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Westfalenpokal-Viertelfinale
1:0 gegen Verl: 789 Zuschauer sehen das Weiterkommen des SC Paderborn...

Tor für den SC Paderborn! (Foto: Schulte)
Der Heimbereich... eher dürftig gefüllt. (Foto: Schulte)
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Paderborn – Nicht einmal 1000 Zuschauer hatten sich am Dienstagabend in die Benteler-Arena verirrt. Vielleicht hatten viele vor dem Fernseher gesessen - Lotte gegen BVB. Während dieser Pokalkrimi abgesagt wurde, bekämpften sich der SC Paderborn und der SC Verl im Westfalenpokal über 90 Minuten. Am Ende behielt der SCP knapp mit 1:0 die Oberhand.

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Spannung pur bot das Aufeinandertreffen der ostwestfälischen Vertreter von der ersten Sekunde an – nur blieben die spielerischen Elemente weitestgehend auf der Strecke. In den ersten 45 Minuten versuchten allen voran die Gastgeber, das Spiel zu machen und das Tor der Elf von Andreas Golombek zu belagern. Logisch, der Drittligist war schließlich haushoher Favorit und Verl hatte sich ganz offenbar zunächst einzig und allein vorgenommen, die Null in der Defensive zu halten und vorne auf den lieben Gott zu hoffen.

Doch diese Strategie funktionierte zunächst, denn Paderborn entwickelte aus dem Spiel heraus nur vereinzelt Gefahr. Da war ein Abschluss von Sven Michel, an dem Roope Riski knapp vorbeirutschte (22.), kurz darauf schloss Riski selbst ab (31.) – Jarno Peters parierte. In der Folge erspielte sich der SC Paderborn eine Ecke nach der nächsten, insgesamt sieben bis zum Pausenpfiff. Nicht eine brachte wirklich Gefahr, sodass das Ziel des SCV aufging: Kein Gegentor zum Seitenwechsel. Paderborns Ersatzkeeper Michael Ratajczak hatte allerdings auch keinen Ball entschärfen müssen.

Nach dem Seitenwechsel öffnete Verl die Partie, wollte nicht mehr nur mauern. Das führte aber zunächst einzig zu einer Halbchance von Viktor Maier, der am zweiten Pfosten eine scharfe Hereingabe verpasste (55.). Dann klingelte es auf der Gegenseite: Robin Krauße feuerte einen präzisen Distanzschuss ab, Peters ließ abprallen – Rechtsverteidiger Sebastian Heidinger war zur Stelle und schob gedankenschnell ein (56.). Die verdiente Führung für Paderborn.

Riski und Bickel erhöhen nicht, Ratajczak hellwach

Nun musste sich der SCV zeigen. Aber die Hausherren blieben vor teils gespenstischer Atmosphäre am Drücker, hätten durch Riski per Kopf erhöhen können (62.). Und auch nach 72 Minuten blieb der Finne glücklos, er muss weiter auf seinen ersten Pflichtspieltreffer für den Drittligisten warten. Auf der Gegenseite war plötzlich Michael Ratajczak gefordert: Einen strammen Abschluss von Gianluca Marzullo wehrte der Torwart-Routinier mit dem linken Fuß ab (76.).

Dass Christian Bickel freistehend nur die Latte traf (83.), sollte sich für den SC Paderborn nicht mehr rächen: Er zieht nach der TSG Sprockhövel und dem SV Rödinghausen ins Halbfinale des Westfalenpokals ein. Gegen wen die Elf von Stefan Emmerling nun ran muss, wird im Losverfahren entschieden. Zuvor aber wartet das letzte Viertelfinalduell zwischen dem FC Gütersloh und den Sportfreunden Lotte, das vor einigen Wochen zunächst abgesagt werden musste.

SC Paderborn – SC Verl     1:0 (0:0)
Tor: 1:0 Heidinger (56.)

Zuschauer: 789

 


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