Fußball-Mix
Verlässt Pierre-Emerick Aubameyang den BVB in Richtung FC Chelsea?

Pierre-Emerick Aubameyang. (Foto: Weber)

Vergangenen Sommer gab es zahlreiche Transfergerüchte rund um Pierre-Emerick Aubameyang. Der 28-jährige wurde allen voran mit einem Wechsel nach China in Verbindung gebracht. Auch zahlreiche europäische Top-Klubs galten damals als potenzielle Abnehmer für den Stürmer. Der Gabuner entschied sich jedoch, in Dortmund zu bleiben. Aktuellen englischen Medienberichten zu Folge scheint ein Wechsel jedoch nicht komplett vom Tisch zu sein: demnach hat der FC Chelsea ein Auge auf Aubameyang geworfen. Wie der Mirror berichtet, ist ein Wechsel im Winter nicht ausgeschlossen.

Pierre-Emerick Aubameyang hat in den vergangenen Wochen und Monaten für ordentliches Aufsehen bei Borussia Dortmund gesorgt. Während er zu Saisonbeginn maßgeblich an dem tollen Auftakt seiner Mannschaft beteiligt war, stand er zuletzt immer häufiger außerhalb des Platzes im Fokus. Unter anderem wurde der Gabuner im November wegen Undiszipliniertheit für ein Spiel in der Bundesliga suspendiert. Es gibt nicht wenige Fans und Experten, die Aubameyang eine gewisse Lustlosigkeit attestieren - es scheint so, als sei der 28-Jährige aktuell nicht mehr komplett zufrieden beim BVB.

Medien: Chelsea nimmt Aubameyang ins Visier

Auch sportlich lief es in den vergangenen Spielen nicht wirklich rund für Aubameyang, die Schwarz-Gelben stecken in einer Krise und der Stürmer ist mit seinen Leistungen durchaus Teil dieser Krise. Es gab sicherlich wenige Fans, die zuletzt Fussball Wetten auf ein Spiel von Borussia Dortmund gesetzt haben. Ausgerechnet in dieser "schweren Phase" machen erneut Wechselgerüchte rund um Aubameyang die Runde in Dortmund. Englischen Medienberichten zu Folge hat der FC Chelsea ein Auge auf den Angreifer geworfen. Der Mirror wird ganz konkret und deutet auf das "gestörte" Verhältnis zwischen dem BVB-Profi und den Verein hin, was als ausschlaggebendes Kriterium für einen Wechsel herangezogen wird.

Als Ablösesumme werden knapp 70 Millionen Euro gehandelt, eine Summe bei der Aubameyang Dortmund bereits im Sommer hätten verlassen dürfen. Der Vertrag des Stürmer läuft noch bis 2020 beim BVB. Finanziellen Druck hat Dortmund nicht, so dass ein Verkauf aus wirtschaftlichen Gründen nicht notwendig ist. Auch die Aussagen von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke deuten eher auf einen Verbleib als auf einen Verkauf hin. Watzke betonte erst vor kurzem, dass Aubameyang ein BVB-Spieler ist und dies auch bleiben wird.

Setzt der neue BVB-Coach auf Aubameyang?

Watzke ist sicherlich ein entscheidender Mann, wenn es darum geht, neue Spieler zu verpflichten bzw. bestehende Profis zu verkaufen. Jedoch spielt auch der BVB-Trainer hierbei eine tragende Rolle. Erst vergangenes Wochenende haben sich die Dortmunder von Peter Bosz getrennt und mit Peter Stöger einen neuen Trainer verpflichtet. Der Österreicher scheint jedoch nur eine Interimslösung bis zum Ende der Saison zu sein, denn nur so lange läuft sein Vertrag.

Es wird spannend, zu sehen, wie es mit Aubameyang am Ende der Saison weiter geht, wenn vielleicht ein neuer Trainer beim BVB das sagen hat. Für 70 Millionen Euro kann man durchaus 1-2 qualitative neue Spieler verpflichten. Unabhängig davon ist Aubameyang Ende 20 und es ist fraglich, ob man Ende 2018 nochmals so viel Geld für den Stürmer erhält, wie jetzt.

Die Zahlen sprechen derzeit jedoch ganz klar für Aubameyang. In der laufenden Saison hat er bisher in 21 Spielen 20 Tore erzielt und 2 weitere vorbereitet. Damit ist der Gabuner faktisch direkt bzw. indirekt in jedem seiner Spieler an einem Treffer beteiligt gewesen.

 

Tabelle

8. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1Dortmund723:81517
2RB Leipzig716:9714
3M'gladbach715:9614
4Bremen713:8514
5Hertha BSC712:7514
6FC Bayern712:8413
7Frankfurt712:11110
8Mainz 0574:409
9Wolfsburg710:11-19
10Augsburg714:1318
11Freiburg79:13-48
12Nürnberg77:16-98
13Hoffenheim711:12-17
14Bayer 0477:13-67
15Schalke 0475:9-46
16Hannover78:14-65
17Düsseldorf75:11-65
18Stuttgart76:13-75