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Hinrunden-Fazit beim BVB
Michael Zorc: "Haben uns reingebissen"

Michael Zorc. (Foto: dpa)
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Dortmund – Es bleibt beim BVB für die Hinrunde bei einer einzigen Bundesliga-Niederlage. Zum Jahresabschluss gewinnt Borussia Dortmund zuhause gegen den aktuell schärfsten Verfolger Borussia Mönchengladbach mit 2:1 und krönt damit eine nahezu perfekte Hinrunde … 

Wer hätte das nach der verkorksten letzten Saison wirklich für möglich gehalten? Mit nur einer einzigen Bundesliga-Niederlage verabschiedet sich der BVB als souveräner Tabellenführer mit 42 Punkten in die Winterpause. Aus einer häufig verunsicherten Mannschaft, der teilweise der Teamgeist fehlte, entwickelte sich unter Lucien Favre binnen weniger Monate wieder ein bärenstarkes Team. Beeindruckend.

„Mannschaft und Trainerteam haben sowohl in der Meisterschaft als auch in der Champions League eine außergewöhnliche Leistung gezeigt. Kompliment an beide für das, was geleistet wurde“, so das Hinrunden-Fazit von Michael Zorc. Das Ziel sei es gewesen, wieder Frische und neuen Elan ins Team zu bekommen, so Zorc weiter. Das habe funktioniert. „Die Art und Weise, wie wir gespielt haben, war so, wie wir es uns vorgestellt haben.“ Der Saisonstart sei nicht einfach gewesen, insbesondere das Pokalspiel gegen Fürth. Aber da habe die Mannschaft schon gezeigt, dass sie nicht gerne verliere und es schwer sei, sie zu besiegen. Genau das sei in der letzten Saison noch anders gewesen. „Wir haben uns in diese Saison reingebissen. Mentale Stärke bewiesen. Spiele auch gedreht. Da reift natürlich auch der Glaube“, so Zorc. 

Und mentale Stärke hat das Team natürlich auch im letzten Spiel des Jahres gegen Gladbach noch mal bewiesen, sich von der Niederlage gegen Düsseldorf nicht beirren lassen. Für Zorc war es zum Jahresabschluss noch einmal ein mehr als verdienter Sieg, der in seinen Augen aufgrund vieler Torchancen auch durchaus noch höher hätte ausfallen können.  

Der aktuelle Erfolg kommt aber natürlich auch nicht von ungefähr: „Wir haben viel dafür getan. Wir haben einige robuste Typen dazu geholt. Und natürlich den neuen Trainer, der einen klaren Ansatz hat und eine gute Balance findet zwischen Offensivfußball und Absicherung. All das macht es aus“, so Zorc. Ein extrem wichtiger Spieler ist natürlich Sommerneuzugang Axel Witsel. „Mit seiner Abgeklärtheit im Spiel gibt er nach innen Selbstvertrauen und strahlt das Gleiche aber auch noch mal nach außen aus“, betonte Zorc.  

Aber nicht nur Neuzugänge machen den aktuellen Erfolg aus. Für die großartige Entwicklung des Teams stehe beispielsweise auch einer wie Marco Reus. Unter Favre ist der Nationalspieler zu einem echten Führungsspieler gereift, spielt fast die Saison seines Lebens. „Ich rede nicht so gerne über mich“, wich Reus ein bisschen der Frage aus, wie sein persönliches Fazit aussehe. Ein paar Worte ließ er sich entlocken: „Ich bin natürlich zufrieden. Ich wollte möglichst viele Spiele über 90 Minuten bekommen. Das war zwischenzeitlich dann auch anstrengend, weil ich nicht daran gewöhnt war, so viel zu spielen. Aber insgesamt hat es mir gutgetan.“ Und Reus spielt nicht nur eine fantastische Saison, sondern ist endlich auch mal über einen längeren Zeitraum von Verletzungen verschont geblieben. 

Bei anderen Spielern sah es dagegen zum Jahresabschluss etwas anders aus: Für das Spiel gegen Gladbach stand Lucien Favre mit Ömer Toprak nur ein gelernter Innenverteidiger zur Verfügung. Akanji, Diallo und Zagadou mussten verletzungsbedingt passen. Aber auch diese Ausfälle konnte der BVB kompensieren, denn Favre beorderte kurzerhand „Sechser“ Julian Weigel in die Innenverteidigung: „Wir haben das spielerisch top gelöst. Julian hat das hervorragend gemacht. Wir hatten durch ihn einen sehr gepflegten Spielaufbau, aber auch in der Defensive hat er es gut gemacht in den Duellen. Er hat ein tolles Spiel gezeigt auf einer für ihn ungewöhnlichen Position“, lobte Zorc den Youngster.  

Sonderlob gab es nach dem Spiel aber auch noch für jemand ganz anderen: Mario Götze. Er kam in der 34. Minute aufs Feld, da sich ausgerechnet auch noch Stürmer Paco Alcácer verletzte. Faserriss, lautete die Diagnose. Die Chance, die Götze daraufhin bekam, hätte man wahrlich kaum besser nutzen können: „Er hat das Spiel heute mitentschieden. Insbesondere mit seiner zweiten Vorlage“, freute sich Zorc. 

Ja, Mario Götze ist eben auch so ein Fall. Am Anfang der Saison war er außen vor. Die Leistungen stimmten nicht. Aber Götze hat sich mit Erfolg zurückgekämpft. Genauso wie es die gesamte Mannschaft im Vergleich zur letzten Saison getan hat. Man kann aktuell vor diesem BVB einfach nur den Hut ziehen …  

Tabelle

27. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern2668:274160
2Dortmund2664:303460
3RB Leipzig2644:202449
4M'gladbach2645:311447

 


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