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Spitzenspiel
Heiße drei Minuten: Paderborn und Magdeburg trennen sich 1:1

Das Spitzenspiel endete 1:1. (Foto: Schulte)
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Paderborn – Das Spitzenspiel in Paderborn endete unentschieden. Und die Höhepunkte des Spiels lagen im Grunde nah beisammen: Drei, vier Minuten ging es zur Sache, ansonsten hielten sich Paderborn und Magdeburg auf Distanz.

Um das vorwegzunehmen: Der SC Paderborn ist weiter Tabellenführer und bleibt punktgleich mit Verfolger 1. FC Magdeburg. Und wenn man die 90 Minuten in der Benteler-Arena betrachtet, ging das 1:1 zwischen den beiden Teams auch durchaus in Ordnung. 

Magdeburg, angefeuert von hunderten mitgereisten Fans ("Ihr wart noch niemals in Paris..."), begann druckvoll und ließ den SC Paderborn in der Anfangsphase wenig sein Spiel aufziehen.

Die Gastbeber, bei denen Trainer Steffen Baumgart vier Wechsel vorgenommen hatte, suchten Linie und Spiel. Tatsächlich kam in diesen ersten 10, 20 Minuten eigentlich nur der FCM gefährlich vor das Tor. Abschlüsse gab es durch Pick oder Türpitz, aber entweder war Torwart Zingerle auf dem Posten oder der Ball rauschte einfach neben den Pfosten. 

Aber Paderborn stellte sich dann auf die Partie ein, wurde selbstbewusster - und von da an spätestens war es eine offene Partie. Chancen gab es aber vor der Pause im Grunde für kein Team mehr. Keine gefährlichen Szenen, beide Abwehrreihen standen einigermaßen sicher. 

Der SC Paderborn nahm auch die zweite Halbzeit mit Druck an. Aber gab dabei den Gästen durchaus Raum zu schnellen Kontern. Marlon Ritters Chance nach 47 Minuten ließ Magdeburg ein echtes Ausrufezeichen folgen: Florian Pick donnerte den Ball an die Paderborner Unterlatte, aber von dort sprang der Ballnur wieder ins Feld. 

Es wurde spannend: Ein Standard brachte den Gästen die vielumjubelte Führung. Nach einem Freistoß von Tobias Schwede köpfte der aufgerückte Richard Weil den Ball zum 1:0 für den FCM ins Tor. Aber irgendwie in den Jubel der Gästefans hinein schlug der SC Paderborn zurück. 

Kwame Yeboah, zuletzt in Münster mit einem schwächeren Auftritt, zog aus zehn Metern ab und traf postwendend zum 1:1! Es blieb bei diesem Spielstand, auch wenn Magdeburgs Christian Beck tatsächlich noch die große Chance zum 2:1 bekam. Aber scheiterte.

Natürlich gelten für das Spitzenspiel andere Maßstäbe - aber dennoch: Der SC Paderborn wartet seit Ende Januar auf einen Sieg. In den jüngsten fünf Ligaspielen endeten die Partien dreimal 1:1, einmal 0:0 und ein Spiel ging 0:1 verloren. Der zwischenzeitlich mal erhebliche Vorsprung auf Platz 4 ist auf sechs Punkte geschmolzen. Aus Sicht der Paderborner muss jetzt dringend mal wieder ein Dreier her... 

Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1Magdeburg3870:323885
2Paderborn3890:335783
3Karlsruhe3849:292069
4Wiesbaden3876:393768

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