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Der BVB nach der heftigen Pleite in München
Marco Reus: "Wir müssen jetzt knallhart zu uns selbst sein"

(Foto: dpa)
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München – Aus Dortmunder Sicht war der Samstagabend in München einer zum Vergessen. Entsprechend niedergeschlagen präsentierten sich Spieler und Verantwortliche nach der 0:5-Pleite. BVB-Kapitän Marco Reus und Sportdirektor Michael Zorc fanden zudem deutliche Worte…

Borussia Dortmund lieferte im Topspiel gegen den FC Bayern München alles andere als einen meisterlichen Auftritt ab. Die Münchner Gastgeber dominierten die Partie von Beginn an, nach nicht einmal 20 Minuten lagen die Schwarzgelben schon mit 0:2 hinten. Und das durch Tore, die man durchaus hätte verhindern können. „Das erste Tor fällt aus einer Standardsituation heraus, einfacher geht es nicht mehr. Das zweite Tor war fast ein Eigentor. Wie willst du so hier gewinnen? Das geht nicht“, echauffierte sich Michael Zorc nach dem Abpfiff.

Ähnlich analysierte auch Marco die Anfangsphase und gab offen zu, dass schon die ersten beiden Gegentore dem BVB das Genick gebrochen hätten. „Bei den Fans, die uns heute wieder überragend unterstützt haben, können wir uns nur entschuldigen“, so Reus weiter, der anschließend aber noch weitaus deutlicher wurde und auch aus seiner ganz persönlichen Enttäuschung keinen Hehl machte: „Die Enttäuschung ist natürlich groß. Wir haben verdient verloren, auch in der Höhe. Wir haben es zu keiner Sekunde des Spiels geschafft, die Bayern unter Druck zu setzen.“

Auch wenn es hart klingt, es stimmt. Der Rekordmeister führte den BVB regelrecht vor. Die Dortmunder wirkten dagegen phasenweise sogar ängstlich, Aggressivität fehlte vollkommen. Der BVB ließ nahezu alles vermissen, was eine Spitzenmannschaft auszeichnet. „Die Bayern waren griffiger, sie hatten auch eine bessere Ordnung und sie haben die Räume gut genutzt. Wir standen dagegen sehr weit auseinander, haben nicht gut verteidigt und nach vorne keine guten Lösungen gefunden. Das war insgesamt sehr enttäuschend und es tut weh“, so Reus weiter.

Reus: „Es war wieder einmal eine Lehrstunde“

Mit Blick auf die letzten Saisonspiele und den Kampf um die Meisterschaft ergänzte Reus: „Psychologisch sei die Niederlage natürlich ebenfalls hart zu verdauen, weil eigentlich wenig dafürgesprochen hat, dass das Spiel so ausgeht. Wir müssen aber jetzt knallhart zu uns selbst sein und das Spiel so analysieren, wie es sich angefühlt hat. Nur so können wir die Fehler abstellen.“ Es sei für den BVB wieder einmal eine Lehrstunde in München gewesen. „Wenn wir so auftreten, brauchen wir über die Meisterschaft nicht sprechen. Wir reden zwar immer davon, dass wir gegenüber Bayern konkurrenzfähig sein wollen. Aber das Spiel hat uns heute leider wieder gezeigt, dass wir sehr weit weg davon sind.“

Ganz Abhaken will Reus den Meistertitel aber trotzdem noch nicht: „Natürlich müssen wir jetzt aber auch nicht sagen, wir wollen ihn nicht mehr. Es ist nur ein Punkt. Deshalb glaube ich natürlich noch daran. Nur wenn wir weiter so auftreten wie heute, wird es eben schwierig“, so Reus abschließend auf westline-Nachfrage.

Verloren ist der Kampf um die Meisterschaft sicher noch nicht. Ein Punkt Rückstand ist wahrlich nicht viel, auch wenn es der BVB jetzt nicht mehr in der eigenen Hand hat, sondern auch auf einen Bayern-Patzer angewiesen ist. Damit sich die Münchner im Kampf um die Meisterschaft aber kein größeres Polster verschaffen können, müssen es die Dortmunder jetzt schaffen, diese bittere Pleite gegen die Bayern so schnell wie möglich zu verarbeiten. Nur mit freien Köpfen, besteht die Chance, nicht noch weitere Punkte liegen zu lassen.

 


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Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern3488:325678
2Dortmund3481:443776
3RB Leipzig3463:293466
4Bayer 043469:521758

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