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Nach dem BVB-Sieg gegen Freiburg
Marco Reus: „Es ist eine Katastrophe“

Marco Reus schoss den BVB gegen Freiburg in Führung. Wirklich glücklich mit dem Spiel war der Kapitän anschließend aber nicht. (Foto: dpa)
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Dortmund – Borussia Dortmund bekam es mit dem SC Freiburg erneut mit einem tiefstehenden Gegner zu tun. Ein Spektakel konnte der BVB seinen Fans abermals nicht bieten, für drei Punkte aber hat es dieses Mal gereicht. Trotzdem sprach Kapitän Marco Reus nach dem Spiel von einer Katastrophe…

Ähnlich wie am Mittwochabend gegen Brügge traf der BVB auch am Samstag auf einen tiefstehenden Gegner, der den Schwarzgelben das Leben lange schwer machte. „Es hat sich heute ein bisschen besser angefühlt als Mittwoch. Trotzdem ist es eine Katastrophe für uns und fürs Fußballspielen“, sagte Marco Reus nach dem Spiel gegen den SC Freiburg in den Katakomben. Mit Katastrophe meinte er, dass sich eine gegnerische Mannschaft wiedermal mehr darauf konzentrierte, das Spiel des Gegners zu verhindern als selbst zu spielen.

Brügge war in dieser Hinsicht allerdings noch extremer. Gegen die Freiburger gelang es dem BVB vor allem über die rechte Seite hin und wieder Lücken in die Gästeabwehr zu reißen. Anders als gegen die Belgier schafften es die Schwarzgelben auch, in den entscheidenden Momenten das Tempo wieder zu erhöhen und wirkten schon spritziger als gegen Brügge.

Ein entscheidender Grund dafür sind sicherlich die personellen Wechsel, die Lucien Favre auf den Flügeln vornahm. Statt Pulisic und Guerreiro spielten gegen Freiburg wieder Sancho und Bruun Larsen auf den Positionen neben Reus. Besonders Dribbelkünstler Sancho zog auf der rechten Seite immer wieder das Tempo an.

Trotz mehr Spritzigkeit wurde die Partie gegen Freiburg zum Geduldsspiel für den BVB. Den Führungstreffer erzielte Marco Reus per Elfmeter in der 40. Minute, ein Tor aus dem Spiel heraus gelang den Hausherren allerdings erst in der Nachspielzeit – wieder einmal durch Joker Alcácer.

Auch wenn es erneut ein Spiel der Kategorie „schwer“ war, was auch Lucien Favre auf der Pressekonferenz betonte, belohnte sich der BVB am Ende zumindest mit drei verdienten Punkten. Das dominierende Team war die Favre-Elf in jedem Fall, Torspektakel aber fallen gegen tiefstehende Gegner eben aus. Zumindest vorerst: „Wir müssen neue Ideen entwickeln und geduldig bleiben im Spiel. Wenn wir Ruhe bewahren, werden wir auch irgendwann zu Torchancen kommen. So war es am Ende ja auch“, so Reus.

Worauf es ankommt

Laut Reus komme es einfach auf den richtigen Moment an: Man könne nicht immer hin und her rennen. Dann habe man in der entscheidenden Aktion keine Power. „Es ist wichtig, den Ball laufen zu lassen, richtiges Positionsspiel zu haben und dann im richtigen Moment das Tempo zu erhöhen. Daran arbeiten wir. Es ist noch nicht perfekt, aber heute hat es gereicht.“

Auch Lucien Favre hob auf die Frage, was sein Team denn gegen Freiburg besser gemacht habe, besonders die Aspekte Geduld und Tempo hervor. Das sind die Schlüssel, mit denen man mauernde Gegner besiegen kann, das hat der BVB am Samstagnachmittag gezeigt.

Trotzdem bleibt zu hoffen, dass kommende Gegner wieder mehr mitspielen. Dann ist auch sicher wieder ein Torspektakel möglich. Daran hatte man sich in Dortmund ja schon fast gewöhnt.

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern3079:295070
2Dortmund3072:363669
3RB Leipzig3057:233461
4Frankfurt3058:352353

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