Ausweichstadion
KFC Uerdingen nistet sich in Düsseldorf ein

Die Arena in Düsseldorf.
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Düsseldorf – Der KFC Uerdingen wird in der kommenden Saison in das Stadion nach Düsseldorf ausweichen. Der ungeliebte Spielort in Duisburg wäre dann abgehakt. 

Eigentlich würde der Drittliga-Aufsteiger KFC Uerdingen ja am liebsten in der Krefelder Grotenburg spielen. Doch das alte Stadion ist hoffnungslos untauglich und muss für viel Geld erst hergerichtet werden. Das ist in der laufenden Saison nicht möglich und auch in der kommenden Saison kaum schaffbar.

Der KFC benötigt also weiterhin ein Ausweichstadion. Bisher ist das die Schauinslandreisen-Arena in Duisburg. Doch beim ungeliebten Nachbarn fühlen sich die Fans des mit enormen Summen "gepimpten" Klubs nicht wohl. In der kommenden Saison zieht Uerdingen daher um. Und zwar nach Düsseldorf, wie der Betreiber der "Merkur Spiel-Arena" am Dienstag mitteilte

Darüber ist der Hauptmieter Fortuna Düsseldorf nach übereinstimmenden Medienberichten wenig glücklich, aber Fortuna ist eben nicht Besitzer der Arena. In der größeren Düsseldorfer Arena wird allerdings die Südtribüne eher nicht genutzt - sie ist die Heimat der Fortuna-Fans. 

Insgesamt 19 Heimspiele würden in der 3. Liga fällig werden, 17 wären es in der 2. Bundesliga. Doch ein Aufstieg scheint derzeit ein schwieriges Unterfangen - denn der KFC Uerdingen hat seit dem Trainerwechsel zu Norbert Meier erfolgloser als je zuvor gespielt. In der Rückrundentabelle ist Uerdingen abgeschlagen Letzter, seit neun Spielen fuhr der KFC keinen Sieg mehr ein. Auf den Relegationsplatz 3 hat Uerdingen nun 9 Punkte Rückstand.

 


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