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Der BVB nach dem Pokal-Aus
Eric Oelschlägel - Tragischer Held bei der Niederlage gegen Bremen

(Foto: dpa)
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Dortmund – Eric Oelschlägel, Dortmunds Nummer drei, erfuhr erst am Dienstagmorgen, dass er am Abend beim DFB-Pokal im Tor stehen wird. Roman Bürki und Marvin Hitz mussten jeweils mit einer Erkältung passen. Ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub Bremen durfte der 23-Jährige also sein Profi-Debüt feiern und erlebte am Ende eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle…

„Das Spiel so zu verlieren, ist natürlich enttäuschend“, sagte der Schlussmann, der sich nach dem Abpfiff als erster Spieler den Fragen der Journalisten in den Dortmunder Katakomben stellte. Der BVB war wenige Minuten zuvor nach einem packenden Elfmeter-Krimi aus dem Pokal geflogen und Oelschlägel hatte einen Abend voller Höhen und Tiefen erlebt, wurde am Ende aber doch zum tragischen Helden.

Erst parierte er mehrfach stark, rettete den BVB sogar erst in die Verlängerung. Mit einem überragenden Reflex verhinderte er in der 89. Minute den Bremer Führungstreffer durch Max Kruse. Im letzten entscheidenden Moment aber patzte Oelschlägel dann doch. Ein haltbarer Ball flutschte ihm in der 118. Minute durch die Finger. Danach stand es 3:3. Es ging ins Elfmeterschießen, in dem der Keeper chancenlos war.

Erst Held, dann tragischer Held. So könnte man das Profi-Debüt des 23-Jährigen beschreiben. „Es gibt viel zu verarbeiten, aber insgesamt konnte ich das Spiel trotzdem genießen. Es war ein sehr emotionaler Tag für mich“, so Oelschlägel in den Katakomben.

Trotz des unglücklichen Ausgangs will der Keeper aber die positiven Dinge mitnehmen, denn natürlich sei mit diesem Einsatz auch ein Traum für ihn in Erfüllung gegangen. Trotz der Enttäuschung über das Ausscheiden, werde mit der Zeit die Freude über den Einsatz überwiegen, so Oelschlägel in der ARD.

Zorc: „Es war eine gute Leistung“

Und Lob vom Sportdirektor gab es obendrein. Patzer hin oder her. „Er hat ein paar sehr gute Bälle gehalten. An ihm ist die Niederlage nicht festzumachen“, betonte Michael Zorc nach der Partie. „Er hat in erster Linie von Kruse ein paar gute Schüsse pariert. Dafür, dass er zum ersten Mal vor über 80.000 Zuschauern gespielt hat, war es eine gute Leistung.“

Was die Niederlage betrifft, habe die Mannschaft insgesamt in den entscheidenden Momenten nicht konsequent genug verteidigt, so Zorc. Dabei sprach er nicht nur das 3:3, sondern auch schon das 2:2 an. Elfmeterschießen sei dann immer ein bisschen Glückssache. Aber insgesamt sei es natürlich ärgerlich. Das ist es in jedem Fall, denn zweimal lag der BVB vorn, schaffte es aber nicht, den Sack zuzumachen.

Vom Ergebnis her ein wahrlich bitterer Abend für Schwarz-Gelb. Für Oelschlägel aber eben auch zu Recht ein Abend mit Höhen und schönen Erinnerungen …

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern3488:325678
2Dortmund3481:443776
3RB Leipzig3463:293466
4Bayer 043469:521758

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