Pyro und Protest in Münster
Eintracht Braunschweig muss 29.150 Euro Strafe zahlen

Pyro nach der Pause im Braunschweiger Block. (Foto: Schulte)
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Frankfurt – Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Eintracht Braunschweig eine heftige Strafe aufgebrummt. Der Klub muss 29.150 Euro zahlen, wovon 9.500 Euro für "gewaltpräventive Maßnahmen" verwendet werden können. 

Das Gastspiel der Braunschweiger Eintracht in Münster kommt den Klub teuer zu stehen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die EIntracht mit einer Strafe in Höhe von 29.150 Euro belegt. Davon kann der Klub 9.500 Euro für icherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 30. Juni 2019 nachzuweisen wäre. Das teilte der DFB am Montag mit.

Beim Auswärtsspiel in Münster (0:3) im November hatten Eintracht-Fans zu Beginn des Spiels mit Würfen von Flummis und Tennisbällen gegen die Ansetzung von Montagsspielen protestiert - so wie viele andere Fangruppierungen in anderen Klubs auch. Das Spiel musste für rund zwei Minuten unterbrochen werden, um die Bälle wieder vom Feld zu entfernen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde im Braunschweiger Block dann umfangreich Pyrotechnik eingesetzt - auch hier kam es wieder zu einer zweiminütigen Unterbrechung, ehe sich der Rauch verzogen hat. Verletzte wurden seinerzeit nicht gemeldet. 

Bekanntlich reagiert das Sportgericht besonders empfindlich, wenn durch Vorkommnisse wie diese das Spiel unterbrochen werden muss. Anders wäre die vergleichsweise hohe Strafe nicht erklärbar. 

Die Eintracht hat die DFB-Strafe auf ihrer Homepage selbst gemeldet, aber keine weiteren Aussagen dazu getätigt. 

 


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