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Nicht unverdiente Niederlage
0:1-Pleite: Preußen Münster wird vom KFC Uerdingen abgekocht

Jubel nach dem 1:0 für Uerdingen. (Foto: Schulte)
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Münster – Wie würde sich Preußen Münster nach dem 0:3 im Derby beim VfL Osnabrück präsentieren, fragten sich viele der 8.077 Zuschauer am Samstag im Preußenstadion. Gegen den KFC Uerdingen hatten der SCP, aber mehrheitlich die Gäste ihre Chancen – und diese belohnten sich spät. Tanju Öztürk besiegelte eine knappe, aber nicht unverdiente 0:1 (0:0)-Niederlage des SCP.

Weil dem SC Preußen Münster nach dem Osnabrück-Spiel ein wenig die Innenverteidiger ausgegangen waren, musste Coach Marco Antwerpen improvisieren – und die Dreierkette auflösen. Jannik Borgmann und Lion Schweers bildeten die neue Innenverteidigung, Martin Kobylanski rückte überraschend für Kevin Rodrigues Pires in die Startelf und auch Rufat Dadashov und Lucas Cueto durften sich wieder von Beginn an beweisen. Max Schulze Niehues ersetzte Oliver Schnitzler nach dessen Verletzung im Tor.

Um Fahrt aufzunehmen, brauchte das Spiel nur wenige Sekunden. Dann gewährten die Preußen dem KFC erstmals viele Freiheiten auf der linken Offensivseite, Christian Dorda schloss zu zentral ab (2.). Auf der Gegenseite tankte sich René Klingenburg in den Strafraum, doch Uerdingen stellte sich in höchster Not ihm entgegen (3.). Uerdingens Stefan Aigner nutzte schließlich eine Unsicherheit von Jannik Borgmann, zielte aber deutlich links vorbei (5.). Flotter Start!

Chancen auf beiden Seiten

Die junge Defensive des SCP wurde weiter gefordert, und sie ließ kurz darauf die nächste Großchance zu. Dieses Mal war Aigner auf rechts durch, Max Schulze Niehues stand sicher und parierte (13.). Münsters bis dato beste Gelegenheit resultierte aus einem Standard: Kobylanski zirkelte einen Freistoß aus 20 Metern auf die Latte (18.). Eine Minute darauf wuchtete Dadashov eine Direktabnahme auf den Kasten, René Vollath parierte klasse (19.).

In der Folge verlor die Begegnung etwas an Fahrt, auch weil viele Zweikämpfe und kurze Verletzungspausen die Teams aus dem Tritt brachten. Erst Dadashov weckte das Stadion wieder, als er aus aussichtsreicher Position zwei Meter rechts am Pfosten vorbeizielte (36.). Ausgeglichen ging es in Richtung Kabinen, das spiegelte sich auch auf der Anzeigetafel wider: 0:0 zur Pause.

 

Im zweiten Durchgang spielt plötzlich nur noch Uerdingen

Auch die zweiten 45 Minuten begannen schwungvoll. Die erste dicke Gelegenheit hatte Klingenburg auf dem Schlappen, als dessen Versuch aus acht Metern Distanz abgeblockt wurde (49.). Uerdingen konterte in Person von Connor Krempicki, der Schulze Niehues per Flachschuss auf den Boden zwang (51.). Das Geschehen verlagerte sich wieder etwas ins Mittelfeld, ehe ein Ballverlust von Kobylanski beinahe teuer geworden wäre: Maximilian Beister fand nach einem stark ausgespielten KFC-Konter seinen Meister in Ersatztorhüter Schulze Niehues (65.).

Anschließend bettelte der SCP um den Gegentreffer, ließ sich vom KFC Uerdingen ordentlich in der eigenen Hälfte einschnüren und vereitelte zunächst mit Können, aber auch Glück den Rückstand – Stefan Aigner verpasste mehrfach die Führung. Das Bollwerk hielt bis zur 78. Minute: Dann zog Tanju Öztürk aus der Distanz ab, das Leder wurde abgefälscht und zappelte im Preußen-Netz.

Ein Wirkungstreffer, der sich angebahnt hatte und von dem sich Preußen Münster an diesem Nachmittag nicht mehr erholte. Uerdingen hatte sogar Chancen auf das zweite Tor, während Münster offensiv keine Mittel mehr fand, dem KFC annähernd gefährlich zu werden. Die Konsequenz ist eine Niederlage, die den eigentlich guten Saisonstart des Sportclubs vorerst relativiert.

Tabelle

30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3036:39-342
7Würzburg3043:36741
8Münster3037:36141
91. FCK3036:39-341
10Uerdingen3033:43-1041
Enttäuschung nach Abpfiff - zumindest in Münster. (Foto: Schulte)

 


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30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3036:39-342
7Würzburg3043:36741
8Münster3037:36141
91. FCK3036:39-341
10Uerdingen3033:43-1041

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