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Nach BVB-Sieg gegen Bremen
Lucien Favre: "Müssen Fortschritte machen und Korrekturen vornehmen"

(Foto: dpa)
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Dortmund – Borussia Dortmund hat sich mit dem 2:1 gegen Werder Bremen vorzeitig die Herbstmeisterschaft gesichert. Trotzdem zeigten sich Spieler und Verantwortliche nach der Partie nicht rundum zufrieden … 

15 Spiele sind in dieser Bundesligasaison gespielt. Zwölf davon hat der BVB gewonnen, dreimal Unentschieden gespielt. Eine beeindruckende bisherige Hinrunden-Bilanz ohne eine einzige Niederlage. Die Herbstmeisterschaft ist den Schwarzgelben also vorzeitig sicher. Man könnte meinen, der BVB sei aktuell rundum glücklich, oder? Nun: Ganz so ist es nicht.

Natürlich waren die Dortmunder froh über den Sieg gegen Bremen, kritische Worte gab es trotzdem: „Wir haben es uns eine ganze Zeitlang schwerer gemacht, als es nötig gewesen wäre. Ein drittes Tor hätten wir deutlich früher erzielen können. Dann wäre das Spiel ruhiger gelaufen“, so eine erste Analyse von Sebastian Kehl nach dem Spiel gegen Bremen. 

Und auch Keeper Roman Bürki merkte in den Dortmunder Katakomben an: „Wir haben ein paar Chancen liegengelassen. Wir waren dieses Mal vielleicht ein bisschen zu verspielt. Deswegen war es bis zum Schluss eben eine sehr intensive Partie.“

So sah es auch Trainer Lucien Favre. „Es war heute sehr schwer für uns, zu verteidigen. Da müssen wir Fortschritte machen und Korrekturen vornehmen“, mahnte Favre. Es sei für Bremen zu einfach gewesen, die Lücke zu finden und ein paar gefährliche Aktionen zu entwickeln. Außerdem habe Bremen zu viel Ballbesitz gehabt. „Normalerweise haben wir viel mehr Ballbesitz, was in Verbindung mit Balleroberung steht. Und darin waren wir heute Abend nicht top."

Der BVB selbst erspielte sich zwar viele Chancen, nutzte sie aber nicht konsequent. Und so durfte Bremen tatsächlich nach dem Anschlusstreffer durch Kruse bis zum Schluss auf das 2:2 hoffen. Und das Spiel gegen Bremen war ja nicht das einzige, in dem der BVB es verpasste, frühzeitig für die Entscheidung zu sorgen. Ein "Problem", das bisher keines ist, aber den BVB durchaus begleitet. Insgesamt aber Klagen auf hohem Niveau, wenn man den Saisonverlauf des BVB betrachtet. 

Voller Fokus auf die letzten beiden Spiele 

Positiv an diesem „Jammern“ ist dagegen, dass der BVB auf dem Boden bleibt. Sich nicht blenden lässt von Punkten, Tabellenplatz und Statistiken. Der BVB ist Herbstmeister, davon kaufen kann er sich aber nichts. Auch wenn auf die Herbstmeisterschaften 1994, 1995 und 2010 jedes Mal der Meistertitel folgte. Wenn man danach ginge, bräuchte die Mannschaft die Rückrunde ja eigentlich nicht mehr spielen, schmunzelte Kehl. „Nein, wir lassen uns von Statistiken nicht einlullen, sondern gehen unseren Weg konsequent weiter. Das hat uns bislang gutgetan und daran werden wir festhalten“, so Kehl, der den Blick auch gleich schon auf die beiden noch anstehenden Spiel in diesem Jahr lenkte: „Wir haben noch zwei wichtige Spiele, die beide auch sehr unangenehm werden. Das heißt Kräfte bündeln, sich voll fokussieren.“ Am Freitag könne man dann nach einem hoffentlich gewonnenen Spiel gegen Gladbach noch mal über die Herbstmeisterschaft sprechen.   

Ein Hinrunden-Fazit wollte auch Michael Zorc noch nicht ziehen. „Über die Herbstmeisterschaft kann man am 17. Spieltag sprechen, da kann man das bewerten.“ Jetzt sei es wichtiger sich auf die beiden in diesem Jahr noch anstehenden Spiele zu konzentrieren. 

Und diese Einstellung ist sicherlich nicht falsch, schließlich will der BVB weiterhin ungeschlagen bleiben …  

Tabelle

30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern2978:294967
2Dortmund2968:363266
3RB Leipzig2955:223358
4Frankfurt2957:342352

 


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