheit verlassen dürfte auch Sebastian Rode. Der Ex-Bayer fasste in Dortmund nie richtig Fuß. In der vergangenen Saison fiel er verletzungsbedingt komplett aus, unter Favre spielt er keine Rolle.

Wenig Chancen auf Einsatzzeiten haben ebenso die Youngsters Dzenis Burnic und Sergio Gomez. Für beide ist die Konkurrenz trotz harter Arbeit in der Vorbereitung einfach zu groß.

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