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Spiel am Wiehen möglich
SV Rödinghausen hofft auf den Heimvorteil gegen Dresden

(Foto: Schulte)
(Foto: Schulte)

Rödinghausen – Kann der SV Rödinghausen sein DFB-Pokalspiel gegen Dynamo Dresden doch im eigenen Stadion austragen? Der DFB hat zumindest keine Einwände. Vielleicht klappt's ja...

Dynamo Dresden heißt das Los für den SV Rödinghausen. Der Klub hat sich für den DFB-Pokal qualifiziert und setzt jetzt alles daran, diese Party auch am Wiehen zu feiern.

Ein erster Sondierungstermin (gemeinsam mit anderen Amateurvertretern) in Frankfurt brachte zumindest ein positives Ergebnis. Der DFB hat keine grundsätzlichen Einwände dagegen, das Spiel im Wiehenstadion austragen zu lassen. Der Klub wartet allerdings noch auf das endgültige "grüne Licht". Das muss von Sicherheitsbehörden und Polizei kommen, so Geschäftsführer Alexander Müller auf westline-Anfrage. 

"Klar, wir wollen die Partie natürlich gern zuhause spielen", so Müller. "Wir verfügen hier über eine Blocktrennung. Jetzt schauen wir, ob wir baulich noch etwas anpassen müssen."

Klar ist: Mobile Tribünen kommen nicht in Frage, das gibt der Stadion-Grundriss schlicht nicht her. "Die Werbebanden hinter den Toren sind massiv verankert. Das würde sich für ein paar hundert Zuschauer auch einfach nicht rechnen", so Müller. Zumal endlose Auflagen und Sicherheitsfragen zu beachten wären - angefangen mit neuen Fluchtwegen etc. etc. Nicht zu stemmen für den Klub.

Es bliebe also bei 2.500 Zuschauern. Das ist schon arg wenig, aber eben das eigene "Wohnzimmer". Fans dürften sich darauf einstellen, dass Karten so etwas wie eine besonders attraktive Währung sein werden. Der SVR hatte das natürlich kommen sehen. "Die Nachfrage ist groß, aber wir haben das selbst etwas eingedämmt." Bis der Spielort bestätigt ist, gibt es keinerlei Karten oder andere Auskünfte. Soviel verrät der Geschäftsführer immerhin: "Wir werden natürlich jene Fans bevorzugen, die uns auch in der Regionalliga immer unterstützen." 

Es liegt auf der Hand, dass Dauerkarteninhaber und Sponsoren ein "Vorkaufsrecht" erhalten, vielleicht auch Klubmitglieder. Aber weil den Gästen grundsätzlich auch Plätze zustehen und DFB und TV-Partner Infront ein Recht auf Karten beanspruchen, wird die Zahl der frei verkäuflichen Tickets eher minimal ausfallen. So ist das eben, wenn Ausnahmezustand angesagt ist. 

Ausweichstadion 50 Kilometer entfernt...

Als Ausweichstadion würde der SV Rödinghausen vermutlich das Frimo-Stadion in Lotte nutzen. Die Heimat des Drittligisten SF Lotte ist auch während der Regionalliga-Saison das Ausweichstadion für Brisanzspiele und könnte als Spielort dienen. Dort hinein passen mehr als viermal so viele Zuschauer wie im Wiehenstadion. "Aber das ist eben auch eine ganz andere Umgebung", so Müller.

Wie gesagt: Wenn alles klappt, dann wird der DFB-Pokal auch dort gespielt, wo der SV Rödinghausen zuhause ist. 

 

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