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Achtelfinalsieg gegen Ingolstadt
Der Zug rollt weiter: SC Paderborn rockt den DFB-Pokal

(Foto: dpa)
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Gegen St. Pauli in der ersten und gegen Bochum in der zweiten Runde hielten sich die Fans des SC Paderborn noch zurück. Doch nach dem dritten Pokalstreich am Dienstagabend stimmten einige Anhänger in blau und schwarz tatsächlich schon den berühmten „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“-Schlachtruf an. Wer will ihnen das verübeln…

Denn was die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart auch gegen den dritten Zweitligisten in dieser Pokalsaison geboten hatte, ist für alle, die es mit dem SC Paderborn, ein mehr oder minder vorgezogenes Weihnachtsgeschenk. Mit etwas weniger Offensivdrang als üblich, dafür mit einer erneut leidenschaftlichen und defensiv äußerst stabilen Vorstellung kegelten die Ostwestfalen auch den FC Ingolstadt aus dem Wettbewerb – und schafften ihrerseits den ersten Viertelfinaleinzug der Vereinsgeschichte. Ben Zolinski erzielte in der 56. Spielminute den Treffer des Tages.

Zolinski schießt den SCP eine Runde weiter

Doch der Reihe nach: In der fast ausverkauften Benteler-Arena legten zunächst die Fans vor, die eine Choreographie über drei Tribünen präsentierten. Das Motto: „Du ziehst jeden in deinen Bann, heute sind die Schanzer dran.“ Die Initiatoren sollten Recht behalten. Mit weniger Risiko als noch gegen St. Pauli und Bochum startete der SC Paderborn eher zurückhaltend die Partie, verteidigte kompakt und lauerte auf Konter. Einzig die Präzision fehlte, um die Gäste schon vor dem Halbzeitpfiff ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Das bekannte Paderborner Spiel funktionierte erst nach dem Wiederanpfiff. Und wie: Ben Zolinski wurde perfekt von Dennis Srbeny bedient – und der Außenstürmer ließ die „Heide“ erstmals „brennen“. Von Ingolstadt kam nur wenig, die Hausherren wiederum bewiesen Malochermentalität. Dennis Srbeny und Sven Michel, auch in dieser Partie der entscheidende Antreiber, hatten sogar noch das 2:0 auf dem Fuß. Doch ernsthaft zittern mussten sie nicht mehr.

Viertelfinale im Februar

Gegen welche Mannschaft der Pokaltraum nun weitergehen soll, ist den Verantwortlichen gar nicht so wichtig. „Wir haben keinen Wunschgegner. Eher sind wir die Mannschaft, die jetzt alle ziehen wollen“, meint SCP-Coach Steffen Baumgart, der bei der Auslosung (7.1.) trotzdem genau hinschauen wird, wen die Paderborner am 6 oder 7. Februar als nächstes ärgern dürfen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es ein Bundesligist wird, ist groß. Rund 1,3 Millionen Euro als TV-Prämie sind dem Drittligisten schon im Vorfeld sicher.

 


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