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DFB-Pokal
Die letzte Chance für Borussia Dortmund

(Foto: Tim Kramer)
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Dortmund – Borussia Dortmund spielt eine der besten Saisons der Vereinsgeschichte. Doch am Ende droht ein Jahr ohne Titel. Auf dem DFB-Pokal ruhen die letzten Titelhoffnungen... Stefan Döring schreibt über eine Chance.

Aussprechen will es bei Borussia Dortmund niemand. Aber jeder weiß: Mit einer Niederlage im Halbfinale des DFB-Pokals gegen Hertha BSC würde die bisher starke Saison ihren Wert verlieren. Denn nur die Qualifikation für die Champions League ist dem ambitionierten Verein aus Westfalen wahrlich nicht genug. Man will Titel gewinnen.

Nachdem der Zug in der Bundesliga spätestens nach dem 2:2 im Revier-Derby gegen Schalke 04 abgefahren war und vier Tage später in der Europa League das bittere Ausscheiden gegen den FC Liverpool Realität wurde, liegen alle Hoffnungen auf dem DFB-Pokal. Es ist die letzte verbliebene Titelchance in dieser Saison. "Wir müssen dafür sorgen, dass wir diese Saison noch zwei Mal nach Berlin fahren. Wir wollen die Titelchance wahren", sagte Kapitän Mats Hummels nach dem 3:0-Sieg gegen den Hamburger SV, der als gelungener Charaktertest gewertet werden darf.


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Leicht wird diese Aufgabe keinesfalls. Denn Hertha hat die historische Chance, das erste Mal mit den Profis im eigenen Stadion ein Finale zu spielen. Bisher gelang das nur den Amateuren gegen Bayer Leverkusen 1992. Seit Wochen herrscht in der Hauptstadt große Euphorie, jeder Fan will den Sieg gegen den BVB. Das Olympiastadion wird ausverkauft sein und Hertha dürfte das beflügeln. "Hertha hat den Traum vom Finale im eigenen Stadion. Die werden alles reinwerfen", ist sich BVB-Sportdirektor Michael Zorc sicher.

Schon im Bundesligaspiel Anfang des Jahres, hatte der BVB Probleme mit der destruktiven Berliner Spielweise. Ähnliches erwartet Matthias Ginter am Mittwoch: "Sie werden heiß sein. Das Spiel im Pokal wird anders als am Sonntag gegen Hamburg. Wir müssen unsere gesamte Aufmerksamkeit auf dieses Spiel richten." Positiv für den BVB: Damals beklagten sich alle über den schlechten Rasen, der kein sauberes Kombinationsspiel zuließ. Dieser ist seit einigen Wochen gewechselt. Zumindest damit dürfte es keine Probleme geben.

Riesenchance

"Wir freuen uns auf das Halbfinale", sagte Roman Bürki, der allerdings nicht von einem Schicksalsspiel für die gesamte Saison sprechen wollte. "Wir haben die Riesenchance mit einem Sieg ins Finale einzuziehen. Das wollen wir schaffen", sagte der Torhüter. Zorc formulierte es deutlicher: "Wir wollen ins Pokalfinale!" Am Willen wird es also nicht scheitern. Anders als am Donnerstag muss der BVB aber über 90 Minuten hochkonzentriert zu Ende spielen und nicht nach 60 Minuten das Fußballspielen einstellen. Das war der Knackpunkt beim Ausscheiden aus der Europa League. Am Ende konnte sie dem enormen Druck der Reds dann nicht mehr standhalten.

Deshalb wollen sich die Schwarz-Gelben vor dem Halbfinale gegen Hertha erst gar nicht unter Druck setzen lassen. Schließlich sei es "eine tolle Saison, wäre nicht der doofe Donnerstag gewesen", sagte Hummels. Auch Zorc spricht von einer "sehr guten Saison", der er mit der Finalteilnahme "das Sahnehäubchen aufsetzen will".

Doch eigentlich wäre das nur ein schwacher Trost, sollte der BVB in Berlin dann das Pokalfinale wie 2014 und 2015 verlieren. Denn ein Titel soll es nach Möglichkeit schon geben in diesem Jahr. Nur aussprechen wird das niemand.

Dazu: Thomas Tuchel: "Wir spielen Pokal, um ihn zu gewinnen"

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern3488:325678
2Dortmund3481:443776
3RB Leipzig3463:293466
4Bayer 043469:521758

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