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Kehl: Instagram spielt eine Rolle bei BVB-Transfers

Sebastian Kehl. (Foto: dpa)
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Der BVB nutzt Netzwerke wie Instagram oder Facebook, um sich ein besseres Bild von potenziellen Neuverpflichtungen zu machen. Von dieser Vorgehensweise berichtete Sebastian Kehl, Leiter der Lizenzspielerabteilung, beim Spobis, Europas größtem Sportbusiness-Kongress.

In einer Talkrunde mit Olaf Rebbe (u.a. Ex-Manager VfL Wolfsburg) und Erik Stoffelshaus (u.a. Ex-Manager Lokomotive Moskau) erklärte Kehl, dass vor Spielertransfers auch die sozialen Netzwerke durchleuchtet werden. "Das ist mittlerweile ein Bestandteil unserer Arbeit. Wir schauen uns an, wie sich ein Spieler dort präsentiert und bewerten, in welche Richtung das geht." So könne man sich schon im Vorfeld ein etwas besseres Urteil über die Persönlichkeit bilden.

Eigene Talente besser ausbilden

Auch während eines Engagements bei Borussia Dortmund behalten die Verantwortlichen die Online-Aktivitäten der Spieler im Blick. "Wir müssen immer aufpassen, dass die Marke einzelner Spieler nicht größer wird als die des Klubs", sagte Kehl. Der 38-Jährige nutzte den Branchentreff auch, um über eine Verbesserung der Nachwuchsarbeit zu sprechen. "Wir müssen die Ausbildung in Deutschland weiter verbessern und individualisieren. Das ist auch unsere Zielsetzung bei Borussia Dortmund." Der eigene Anspruch sei es, wieder mehr Talente selbst auszubilden, "um sie nicht für viel Geld aus dem Ausland einzukaufen." 

 


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