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BVB-Spieler in Russland
Reus, Kagawa und Co: Die Chancen der Dortmunder WM-Fahrer

Für Marco Reus wird es die erste WM-Teilnahme. Foto: Ina Fassbender (Ina Fassbender)
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Dortmund – Am Donnerstag geht die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland los. Sieben Spieler von Borussia Dortmund werden dabei am Start sein. Wir haben einen Blick auf die Aussichten von Marco Reus und Co geworfen...

Marco Reus (Deutschland)
Marco Reus steht vor seiner ersten WM-Teilnahme. Mit 29 Jahren wagt der Dortmunder den nächsten Anlauf in der Nationalmannschaft. Nach seiner Teilnahme an der Europameisterschaft 2012 kam kein weiterer Turniereinsatz dazu. 2014 verletzte sich Reus im letzten Testspiel vor dem Abflug nach Brasilien und musste auf die WM verzichten. Schon damals hätte Reus eines der Gesichter der Mannschaft und des ganzen Turnieres sein sollen. 

2016 machte ihm eine Schambeinentzündung einen Strich durch die Rechnung. Auch die Europameisterschaft in Frankreich fand ohne Marco Reus statt. Und den Confed-Cup im vergangenen Jahr musste die Nummer Elf des BVB aufgrund eines Kreuzbandrisses sausen lassen. Jetzt aber hat es Reus endlich in das Turnier geschafft. Und er wird vermutlich als Stammspieler in die Spiele in Russland gehen.

In der Gruppe spielt Deutschland gegen Mexiko, Schweden und Südkorea. Klar, der Weltmeister ist der Favorit auf den Gruppensieg. Und auch in den Ko-Spielen wird sich die Mannschaft von Trainer Joachim Löw vor niemandem verstecken müssen.

Shinji Kagawa (Japan)
Der Japaner steht vor seiner dritten WM-Teilnahme. Während er 2010 nicht zum Einsatz kam und vor allem zum Lernen mit in Südafrika war, kam er 2014 in Brasilien in allen drei Spielen der Japaner zum Einsatz. Das Aus in der Gruppe konnte Kagawa jedoch auch nicht verhindern. Im letzten Testspiel gegen Paraguay kam der 29-Jährige über 90 Minuten zum Einsatz, schoss ein Tor und bereitete zwei weitere Treffer vor.

Kagawa wird in Russland aller Voraussicht nach zum Stammpersonal der Japaner gehören. In Gruppe H treffe die Asiaten auf Kolumbien, den Sengegal und Polen. Das Erreichen des Achtelfinals ist durchaus im Bereich des Möglichen. Doch in der Ko-Runde könnte dann schon sehr schnell Schluss sein für Kagawa und seine Teamkollegen.

Roman Bürki und Manuel Akanji (Schweiz)
Mit der Nationalmannschaft der Schweiz nehmen Roman Bürki und Manuel Akanji an der Weltmeisterschaft teil. Für Roman Bürki ist es nach 2014 bereits das zweite Turnier auf Weltebene. Doch wie schon vor vier Jahren wird der Keeper wieder nur auf der Ersatzbank teilnehmen und dem Kollegen Sommer die Daumen drücken. Das er zum Einsatz kommt ist nur dann wahrscheinlich, wenn sich Sommer verletzt.

Akanji hingegen dürfte bei seiner WM-Premiere in der Innenverteidigung seinen festen Platz im Team der Schweizer finden. Zwar kann der 22-Jährige erst auf sieben Länderspiele blicken, doch gerade in der WM-Vorbereitung gehörte Akanji zum Stammpersonal.

In Gruppe E stehen die Eidgenossen jedoch vor einer schweren Aufgabe. So geht es gegen Turnierfavorit Brasilien, Costa Rica und Serbien. Es wäre für die Schweiz schon ein Erfolg, aus der Gruppe herauszukommen. Im Achtelfinale könnte dann ein Duell mit der deutschen Mannschaft um BVB-Kollege Marco Reus anstehen.

Lukasz Piszczek (Polen)
33 Jahre alt musste Lukasz Piszczek werden, um seine erste Weltmeisterschaft zu spielen. Der Rechtsverteidiger steht vermutlich vor dem letzten großen Turnier seiner Karriere. Nach den EM-Turnieren 2008, 2012 und 2016 nun also die WM.

In der polnischen Mannschaft ist der Dortmunder eine feste Größe, wird seinen gewohnten Platz rechts in der Viererkette einnehmen. Mit den Polen trifft er in Gruppe H auf seinen Teamkollegen Shinji Kagawa und die japanische Nationalmannschaft.

Dazu stehen Spiele gegen Senegal und Kolumbien auf dem Plan. Die Polen können die Gruppe auf jeden Fall erfolgreich verlassen. In den Ko-Runden ist die Mannschaft dann aber nur ein Außenseiter.

Michy Batshuayi (Belgien)
Offiziell noch bis Ende des Monats ist Michy Batshuayi ein Spieler von Borussia Dortmund. Wenngleich eine Rückkehr nach der Weltmeisterschaft eher nicht passieren wird und der Stürmer demnächst wieder das Trikot des FC Chelsea tragen wird. Doch sei es drum. Nach der Europameisterschaft 2016 wird das Turnier in Russland für den bulligen Stürmer das zweite große Turnier der Karriere.

Vor zwei Jahren konnte er bereits einen eigenen Treffer bejubeln, traf im Achtelfinale gegen Ungarn. Als Stammspieler wird der "Batsman" aber wohl eher nicht aufflaufen - er wird die Jokerrolle hinter Romelu Lukaku einnehmen.

Die Belgier haben einen starken Kader beisammen, gelten sicherlich nicht mehr nur als Geheimfavorit. Kommt die Mannschaft gut in das Turnier, ist der Weg bis tief in die Ko-Phase möglich. In Gruppe G treffen die Belgier zunächst auf Panama, Tunesien und England.

Raphael Guerreiro (Portugal)
Europameister Raphael Guerreiro ist auch bei der Weltmeisterschaft wieder ein Teil der Auswahl Portugals. Zwei Jahre nach dem unverhofften Titelgewinn bei der EM will Portugal nun auch bei der Weltmeisterschaft wieder möglichst weit kommen.

Der Dortmunder Außenverteidiger soll dabei helfen. Und wird das, wenn er sich nicht mehr verletzt, auch als Stammspieler tun. Zwar liegt hinter Guerreiro eine schwierige Saison mit dem BVB, doch in den Testspielen seiner Nationalmannschaft gehörte er wieder zu den Startspielern. 

In der Gruppenphase trifft Portugal auf Spanien, Marokko und den Iran. Ein Weiterkommen sollte Pflicht sein und auch in der Finalrunde kann die Mannschaft um Superstar Cristiano Ronaldo wieder weit kommen. 

 


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Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
2Schalke 043453:371663
3Hoffenheim3466:481855
4Dortmund3464:471755
5Bayer 043458:441455
6RB Leipzig3457:53453

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