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Fröhlich schaltet sich in Handspieldebatte ein

Redebedarf in Sachen Handspiel-Debatte: DFB-Schiedsrichter-Obmann Lutz Michael Fröhlich. Foto: Arne Dedert (Arne Dedert)

Leipzig (dpa) – Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich hat sich in die hitzige Handspieldebatte eingeschaltet.

«Dialog und Diskussion gehören zum Fußball dazu. An der aktuellen Diskussion um das Handspiel stört mich aber, dass immer wieder davon geredet wird, dass es sich um eine neue Regelauslegung handele», sagte der 61-Jährige. In dem Interview, dass der Deutsche Fußball-Bund veröffentlichte, betonte Fröhlich: «Das stimmt nicht. Die regeltechnischen Grundlagen sind gegenüber der letzten Saison unverändert.»

Der DFB und der Sportliche Leiter der Elite-Schiedsrichter im Verband reagierten mit der Veröffentlichung auf erneut mehrere strittige Szenen in mehreren Partien des 22. Spieltags und Forderungen nach einer Reform.

Fröhlich ging auf die Situationen beim 0:0 des FC Schalke 04 und des SC Freiburg, eine Szene beim 3:1 von RB Leipzig bei VfB Stuttgart und beim 3:0 des VfL Wolfsburg gegen den FSV Mainz ein. «Einerseits haben wir einen fast waagerecht abgespreizten Arm beim Sprung zum Ball (Stuttgart-Leipzig) und wir haben eine deutlich aktive Aktion mit dem Arm zum Ball (Wolfsburg-Mainz) - in beiden Fällen gab es regeltechnisch korrekt Strafstoß», erklärte der Referee-Boss.

Fröhlich führte weiter aus: «Andererseits haben wir einen sehr eng am Körper angewinkelten Arm (Schalke-Freiburg, 82. Min.) und wir haben einen sehr nahe am Körper schwingenden Arm, ohne Spannung (Wolfsburg-Mainz) - in beiden Fällen gab es regeltechnisch korrekt keinen Strafstoß.» Die Szene auf Schalke, «bei der der Bewegungsablauf eher für Unabsichtlichkeit spricht, dass Standbild am Ende eher einen leicht abgewinkelten Arm in der Flugbahn des Balles darstellt» sei ein «Fall im Grenzbereich».

 

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