Berichte aus der Regionalliga West

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Drei Spieltage absolviert
Verrückte Regionalliga West! So starteten die Westfalen-Klubs

(Foto: Schulte)

Drei Spieltage sind in der Regionalliga West erst absolviert, und doch bietet die Spielklasse schon einen guten Vorgeschmack auf das, was uns in den kommenden neun Monaten noch erwarten kann. Mittendrin sind die westfälischen Vereine, immerhin sieben an der Zahl. Wer ist gut aus den Startlöchern gekommen und wer hat Probleme?

Nein, vorhersehbar oder langweilig war die West-Staffel an ihren ersten Wochenenden gewiss nicht. Man nehme allein das bisherige Highlight, das 5:1 von Rot-Weiss Essen über den Rivalen Wuppertaler SV. Es ist alles möglich – so auch die Tabellenführung von Rot-Weiß Oberhausen, das als einziges Team alle drei Spiele gewonnen hat.

Umgekehrt findet sich am Tabellenende ein bedeutend größerer Traditionsverein: Alemannia Aachen ist schon nach drei Punktspielen in einer echten Krise – und womöglich sogar im Abstiegskampf angekommen. Vom einstigen Mitfavoriten ist nach einer gewaltigen Aderlass im Sommer, wieder einmal war ein Sparkurs ausgerufen worden, jedenfalls nicht mehr viel übrig. Eine recht unerfahrene, bunt zusammengewürfelte Mannschaft hat die Alemannia jetzt. Offenbar braucht diese ihre Zeit, um sich zu akklimatisieren.

Die besten Starter kommen aus OWL

Zwei starke westfälische Vertreter kommen derweil aus dem Osten. Der SV Rödinghausen und der SC Verl sind bislang unbesiegt – besonders die Defensive konnte sich in den ersten Duellen auszeichnen, während es an der Chancenerarbeitung zumindest vorübergehend noch hapert. Der zweite respektive vierte Platz manifestiert den Start nach Maß in der Tabelle. Mit Glück holte derweil der SC Wiedenbrück jüngst einen Punkt gegen Mönchengladbach II. Trotzdem fehlt der Elf von Björn Mehnert noch ein Sieg, der Saisonstart ist eher missglückt.

Ebenfalls zufriedenstellend unterwegs ist der SV Lippstadt 08 dank eines Last-Minute-Spektakels beim Wuppertaler SV. Lange deutete das Spielgeschehen auf ein 0:0 hin, ehe der klar favorisierte WSV nach 87 Minuten sogar in Führung ging. Doch die Lippstädter schafften ein kleines Wunder und schlugen in der Nachspielzeit doppelt zurück, gewannen noch mit 2:1!

Ein Aufsteiger zahlt Lehrgeld

Vier Punkte nach drei Partien sind ein zufriedenstellendes Ergebnis für den Aufsteiger, während der FC Kaan-Marienborn noch Lehrgeld zahlt und lediglich einen Zähler eingefahren, stattdessen aber neun Gegentore kassiert hat. Gegen Rot-Weiss Essen vergab man jüngst selbst hochkarätige Chancen und musste dann mitansehen, wie eine 1:0-Führung in einem 1:4 endete. Die Konsequenz: Der vorletzte Platz.

Die fehlenden beiden Westfalen-Klubs kommen aus dem Ruhrgebiet, haben aber ihr drittes Ligaspiel in den Oktober verschoben: Wattenscheid 09 hätte am Wochenende sonst die BVB-Reserve empfangen. Trotz eines Spiels weniger liegen beide Teams aber im Mittelfeld der Tabelle: Borussia Dortmund II hat ein Spiel gewonnen und einmal die Punkte geteilt, die SGW einen Sieg und eine Niederlage auf dem Konto.

 

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