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Nachbericht zum BVB-Sieg
Marco Reus: „Nürnberg hat uns nicht an unsere Grenzen gebracht“

(Foto: dpa)
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Dortmund – Borussia Dortmund spielte sich gegen den 1. FC Nürnberg regelrecht in einen Rausch und zeigte deutlich, welch großes Potential in diesem Team steckt. Als Maßstab wollte man diesen Sieg aber natürlich nicht nehmen. Deutliche Verbesserungen im Vergleich zur letzten Saison gibt aber natürlich …  

Nach einem doch etwas mühevollen Saisonstart und dem letzten Remis gegen Hoffenheim zeigte sich gegen Nürnberg erstmals richtig das große Potential der Mannschaft. Der BVB spielte die Nürnberger regelrecht schwindlig und sich selbst gleich noch in einen Rausch. Der Endstand von 7:0? Völlig verdient. 

Schon mit Spielbeginn zeigte sich der große Offensivdrang des BVB, der an diesem Abend Tempo- und Kombinationsfußball vom Feinsten darbot. Gerade Christian Pulisic und Jacob Bruun Larsen zogen das Tempo immer wieder explosionsartig an, sobald sie den Ball am Fuß hatten. Mehr noch, sie beflügelten auch das Spiel von Kapitän Marco Reus und Maximilian Philipp. „Es war für mich und Milli heute einfacher, schneller zu spielen, weil Christian und Jacob nicht nur außen standen, sondern sich auch immer wieder in der Mitte beteiligt haben“, so Reus nach dem Abpfiff in den Katakomben. 

BVB will das Ergebnis nicht überbewerten 

Gut, man muss ehrlicherweise zugeben, der Aufsteiger aus Nürnberg bot nicht den größten Widerstand an diesem Abend. Im Gegenteil: Die Nürnberger Defensive wirkte alles andere als stabil, ließ sich immer wieder auch recht leicht auskontern. Allzu hoch wollte man beim BVB diesen Sieg daher nicht bewerten: „Wir wissen, dass wir noch eine Menge zu tun haben. Nürnberg hat uns heute nicht an die Grenzen gebracht“, so Reus. In Leverkusen erwarte das Team auf jeden Fall eine härtere Aufgabe. „Sie haben jetzt auch die letzten Spiele gewonnen, sind also im Aufwärtstrend. Das wird wieder ein anderes Spiel.“ Auch Lucien Favre betonte mit Blick auf die kommenden Aufgaben, dass er mit seinem Team weiter hart arbeiten müsse. 

Nichtsdestotrotz hat dieser Auftritt des BVB Lust auf mehr gemacht. Und es soll ja nicht das einzige berauschende Spiel der Schwarzgelben in dieser Saison bleiben. Schließlich steckt die Zusammenarbeit mit dem neuen Coach noch immer in den Anfängen, oder? „Wir haben immer gesagt, unter dem neuen Trainer brauchen wir ein bisschen Zeit“, so Reus. Und auch, wenn das jetzt noch gelte und er den hohen Sieg nicht überbewerten wolle, habe es sein Team natürlich gegen Nürnberg schon richtig gut gemacht. 

Deutlich verbesserter Fitnesszustand  

Ganz besonders auffällig im Vergleich zur letzten Saison ist vor allem auch der deutlich verbesserte Fitnesszustand der Mannschaft. Unermüdlich spielten sie die Gäste bis zur letzten Minute an die Wand, erhöhten die Torzahl immer weiter. Kräfte zu schonen in diesen harten englischen Wochen, ist derzeit offenbar nicht nötig beim BVB. „Ich glaube, dass wir sehr sehr fit sind. Wir sind bis vor diesem Spieltag die laufstärkste Mannschaft gewesen. Wie es heute aussah, weiß ich nicht“, so Kehl. Fehlende Fitness sei aber definitiv aktuell überhaupt kein Thema. „Wir haben dafür aber auch hart gearbeitet“, so Kehl weiter. Die Mannschaft sei unter Favre zudem taktisch gut aufgestellt und habe natürlich viel Qualität. All das zusammen könne sich am Ende auszahlen, fügte Kehl hinzu. 

BVB feierte gleich drei Premieren-Tore 

Mit einem Durchschnittsalter von 24,7 Jahren stand auf dem Feld zudem ein sehr sehr junges Dortmunder Team. Drei der Torschützen schossen ihr erstes Bundesligator. So agierte beispielsweise der gerade einmal 19-jährige Däne Bruun Larsen gegen Nürnberg nicht nur als Tempomacher, sondern eröffnete in der 9. Minute mit einem tollen Lupfer auch den Torreigen der Hausherren. Ebenso reihten sich Bundesliga-Debütant und Real-Madrid-Leihgabe Acharf Hakimi und Manuel Akanji zum ersten Mal in die Bundesliga-Torschützenliste ein. Auch aus dieser Sicht ist das Entwicklungspotenzial also riesig. 

Der Kader des BVB ist prall gefüllt mit vielen hungrigen Talenten, die buchstäblich auf ihre Einsätze brennen. Ein Beispiel dafür ist auch der 18-jährige Jadon Sancho, der quasi als Jocker gut 25 Minuten vor Spielende in die Partie kam und sich wie selbstverständlich zehn Minuten später ebenfalls in die Torschützenliste einreihte. 

Einen breiten Kader mit vielen hochtalentierten Spielern zu haben, ist sicherlich etwas Gutes. Keine Frage. Für einzelne Spieler wird die große Konkurrenz jedoch zum Verhängnis, wie beispielsweise für Mario Götze. Er stand am Mittwochabend – wie schon gegen Hoffenheim – nicht einmal im Kader. „Es ist natürlich schwer für ihn, so Kehl. „Und er ist unzufrieden.“ Aber man erwarte natürlich auch, dass er nicht zufrieden mit der jetzigen Situation sei und sich wieder versuche, aufzudrängen. Er arbeite auf jeden Fall hart. Aktuell reiche es aber eben nicht, so der neue Leiter der Lizenzspielerabteilung. Bleibt die interne Konkurrenz weiter so spielstark, wird es aber auch auf längere Sicht für Götze schwierig bleiben, wieder einen Fuß in den Kader zu bekommen …   

 


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Tabelle

31. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern3079:295070
2Dortmund3072:363669
3RB Leipzig3057:233461
4Frankfurt3058:352353

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