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Abwärtstrend vorläufig gestoppt
"Wir wollten unbedingt gewinnen" - Der BVB nach dem Sieg gegen Stuttgart

(Foto: dpa)
Lucien Favre jubelt über den Sieg gegen den VfB Stuttgart. (Foto: dpa)
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Dortmund – Der Negativlauf der letzten Wochen ist vorerst gestoppt. Der BVB hat gegen den VfB Stuttgart mit 3:1 gewonnen. Bei miesem Wetter am Ende vor allem eine Willensleistung. Das der Sieg aber verdient war, daran ließen die Aktiven nach dem Spiel keine Zweifel.

Als wäre die defensive Spielweise des VfB Stuttgart für Borussia Dortmund nicht schon unangenehm genug gewesen, stellte sich am Samstag auch das Wetter gegen die Kicker in schwarzgelb. Immer wieder suchten massive Regenfälle und orkanartige Windböen den Signal Iduna Park auf. "Bei dem Wetter war es echt brutal heute", sagte Kapitän Marco Reus folgerichtig nach dem Spiel.

Es passte zu all dem Gegenwind, dem diese Mannschaft in den letzten Wochen ausgesetzt war. Nein, wirklich Spaß haben die 90 Minuten gegen das Kellerkind aus dem Schwabenland nicht gemacht. Und doch konnte der BVB zumindest für den Moment den Abwärtstrend der letzten Wochen stoppen. Das ist die wichtigste Nachricht des Tages

Reus sieht einen verdienten Sieg

"Wir hatten das Spiel im Griff, Stuttgart war gefährlich bei Kontern. In der ersten Halbzeit haben wir uns etwas schwergetan, haben es verpasst den letzten Pass zu spielen. In der zweiten Halbzeit haben wir die Schlagzahl etwas erhöht und trotzdem die Geduld bewahrt. Das Wichtigste war, dass wir an uns geglaubt haben, dass wir auch nach dem 1:1 zurückgekommen sind und am Ende verdient gewonnen haben", bilanziert Marco Reus das Spiel.

Auch sein Trainer sieht das so. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel sagte Lucien Favre: "Stuttgart hat einen gigantischen Bus vor dem eigenen Tor geparkt. Es war sehr schwer, die Lücke zu finden. Trotzdem haben wir alles probiert, Stuttgart ist viel hinterhergelaufen, das war unsere Chance. Insgesamt ist es ein verdienter Sieg."

Bleibt das Gegentor. Wieder einmal wurde es dem Gegner bei einem Standard viel zu einfach gemacht. Beim 1:1 durch Kempf war von der schwarzgelben Defensive wenig zu sehen. Das Thema hatten wir in den letzten Wochen schon allzu oft. "Da helfen wir natürlich wieder ordentlich mit. Es ist wieder eine Standardsituation. Das ist total ärgerlich", sagte Sebastian Kehl im Anschluss daran. Zehn Gegentore nach ruhenden Bällen, ergänzt der Leiter der Lizenzspielerabteilung, seien einfach viel zu viel. Da habe man viel zu viel Lehrgeld gezahlt in den vergangenen Wochen.

Ein "echtes Stürmertor"

Doch dieses Mal kam der BVB zurück. Paco Alcacer scheiterte mit einem Freistoß in der 77. Minute nur knapp. Es war das Erweckungserlebnis des spanischen Torjägers. Bis dahin agierte Alcacer zum wiederholten Male unglücklich. Doch mit einem "echten Stürmertor", wie es Lucien Favre kommentierte, stellte Alcacer die Weichen wenig später doch noch auf Sieg. Das 3:1 von Christian Pulsic war dann noch die Kirsche auf der Torte.

Schön war es nicht, mehr eine Willensleistung, die dem BVB drei Punkte einbrachte. Das sah auch Marius Wolf so. Der Aushilfsverteidiger sah darin aber nichts schlimmes: "Es war ein Sieg des Willens. Wir wollten unbedingt gewinnen, unbedingt das Tor machen. Nach dem Gegentreffer haben wir einfach weitergemacht. Wir wussten, dass wir zu unseren Chancen kommen würden, das hat dann auch geklappt. Heute wollten wir es unbedingt, das hat man uns angesehen."

Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern3488:325678
2Dortmund3481:443776
3RB Leipzig3463:293466
4Bayer 043469:521758

 


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