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3. Liga
1:3-Pleite: Preußen-Serie reißt in Großaspach

Torjubel nach der Führung für Großaspach. (Foto: Schulte)
Gesprächsbedarf. (Foto: Schulte)
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Großaspach – Irgendwann musste es den SC Preußen Münster ja mal wieder erwischen. Aber die 1:3-Niederlage bei der SG Sonnenhof Großaspach präsentierte sich der SCP am Sonntag mit einer schlimmen ersten Halbzeit selbst. 

Der SC Preußen Münster hat mal wieder verloren - und wie üblich und tyisch in dieser 3. Liga beim eher unwahrscheinlichsten Gegner: dem Kellerkind SG Sonnenhof Großaspach. Deren katastrophale Heimbilanz und bisher nur zwei (!) Siege verhinderten nicht, dass am Ende nur der SCP ohne Punkte da stand. Dank des besseren Torverhältnisses bleibt der SCP immerhin Tabellenzweiter an einem Spieltag, der komplett gegen die Adler lief.

Trainer Marco Antwerpen hatte nach dem 0:0 gegen 1860 München einmal gewechselt. Für Kevin Rodrigues Pires kam der schnelle Lucas Cueto. Ein Schachzug, um die Gastgeber über das Zentrum schnell unter Druck zu setzen. Und die Preußen begannen gut und druckvoll. Schon nach einer Minute prüfte Martin Kobylansi mal die Entfernung zum Tor - aber noch gut daneben. Dann überraschte der SCP mit einer einstudierten Eckenvariante, die fast zum Torabschluss geführt hätte. Keine Frage: Münster war gut im Spiel. 

Aber nach einer Viertelstunde hatte sich Großaspach das angeschaut und nahm am Spiel teil. Mehr noch. Stück für Stück baute der SCP ab, während die Gastgeber immer druckvoller wurden. Schon nach 9 Minuten klärte Geburtstagskind Max Schulze Niehues gerade noch per Fuß. Dann sprangen Vitzthum und Röttger nach einer scharfen Hereingabe von Choroba am Ball vorbei. Das war den Preußen leider keine Warnung. Pomadig und eher leidenschaftslos steuerte der SCP in Richtung Gegentor. 

Erneut musste Schulze Niehues nach 27 Minuten zupacken. Und nach 32 Minuten führte der Gastgeber dank eines Treffers von Timo Röttgers, der freie Schussbahn hatte. Großaspach blieb dran, Münster schwächelte vor sich hin. Doch anstatt mit wenigstens dem einen Gegentor in die Pause zu gehen, lag der SCP zur Halbzeit höher zurück.

Aus dem Gewühl traf Pelivan zum 2:0. Ein Nackenschlag gegen einen Gegner, der nun wahrlich nicht furchterregend spielte. 

Tobias Rühle bei seinem Ex-Klub. (Foto: Schulte)

Marco Antwerpen reagierte zur Pause, brachte Kevin Rodrigues Pires für Lucas Cueto, um wieder etwas mehr Struktur zu bekommen. In der Kabine des SCP rappelte es. "Ich habe die Mannschaft gefragt, ob sie so weiterspielen will", so Antwerpen. "Dann hätten wir hier wohl eine Packung kassiert." 

Früh stand der SCP wieder auf dem Feld und agierte von dann auch deutlich engagierter. Eigentlich ein Ärgernis, denn erst im Rückstand aufzuwachen, kann nicht der Weg sein. Entsprechend sauer war der Trainer. "Ich dachte, wir wären über diese Phasen hinaus." 

Plötzlich kam der SCP auch zu Chancen. Klingenburg nach Kobylanski-Ablage - vertan. Dann brachte Lion Schweers mit einem weiten Einwurf Gefahr. Pelivan verlängerte unabsichtlich in die Mitte, Dadashov traf im zweiten Anlauf per Kopf zum 1:2 (54.). Da kam Hoffnung auf.

Und Chancen! Kobylanski per Distanzschuss, dann Kittner knapp vorbei. Und wieder Dadashov nach Kobylanski-Hereingabe. Und wieder Dadashov mit einem abgefälschten Ball, der knapp am Pfosten vorbeirollte. Das war alles binnen weniger Minuten. 

Großaspach musste richtig arbeiten, bekam aber im Gegenzug auch viel, viel Platz zum Kontern. Defensiv war der SCP an diesem Tag so seltsam fahrlässig wie eigentlich lange nicht mehr. Mit Philipp Müller für den Ex-Aspacher Tobias Rühle reagierte Antwerpen noch einmal. 

Nach gut 70 Minuten bekam der SCP die nächste dicke Chance. Erst Borgmann, dann Klingenburg mit dem Nachschuss. Die beste Chance allerdings vergaben Müller und Klingenburg. Allein vor Keeper Kevin Broll landete der Ball nicht im Tor - sondern mit einem Superreflex des Torwarts als Ausgangspunkt zu einem schlimmen Konter. 

Ziemlich allein und ziemlich unbedrängt durfte Timo Röttger da durchgehen und traf am Ende zum 3:1. Das war natürlich das Ende für den SCP. 

Erst in der Schlussphase wurde es für den SCP noch einmal gefährlich, als René Klingenburg nur den Pfosten traf. Aber da war es ohnehin schon zu spät. Mit einer katastrophalen ersten Halbzeit brachte sich der SCP gegen durchschnittliche Gastgeber um Punkte, bleibt aber für die kommenden zwei Wochen Tabellenzweiter. Dann kommt Eintracht Braunschweig und bis dahin werden die Preußen einige Fragen beantworten müssen.


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Tabelle

19. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
4Halle1823:16733
5U´haching1837:191831
6Münster1828:25329
7Wiesbaden1835:251027
8Rostock1826:27-126

 


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4Halle1823:16733
5U´haching1837:191831
6Münster1828:25329
7Wiesbaden1835:251027
8Rostock1826:27-126

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