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Über 900 erfolgreiche Pässe gegen Brügge
BVB-Passmaschine läuft auf Hochtouren, produziert aber zu wenig Gefahr

(Foto: dpa)
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Dortmund – Die Passmaschine von Borussia Dortmund lief am Mittwochabend auf Hochtouren. Über 900 erfolgreiche Pässe spielten die Mannen in den schwarzgelben Trikots. Das Problem dabei: Am Ende kreierte die Mannschaft von Lucien Favre dabei viel zu wenig Torgefahr.

Das erste Saisonziel hat Borussia Dortmund am Mittwochabend erreicht. Reichlich unspektakulär erreichte der BVB das Achtelfinale der Champions League, überwintert also in der Königsklasse des europäischen Vereinsfußballs. Ein 0:0 gegen den Club Brügge hat dafür gereicht. 

90 Minuten gegen den belgischen Vertreter, die sicherlich nicht in die Geschichte der beiden Klubs eingehen werden. Der BVB war bemüht, hatte mehr vom Spiel, konnte aber keine Torgefahr produzieren. Die wenigen Chancen, die sich boten, blieben darüberhinaus kläglich ungenutzt. Marco Reus und Christian Pulisic hätten im ersten Spielabschnitt zwei Tore erzielen können, wenn nicht gar müssen. 

Viel mehr an klaren Möglichkeiten boten sich dann aber nicht mehr. Brügge hatte keinerlei Intention, aktiv am Spiel teilzunehmen. Klar: Durch den Sieg von Atletico Madrid am frühen Abend durfte Brügge auch bereits mit der Europa League planen und nahm so die Prämie für das Unentschieden - immerhin auch 900.000 Euro - mit.

Und so sah das dann eben aus. Der Gast agierte am Mittwochabend im Signal Iduna Park mit zwei eng stehenden Ketten, machte es dem BVB so schwer, sich gefährlich in den Strafraum zu spielen. Die Statistik belegt das wunderbar.

Der BVB spielte 930 erfolgreiche Pässe. In der Geschichte der Champions League kommt nur Manchester City auf einen besseren Wert. Brügge spielte im gesamten Spiel überhaupt nur 361 Pässe, hatte deutlich weniger Ballbesitz.  Doch die Pässe des BVB waren meist Querpässe im Mittelfeld. Über kurze Distanz und meistens auch noch ohne großen Raumgewinn. Steilpässe in oder an den Strafraum? Wenig bis nicht vorhanden. Auch, weil der BVB zwar bemüht war, aber am Ende auch nicht ins letzte Risiko ging. 

So sagte dann auch Roman Bürki nach dem Spiel: "Wir hatten deutlich viel Ballbesitz, aber zu wenige Läufe in die Tiefe und zu wenig Bewegung und zu wenige Ideen. Es wäre definitiv mehr drin gewesen. Wir müssen das Spiel gewinnen, vor allem zu Hause. Für die Zuschauer war es ein eher langweiliges Spiel."

 

Am Ende aber steht das Erreichen des Achtelfinals. Das letzte Gruppenspiel beim AS Monaco wird zum lockeren Auslaufen. Zwar besteht noch die theoretische Chance auf den Gruppensieg. Doch dafür müsste Atletico Madrid in Brügge verlieren. Das ist nach den Eindrücken der nun fünf absolvierten Partien nicht zwingend zu erwarten.

Mit 9,5 Millionen Euro Zusatzeinnahmen darf der BVB nun planen. Die gibt es aus dem Pool der UEFA als Preisgeld für das Überstehen der Gruppenphase. Ein Sieg gegen Monaco würde weitere 2,7 Millionen Euro einspielen.

Zunächst aber steht jetzt die Bundesliga wieder an: Am Samstag empfängt der BVB den SC Freiburg.

 


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1FC Bayern3488:325678
2Dortmund3481:443776
3RB Leipzig3463:293466
4Bayer 043469:521758

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