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Trotz Derbysieg
Darum will der BVB nicht wild feiern

(Foto: dpa)
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Dortmund – Borussia Dortmund freut sich über den ersten Derbysieg seit drei Jahren. Die Fans haben der Mannschaft in Brackel einen wahnsinnigen Empfang bereitet. In wilder Partystimmung sind die Schwarzgelben trotzdem nicht. Und das hat einen guten Grund…

17:20 Uhr; Veltins-Arena, Gästefanblock: „Derbysieger, Derbysieger, hey, hey“, schallte es von den Rängen. Drei Jahre mussten die BVB-Fans jetzt auf diesen Sieg warten, denn so lange liegt der letzte Dortmunder-Derbysieg tatsächlich schon zurück. Um genau zu sein, war es der 8. November 2015 als Schwarzgelb zuletzt als Derbysieger vom Platz ging. Zuhause im Westfalenstadion. Auf Schalke gewann der BVB sogar noch länger nicht – fünf Jahre.

Aber genug mit der Statistik, die Nummer eins im Pott ist also jetzt erstmal wieder der BVB. Die schwarzgelbe Durststrecke ist vorbei, die Partystimmung bei den Fans ausgelassen. Und bei der Mannschaft? Hier sah es trotz großer Freude über den Sieg - und einem beeindruckendem Empfang durch die Fans am Trainingsgelände in Brackel - anders aus: „Bei mir gibt es heute auf jeden Fall keinen Alkohol. Ob wir uns gleich noch mal treffen oder ob die Jungs einfach nur platt sind, weiß ich noch nicht. Das Spiel heute hat extrem viel Kraft gekostet“, so Kapitän Marco Reus auf die Frage, wie man einen Derbysieg feiert, wenn man schnell regenerieren muss.

Stichwort: Champions League. Am Dienstag geht es schließlich in der Königsklasse weiter. Gedämpfte Partystimmung gab es also aus einem rein “pragmatischen“ Grund.

Kraft gekostet hat das Spiel sicherlich beiden Teams, dem BVB hat der Sieg aber auch etwas zurückgegeben. „Der Sieg ist gut für unser Selbstvertrauen und er gibt uns Kraft für die die nächsten Spiele“, so Reus weiter. Balsam für die Seele sozusagen. Und der BVB-Sieg ist nicht unverdient, wenngleich man aber keinen Punkteunterschied von 19 Zählern bemerkte.

„Wir haben in den ersten Minuten sehr gut gespielt, hatten viel Ballbesitz und machen dann das 1:0. Es war eigentlich ein guter Spielverlauf für uns. Schalke hatte über 90 Minuten wenig Ideen nach vorne, wenig Torchancen. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann einfach verpasst, weiter offensiv zu spielen. Wir haben uns etwas einschläfern lassen. Der Elfmeter war dann so ein bisschen der Weckruf für uns“, so Reus kompakte Spielanalyse in den Schalker Katakomben.

Apropos Elfmeter. Diesen verursachte der Kapitän höchstpersönlich, weil er Amine Harit im Strafraum am Fuß traf. Verständnis für die Schiedsrichterentscheidung hatte Reus jedoch nicht: „Mich hat die Entscheidung schon überrascht. Meine Intention war einfach, zum Ball zu gehen. Natürlich wusste ich, dass ich im Strafraum bin. Ich hatte trotzdem nicht eine Sekunde das Gefühl, der Schiedsrichter muss sich das jetzt noch mal angucken. Für mich war ganz klar, dass es kein Elfmeter war.“ Das aber sah Schiedsrichter Daniel Siebert wohl anders.

Für den BVB spielt diese Entscheidung am Ende allerdings kaum eine Rolle. Sie nutzen den Elfer – so wie Reus ja auch betonte – als eine Art Alarmsignal. Nachdem das Spiel etwas an Fahrt verloren hatte, kam nach dem Elfer nach und nach bei den Dortmundern wieder mehr Schwung rein. Und Dank Sancho folgte das aus Dortmunder Sicht erlösende 2:1. So dass zumindest die schwarzgelben Fans ausgelassen feiern können – wenn es die Mannschaft schon nicht kann …

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern2978:294967
2Dortmund2968:363266
3RB Leipzig2955:223358
4Frankfurt2957:342352

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