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Schürrle als Alternative
Trotz Ramos-Wechsel: BVB ist in der Sturmspitze gut aufgestellt

André Schürrle. (Foto: Schulte)
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Dortmund – Borussia Dortmund muss zunächst auf Pierre-Emerick Aubameyang verzichten. Doch wer kann ihn ersetzen - jetzt wo Adrian Ramos wohl wechselt? Optionen für Trainer Thomas Tuchel sind durchaus vorhanden. Aber ein Spieler drängt sich besonders auf.

Marco Reus hat es getan, und auch Mario Götze. Doch richtig gut machte es ein anderer: André Schürrle. In allen Testspielen der Wintervorbereitung lief der deutsche Nationalspieler in der Sturmspitze auf und wusste durchaus zu überzeugen. Auch am Dienstag gegen den SC Paderborn (6:1) im letzten Test vor dem Bundesligastart gegen Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr) kam er nach Anfangsschwierigkeiten vor allem in der zweiten Halbzeit zum Zug.

Der Test gegen den SC Paderborn dürfte richtungsweisend für die Aufstellung gegen Bremen gewesen sein. Bis auf Sven Bender, der sich am Knöchel verletzte, werden vermutlich alle anderen Akteure auch am Samstag auf dem Platz stehen. Das bedeutet: Schürrle ist die Erstbesetzung für die Rolle der Sturmspitze.

Nach dem sich anbahnenden Wechsel von Adrian Ramos, der am Dienstag gar nicht mehr im Kader stand, und der Teilnahme vn Stürmer Nummer eins, Pierre-Emerick Aubameyang, als Kapitän Gabuns am Afrika-Cup, stehen die beiden Topstürmer aktuell nicht (mehr) zu Verfügung. Im "Optimalfall" verpasst Aubameyang nur das Spiel gegen Bremen. Allerdings würde dies auch bedeuten, dass sich Gabun schon nach der Gruppenphase aus dem Turnier verabschieden müsste. Wahrscheinlicher ist, dass Thomas Tuchel mindestens auch gegen Mainz 05 zum Rückrundenauftakt auf seinen Star verzichten muss. Der Worst Case wäre, wenn er ihn auch noch gegen RB Leipzig ersetzen müsste - sollte er sich nicht verletzen. Das könnte in Dortmund gar keiner gebrauchen.

Und Ramos? Die Chance, nach China zu wechseln und dafür rund 12 Millionen Euro zu kassieren, wollte der BVB seinem Kolumbianer und sich selbst nicht noch einmal verbauen. Zwischen dem chinesischen Klub Chongqing Lifan und den Westfalen besteht eine "grundsätzliche Einigung", ließen die Dortmunder verlauten. Zunächst soll der 30-Jährige an den spanischen Erstligisten FC Granada verliehen werden. "In all seinen Einsätzen, ob von Beginn an oder als Einwechselspieler hat er gemerkt, welche Wertschätzung er in der Mannschaft und bei mir genießt. Ich gebe wahnsinnig ungerne Spieler ab", sagte Tuchel zwar nach dem Spiel gegen Paderborn. Doch es gilt: Kein Ramos - kein Problem.

Die Alternativen für die Sturmspitze sind nicht ganz so rar gesät, wie man vielleicht annehmen mag. Schon im Testspiel gegen die PSV Eindhoven (4:1) testete Tuchel Schürrle in der Spitze. Er traf und bereitete einen Treffer vor - genauso wie gegen Paderborn. Mehr als ein Fingerzeig in Richtung des Pflichtspielauftakts gegen Werder Bremen. "Ich habe schon bei Chelsea und Wolfsburg in der Spitze gespielt. Ich mag die Position", sagte Schürrle nach dem deutlichen Sieg gegen Paderborn bei SkySportNews. Bei beiden Vereinen zeigte er durchaus, dass Tuchel auch auf dieser Position auf ihn setzen kann. Kluge Laufwege und die Möglichkeit sich freier zu bewegen, machen ihn unberechenbarer und wertvoller für seine Mitspieler.

Weitere Alternativen im Kader

Und Tuchel hat weitere Alternativen im Kader. Wie in den bisherigen Testspielen, als neben Schürrle auch seine Kumpel Marco Reus und Mario Götze mal im Zentrum auftauchten. Beide haben schon häufiger die "falsche Neun" auf ihre Weise interpretiert, sind also durchaus Alternativen für Schürrle. "Natürlich kommt Auba zurück und ist dann auch gesetzt. Bis dahin werden wir es mit anderen Optionen ausgleichen. Wir haben vorne mit Marco, mit Schü und mit Mario drei Alternativen, die dort spielen können, bis Auba zurückkommt", sagte Tuchel.

Also gilt auch: Kein Aubameyang, kein Problem? Das wäre zu kühn, denn der Gabuner schoss in dieser Bundesligasaison immerhin satte 16 Tore. Rei vom Personal kann Tuchel den Abgang von Ramos wohl verkraften - um dann im Sommer ordentlich auf dieser Position nachzulegen.

Denn dass die Borussia im Winter selbst auf dem Transfermarkt noch einmal aktiv wird, ist fast ausgeschlossen. Zwar halten sich die Gerüchte, dass Dortmund den Russen Fedor Smolov intensiv beobachtet. Doch der 26-Jährige würde wohl die gesamten Ramos-Einnahmen auffressen und müsste sich erst einmal an die Liga gewöhnen. Denn der Sprung von FK Krasnodar in die Bundesliga ist nicht zu unterschätzen. "Wir wollen diese Position in dieser Periode nicht zwanghaft 1:1 ersetzen", sagte Tuchel.

Deshalb bleibt es erst einmal bei den internen Aubameyang-Ersatzsspielern aus dem Kumpel-Trio. Man könnte es als Trainer aber auch durchaus schlechter treffen.

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern3488:325678
2Dortmund3481:443776
3RB Leipzig3463:293466
4Bayer 043469:521758

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