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BVB nach dem Spiel gegen Düsseldorf
Watzke: "Wir können jetzt nur noch gewinnen"

(Foto: dpa)
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Dortmund – Die Bundesliga bleibt spannend bis zum letzten Spieltag! Borussia Dortmund hat sich mit dem 3:2-Erfolg gegen Fortuna Düsseldorf eine kleine Chance auf den Meistertitel bewahrt, denn der FC Bayern München kam gegen RB Leipzig zeitgleich nicht über ein Unentschieden hinaus. Trotz erneut wackeliger Dortmunder Schlussphase überwiegt beim BVB deshalb aktuell natürlich die Vorfreude auf das anstehende Herzschlagfinale am letzten Spieltag…

Die gute Nachricht für alle BVB-Fans: Eine kleine Chance auf den Meistertitel haben die Schwarzgelben noch. Durch den Sieg gegen die Fortuna und dem gleichzeitigen Remis der Münchener gegen Leipzig ist der Vorsprung der Bayern wieder auf zwei Zähler geschmolzen. Die Anhänger erwartet am letzten Spieltag also ein regelrechtes Herzschlagfinale. Und darauf ist man beim BVB sicherlich nicht zu Unrecht stolz.

„Wir sind stolz, dem deutschen Fußball ein spannendes Finale schenken zu können“, so Hans-Joachim Watzke, der Lucien Favre nach dem letzten Heimspiel der Saison zur Pressekonferenz begleitete. Mit Blick auf das letzte Spiel betonte Watzke zudem, dass sein Team völlig befreit aufspielen könne: „Ich glaube nicht, dass irgendeiner bei Borussia Dortmund noch ein bisschen Druck empfindet. Wir haben alles geliefert, was man diese Saison liefern musste. Wir können jetzt nur noch gewinnen.“ Zwar kann der BVB den Titel nicht mehr aus eigener Kraft holen, die Ausgangslage sieht Watzke dennoch nicht so schlecht: „Wir haben jetzt eine Situation, dass die Bayern alles verlieren können und wir alles gewinnen. Mehr braucht man dazu nicht sagen.“

Ähnlich sieht das auch Sebastian Kehl. „Es ist noch alles drin für nächste Woche. Wir werden versuchen, unter der Woche jetzt eine gewisse Frische zu bekommen und natürlich auch mit viel Freude in dieses Spiel zu gehen. Wir haben uns das jetzt erarbeitet über eine ganze Saison. Für die Bundesliga ist es extrem spannend und schön für alle Fans, dass es in so einer Konstellation mal wieder in den 34. Spieltag geht. Normalerweise war ja oben immer alles entschieden und es ging um den Abstieg. Jetzt ist es genau umgekehrt“, freute sich Kehl.

Trotz aller Freude und Euphorie über den noch offenen Titelkampf glänzte am Samstag aber nicht alles beim BVB. „Man sieht natürlich auch, dass die letzten Wochen, in denen wir in dem ein oder anderen Spiel Punkte liegen gelassen haben, irgendwo Spuren hinterlassen haben. Wir haben nicht mehr die Souveränität im eigenen Spiel und dann sieht es so aus wie heute in der letzten Viertelstunde“, so Michael Zorc nach dem Abpfiff in den Katakomben.

Und genau das ist nach dem 33. Spieltag die schlechte Nachricht aus BVB-Sicht. Der Mannschaft passierte es jetzt mehrmals, dass sie zum Ende eines Spiels ins Wanken geriet anstatt eine Führung souverän über die Zeit zu bringen. Auch die Schlussphase gegen Düsseldorf wurde aus BVB-Sicht dramatisch. In der fünften Minute der Nachspielzeit gelang den Gästen der Anschlusstreffer zum 3:2 und auch danach hatten die Düsseldorfer noch Möglichkeiten, sogar den Ausgleich zu erzielen. Und das mit nur noch zehn Mann auf dem Platz, denn in der 82. Minute hatte Adam Bodzek die Rote Karte gesehen. So etwas darf einer Mannschaft, die noch Titelambitionen hat, eigentlich nicht passieren. „Man muss hier ganz ehrlich sagen, dass uns da jetzt die Sicherheit und Selbstverständlichkeit fehlt, so ein Spiel souverän zu Ende zu spielen“, so Zorc weiter und betonte mit Blick auf das letzte Spiel: „Wir brauchen in Gladbach eine absolute Topleistung, um dort unsere Aufgabe zu erledigen. Gladbach will schließlich noch in die Champions League und ist deshalb sicherlich in höchstem Maße motiviert.“ Den Druck vor dem finalen Spieltag sieht aber auch Zorc ehr bei den Bayern, die schließlich in der Pole-Position sind.

Gegen Düsseldorf stand die Mannschaft definitiv noch unter Druck. Daraus wollte auch Watzke keinen Hehl machen. Das Wichtigste sei jedoch, dass man gewonnen habe und somit am kommenden Wochenende eben befreit aufspielen könne.

Auch wenn Bayern München tatsächlich mehr zu verlieren hat am letzten Spieltag, ist es dennoch schwer vorstellbar, dass der BVB tatsächlich komplett ohne Druck aufspielen kann. Wie soll die zuletzt fehlende Sicherheit und Souveränität binnen einer Woche zu 100 Prozent zurückkommen. Das ist trotz aller Bekundungen Watzkes, der BVB hätte absolut keinen Druck mehr, schwer vorstellbar. Nichtsdestotrotz aber besteht eine kleine Chance auf den Titel, zumal sicherlich auch Frankfurt den Bayern nichts schenken wird. Auch für die Eintracht geht es am 34. Spieltag noch um wichtige Punkte mit Blick auf die Champions-League-Qualifikation.

Zudem ist nicht nur die Chance, sondern auch der Glaube an den Titel in Dortmund auf jeden Fall vorhanden. „Diese Saison hat gezeigt, was alles möglich ist. Wie viele verrückte Spiele gab es auch jetzt in den letzten Tagen. Es ist möglich. Warum soll die Eintracht nicht in der Lage sein, in München zu gewinnen. Ich glaube, dass die Bayern auch nicht so souverän, so routiniert in den letzten Wochen aufgetreten sind. Auch die Situation jetzt wird für sie noch mal eine Herausforderung sein. Ich glaube nicht, dass die Überzeugung bei den Bayern im Moment so groß ist, dass sie sagen, dass ist eigentlich geklärt“, so Kehl abschließend.

 


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Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern3488:325678
2Dortmund3481:443776
3RB Leipzig3463:293466
4Bayer 043469:521758

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