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BVB will Titel, aber keinen Druck
Roman Bürki: "Wir müssen gar nichts"

Roman Bürki beim 0:5 in München. (Foto: dpa)

Dortmund – Nach der bitteren 0:5-Pleite gegen den FC Bayern München blickt der BVB jetzt nur noch nach vorne. Ganz nach dem Motto "Mund abputzen, weiter machen" wollen die Dortmunder jetzt die letzten Spiele der Saison bestreiten. Natürlich hofft man beim BVB zudem noch auf einen Patzer der Bayern, denn nur dann kann es noch mit dem Meistertitel klappen. Passiere dies nicht, gehe die Welt in Dortmund aber auch nicht unter. So sagte es Roman Bürki am Donnerstagmittag unmissverständlich ...

Die Niederlage gegen den FC Bayern München war für den BVB ein herber Schlag.  Das Spiel in München sei aber inzwischen intern intensiv aufgearbeitet worden. So formulierte es Keeper Roman Bürki. „Wir haben gegen Bayern einfach sehr vieles nicht richtig gemacht, waren in vielen Werten unterlegen. Bayern hat mehr investiert. Wir haben uns vor allem in der Anfangsphase sehr zurückdrängen lassen. Bayern wollte zeigen, wer der Herr im Hause ist. Das haben sie gemacht. Und wir haben das über uns ergehen lassen und konnten nichts dagegenhalten.“ Favre habe das Spiel mit der Mannschaft sehr detailliert analysiert und jetzt liege der Fokus darauf, wieder Normalität reinzubekommen. 

Aufgeben im Kampf um die Meisterschaft? Das kommt für die Dortmunder selbstverständlich nicht in Frage. „Nach meinem Eindruck der letzten Tage habe ich nicht das Gefühl, dass die Niederlage einen Einfluss auf die letzten Spiele haben wird. Wir wissen immer noch, es ist ein Punkt“, so Bürki weiter. 

Ein Punkt, das stimmt. Dennoch hat es der BVB jetzt nicht mehr selbst in der Hand, sondern muss auf einen Ausrutscher der Bayern hoffen. Für Bürki aber kein Ding der Unmöglichkeit. „Niemand hat beispielsweise erwartet, dass Freiburg gegen die Bayern unentschieden spielt. Und genauso könnte es auch noch anderen Mannschaften gelingen."

Auf die Frage, wie die Mannschaft mit dem Druck umgehe, sich jetzt selbst keine Fehler mehr leisten zu können, antwortete Bürki doch ein wenig überraschend: „Nach unten kann uns nichts mehr passieren. Wir haben keinen Druck. Wir müssen uns bewusst machen, dass wir frei aufspielen können. Ich bin davon überzeugt, dass wir die letzten Spiele nicht so schlecht spielen, dass wir noch einen Platz zurückfallen. Ich denke, wir werden diese Saison mindestens auf dem zweiten Patz abschließen, aber wir wollen trotzdem natürlich Vollgas geben, um am Ende doch noch ganz oben zu stehen.“ 

Genügt dem BVB also doch Platz zwei? Jein, wenn es nach Bürki geht, der abschließend betonte: „Wir haben klares Ziel, müssen aber keinen Angsthasen-Fußball spielen, nur weil wir von außen Druck bekommen, dass wir diesen Titel gewinnen müssen. Wir müssen gar nichts. Wir werden alles dafür tun, um es zu schaffen, aber es ist keine schlechte Saison gewesen, wenn wir es nicht schaffen. 

Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern3488:325678
2Dortmund3481:443776
3RB Leipzig3463:293466
4Bayer 043469:521758

 

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