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Vorstellung am Mittwoch
Alipour mit Chance im Profibereich - Der ASC Dortmund ist auf Trainersuche

(Symbolfoto: Schulte)
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Dotmund – Der ASC Dortmund muss seit der letzten Woche ohne Trainer Adrian Alipour auskommen. Denn der Klub wollte ihm eine Aussicht im Profibereich nicht verbauen. Am Mittwoch nun soll der neue Trainer des ASC 09 vorgestellt werden.

In der letzten Saison ist der ASC Dortmund nur knapp an einer wunderbaren Geschichte vorbeigeschlittert. Eine starke Saison in der Oberliga Westfalen wäre im Frühjahr fast mit dem Aufstieg in die Regionalliga belohnt worden. Doch im Saisonendspurt bekam es der Verein ein bisschen mit den Nerven. Ein Punkt hat am Ende zum Sprung in die vierte Liga gefehlt. Ein Enttäuschung, aber kein Weltuntergang für den Dortmunder Klub.

Der sportliche Leiter des Klubs, Samir Habibovic, hatte schon damals angekündigt, so oder so in der Zukunft auch weiterhin auf junge Talente zu setzen, die sich im Klub entwickeln und voll entfalten können. Eine Entscheidung, die vor einigen Jahren auch aus finanziellen Gründen getroffen wurde. Und im Herbst 2016 fand der ASC mit Trainer Adrian Alipour einen Mann, der den jungen Spielern voll vertraute und sie in ihrer Entwicklung begleitete.

Alipour nicht mehr Trainer des ASC

Doch auf den Coach muss der Klub nun verzichten. Denn die gute Arbeit Alipours ist anderswo nicht unbemerkt geblieben. Und so musste der ASC seinen Trainer ziehen lassen. In die Regionalliga zum Wuppertaler SV.  Der Klub hatte sich zuvor von Christian Britscho getrennt. Der WSV war schon im Winter an Alipour dran, doch damals kam kein Wechsel zustande. Jetzt ist das anders. Adrian Alipour wollte sich die Chance in der Regionalliga, unter Profi-Bedingungen, nicht entgehen lassen. 

"Natürlich hatte ich eine tolle und erfolgreiche Zeit in Dortmund, wollte nun aber den nächsten Schritt gehen und die Herausforderung beim WSV annehmen. Diese Aufgabe gehe ich mit Demut und Selbstbewusstsein an. Mein Ziel ist es immer, mich im Fußball zu verbessern. Das gebe ich auch an die Spieler weiter. Ich habe einen großen Ehrgeiz, mit der Mannschaft viel zu erreichen", so Alipour in seinem ersten Statement in Wuppertal.

Nachfolger am Mittwoch

In Dortmund beim ASC brauchen sie nun aber eben einen neuen Mann an der Seitenlinie. Am vergangenen Wochenende übernahm interimsweise Samir Habibovic. Gegen die TSG Sprockhövel konnte der sportliche Leiter mit dem Team ein 2:2 einfahren. Am Mittwoch soll der neue Trainer dann vorgestellt werden.

Ein Kandidat für den Posten beim ASC ist Daniel Sekic. Doch der ehemalige Trainer des SuS Stadtlohn könnte erst am 15. Oktober einsteigen. In diesem Fall würde Habibovic das Team in Oberliga so lange weiterbetreuen. Doch auch einen anderen Kandidaten hat die Vereinsführung noch in petto. Das berichtet die Ruhr Nachrichten. Einen Namen dazu gibt es bislang aber nicht.

Warme Worte zum Abschied

Ganz vergessen haben sie Alipour beim ASC aber natürlich auch nicht. Mit einem schönen Statement hat der Klub sich von seinem jetzt ehemaligen Trainer verabschiedet. "Der ASC 09 Dortmund hat seinem Ex-Coach Adrian Alipour viel zu verdanken. Er hat herausragendes geleistet. Natürlich fällt es da nicht leicht los zu lassen. Man darf auch enttäuscht sein. Ihm diese Chance und den Weg zu verwehren war jedoch zu keinem Zeitpunkt eine Option", heißt es auf der Homepage des Klubs.

Und dann blickt der ASC auch schon in die kommende Zeit. Und gibt sich dabei durchaus mutig: "Der ASC 09 schüttelt sich kurz und geht dann den Weg der Zukunft. Wie gut, dass unser Verein einen überragenden Sportlichen Leiter hat, der die Belange des ASC 09 gemeinsam mit dem Vorstand geschickt lenkt. Er war es auch der Adrian Alipour verpflichtet hat. Dies in einer ganz schweren Lage, als der Verein am Abgrund stand. So ein glückliches Händchen wünschen wir ihm auch jetzt. Wir alle vertrauen Samir blind. Er ist in den vergangenen Jahren längst ASCer mit Leib und Seele geworden. Er hat so viel bewegt und ist ein Vater des Erfolges. Das soll auch so bleiben!"

 


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