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Kehl mahnt zur Ruhe
Unruhe vor der Champions League? Der BVB nach dem 3:3 gegen Hoffenheim

Der BVB nach dem Remis gegen Hoffenheim - Sebastian Kehl mahnt zur Ruhe. (Foto: dpa)
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Dortmund – Borussia Dortmund vergibt eine 3:0-Führung gegen die TSG Hoffenheim und muss sich am Ende mit einem 3:3-Unentschieden begnügen. Nach dem bitteren Pokal-Aus am Dienstag ein erneuter Dämpfer für Schwarzgelb. Entsprechend enttäuscht und verärgert präsentierten sich Spieler und Verantwortliche nach dem Abpfiff…

Bis zur 75. Minute führte Borussia Dortmund verdient mit 3:0. Die Gäste aus Hoffenheim gaben sich jedoch nicht auf und konnten sich dafür letztendlich noch mit einem Punktgewinn belohnen. Ein Remis, das sich unterschiedlicher kaum anfühlen kann.

Für die TSG ein gefühlter Sieg. Für den BVB dagegen eine gefühlte Niederlage, deren Ursache schwer zu beschreiben war. „Genau erklären, wie es dazu gekommen ist, kann ich jetzt nicht. Es ist aber auf jeden Fall unheimlich ärgerlich“, so Julian Weigel sichtlich genervt nach dem Abpfiff in den Dortmunder Katakomben.

Zu viele Fehler

So etwas dürfe zuhause einfach nicht passieren. Natürlich sei klar gewesen, dass Hoffenheim nach der Halbzeit noch mal kommen würde. „Sie haben ja umgestellt auf zwei Stürmer“, so Weigl weiter.

Nach dem 3:0, das der BVB selbst im zweiten Durchgang noch erzielte, sei der Sack gefühlt zugewesen. Doch dann habe die Mannschaft zu viele Fehler gemacht. Und diese gelte es jetzt zu analysieren, ergänzte Weigl.

Nimmt man das Pokalspiel von Dienstag hinzu, kassierte der BVB nun binnen weniger Tage in zwei Spielen sechs Gegentore. Eine inzwischen für Schwarzgelb ungewohnt hohe Zahl, die aber innerhalb des Teams nicht für Unruhe sorgt. „In der ersten Halbzeit haben wir hinten ja herausragend gespielt, wir haben da keine einzige Torchance zugelassen.“ Die Probleme der zweiten Halbzeit müssten wie gesagt aber analysiert werden, damit so etwas nicht noch mal passiere, so Weigl.

In die gleiche Richtung gingen auch die Aussagen von Sebastian Kehl, der aber zudem betonte, dass der Ausgang des Spiels keine Auswirkungen auf die jetzt anstehende Partie gegen Tottenham in der Champions League haben werde. „Wir werden uns jetzt schütteln und versuchen dann am Mittwoch unseren Weg weiterzugehen. Wir haben im Erfolgsfall die Ruhe behalten und das werden wir jetzt auch nach dem heutigen Unentschieden tun.“

Favre am Mittwoch zurück

Gegen Tottenham wird aller Voraussicht nach auch Cheftrainer Lucien Favre wieder persönlich an der Seitenlinie stehen. Gegen Hoffenheim war dies aufgrund eines grippalen Infekts nicht möglich. Ganz auf ihren Trainer musste die Mannschaft aber dennoch am Samstag nicht verzichten. Über Handy kommunizierte Favre mit den Co-Trainern, die seinen Job an der Seitenlinie übernahmen. Dennoch sei es natürlich irgendwie schon ungewohnt gewesen so ganz ohne Favre. Den Faden hätte die Mannschaft deshalb aber nicht verloren, ist sich Weigl sicher. Der Ausfall Favres sei also nicht für die am Ende maue Punkteausbeute verantwortlich.

Was aber auch immer dazu führte, dass der BVB in der letzten Phase des Spiels nicht mehr mit letzter Konsequenz verteidigte, muss definitiv vor dem Duell mit Tottenham klar beantwortet sein. Dann funktioniert es sicher auch mit dem Punkt „Ruhe bewahren“…

 


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