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Unnötiges 1:1 in der Champions League
Gladbach hadert mit Korb, dem Schiedsrichter und dem 1:1 gegen Celtic Glasgow

Julian Korb verschuldet einen Elfmeter, den Borussia Mönchengladbachs Torwart Yann Sommer nicht halten kann. Gladbach kommt nicht über eine 1:1-Remis gegen Celtic Glasgow hinaus. Foto: dpa (dpa)

Mönchengladbach – Borussia Mönchengladbach muss sich mit einem 1:1-Unentschieden im wichtigen Champions-League-Spiel gegen Celtic Glasgow zufrieden geben. Der Bundesligist hatte die Partie im Griff, bis Julian Korb eine Viertelstunde vor Schluss einen Elfmeter verschuldete. Gladbach verteidigt Platz drei in der Gruppe und Manager Max Eberl seinen Abwehrspieler.

Nein, Julian Korb ließ sich nicht in der Mixedzone des Borussia-Parks blicken. Nach seinem unrühmlichen Abgang in der 75. Minute verließ er den Rasen und blieb in den Katakomben der Gladbacher Arena. Nur verständlich, hatte der Abwehrspieler seiner Mannschaft doch die eigentlich so verdienten drei Punkte im Champions-League-Gruppenspiel gegen Celtic Glasgow gekostet. So ging Borussia Mönchengladbach mit zehn Mann, einem Strafstoßgegentor und einem unnötigen 1:1 vom Platz. 

"Doofe Aktion" von Julian Korb

Ein Spieler, der in eine strittige Situation verwickelt ist, muss nicht die obligatorische Runde bei Medienvertretern absolvieren, heißt es in den Uefa-Statuten und deshalb sprachen andere Spieler der Borussia über die spielentscheidenden Situation. „Der Elfmeter war aber aus meiner Sicht berechtigt“, sagte Christoph Kramer über die „doofe Aktion“ und auch Manager Max Eberl weiß, „dass man ihn geben kann.“ Korb sei im Zweikampf drin und wollte mit aller Macht das Tor verteidigen. „Für ihn war es wahrscheinlich auch nicht schlimm, aber der Schiedsrichter hat es anders entschieden.“

Gladbach wird dreifach bestraft

Auch hat Schiedsrichter Manuel de Sousa aus Portugal auf Platzverweis entschieden, was Kramer nach dem Spiel nicht verstehen konnte. „Ich glaube, es war keine Rote Karte, weil der Winkel sehr spitz war“ aus dem Moussa Dembelé hätte treffen müssen. Außerdem dachte Kramer, die Dreifachbestrafung sei abgeschafft worden. „Wir hatten vor der Saison eine Schiedsrichterbelehrung, in der uns das erzählt wurde“, so Kramer, der den Unparteiischen „eh nicht so berauschend fand.“ 

Die Borussia vergab Chance um Chance um Chance gegen Celtic

De Sousa war aber nicht der Hauptschuldige, dass die Mannschaft von Trainer André Schubert Celtic nicht schlagen konnte. Die Borussia, zwischenzeitlich sogar Zweiter in der Tabelle, hatte etliche Chancen, dem 1:0 ein zweites Tor folgen zu lassen und damit Glasgow komplett aus dem Spiel zu nehmen. Alleine sie verwandelten sie nicht. „Wir hätten das 2:0 machen müssen, am Ende müssen wir froh über diesen Punkt sein“, sagte Lars Stindl. „Den dritten Platz haben wir jetzt sicher, das war unser Ziel.“ Im direkten Vergleich mit den Schotten spricht die Bilanz eindeutlich für den Bundesligisten und sollte alles seinen voraussichtlichen Gang nehmen, dass Celtic weder gegen Manchester City noch gegen Barcelona gewinnt, überwintert Gladbach europäisch.

„Heute sagen wir, es sind zwei verlorene Punkte, morgen freuen wir uns dann aber über den einen Punkt“, weiß Christoph Kramer. Und am Mittwoch wird auch Julian Korb wieder auftauchen. An diesem Abend nach seinem Platzverweis wusste auch von der Presseabteilung so niemand richtig, wo der Verteidiger steckte. Manager Max Eberl nahm ihn allerdings in Schutz: „Ich habe so viele Elfmeter verschuldet und unnötige Fouls gespielt, ich könnte ihm nie einen Vorwurf machen.“


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