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Zweiter Platz bleibt beim SCP
2:1 in Meppen: Preußen Münster im Stile einer Spitzenmannschaft

Jubel nach dem 2:1-Auswärtssieg in Meppen. (Foto: Schulte)
(Foto: Schulte)
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Meppen – Langsam wird es unheimlich: Beim SV Meppen hat Preußen Münster seinen bereits achten Saisonsieg eingefahren und damit den zweiten Tabellenplatz verteidigt. Das 2:1 (0:0) im Emsland war jedoch eine knappe Kiste. Ein Spiel, in dem die Adlerträger – mal wieder – die effizientere, abgezocktere von zwei gleichwertigen Mannschaften waren.

Schon am Samstag hatte die Konkurrenz dem SC Preußen eine feine Ausgangslage aufgetischt: Weil nahezu sämtliche Verfolger maximal einen Punkt ergatterten und der KFC Uerdingen daheim gegen die Sportfreunde Lotte verlor, war den Adlerträgern der zweite Rang unabhängig vom Ergebnis beim SV Meppen sicher. Punkte wollte der Sportclub dennoch holen und setzte dafür bis auf eine Veränderung auf das gleiche Startpersonal wie beim 1:0-Heimsieg gegen Würzburg: Philipp Müller ersetzte den gelbgesperrten Kevin Rodrigues Pires und kam so zu seinem Startelfdebüt für die Preußen.

Die Folge war eine auf dem Papier enorm offensive Aufstellung mit René Klingenburg als Sechser – von diesem Drittliga-Spiel durfte viel erwartet werden. Und tatsächlich sahen die sicher 1.000 mitgereisten Münsteraner sogleich einen vorsichtigen Abschluss auf beiden Seiten: Martin Wagner (3.) und Namensvetter Martin Kobylanski (4.) brachten die Torleute noch nicht ernsthaft in Bedrängnis.

Gefährlicher wurde es, als Kobylanski es zunächst per Freistoß direkt versuchte (10).) und dann einen Klärungsversuch an der Sechzehnmeterkante selbstbewusst per Volley nahm und Jovan Vidovic so eben noch seinen Kopf in den wuchtigen Versuch bekam (14.). Es war das Ende einer starken, dominanten Anfangsviertelstunde des SCP, doch auch Meppen zeigte gerade in der Gegenbewegung mehrfach seine Stärken – Münster ging hier ins Risiko, das war zu spüren.

Fast die Belohnung durch Kobylanski

Fast belohnt worden wäre das nach 24 Minuten, als die Preußen ihre eigene Stärke im Konterspiel aufzeigten: Tobias Rühle wurde schnell über rechts geschickt, mit einer Körpertäuschung vernaschte er Hassan Amin und bediente Kobylanski – sein bereits vierter Abschluss rauschte Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Und der fünfte folgte sogleich: Aus spitzem Winkel wieder links vorbei (27.).

Meppen wackelte etwas, ehe plötzlich Deniz Undav mit einer Finte zwei Preußen-Verteidiger stehenließ, aber in Max Schulze Niehues seinen Meister fand (29.) - auch die Latte war noch im Spiel. Glück für die Gäste! Und Pech für den SVM, der in der ersten halben Stunde mit Steffen Puttkammer und Martin Wagner gleich zwei Akteure verletzt auswechseln musste. Davon ließ er sich vor der Pause aber nichts mehr anmerken, entwickelte zwischenzeitlich ein Powerplay und hätte durchaus in Führung gehen können. Der Pausenstand von 0:0 ging über die gesamte Halbzeit gesehen in Ordnung.

 

Aus der Kabine kam wiederum Preußen Münster stärker. Der SCP hätte nach nur drei gespielten Minuten im zweiten Durchgang einen Elfmeter bekommen können, eher müssen, als Rufat Dadashov von Torhüter Erik Domaschke klar am Fuß getroffen wurde. Marcel Gasteier reihte sich aber in die Reihe der vielen Unparteiischen ein, die den Schwarz-Weiß-Grünen in den vergangenen Wochen einen berechtigen Strafstoß verwehrten.

Der Doppelschlag nach der Pause!

Es ging in rasendem Tempo weiter, ein richtig gutes Drittligaspiel. Auf der Gegenseite hatte Meppen die Doppel-Großchance durch Undav und Thilo Leugers (52.), Münster bekam es irgendwie verteidigt. Und dann? Dann jubelte der SCP! Leugers spielte einen verunglückten Rückpass in den Lauf von Rühle, der plötzlich allein auf Domaschke zulief und diesen ungewohnt kaltschnäuzig überwand. 1:0 für die Preußen (54.)! Ein Schock für den SVM, den Münster sofort ausnutzte: Rühle stürmte drei Minuten später über die rechte Seite, schlug eine scharfe Hereingabe in die Mitte – und René Klingenburg grätscht Leder zum 2:0 über die Linie.

Zwei Wirkungstreffer, die das Tempo aus dem Spiel nahmen. Erst Luka Tankulic näherte sich dem Preußen-Tor wieder an (67.), gegen einen strammen Versuch von Granatowski musste Schulze Niehues per Flugparade ran (70.). Dann wurde die Partie aus zwei Gründen fahrig: Einerseits versuchte Münster, mit allen erdenklichen Mitteln Zeit von der Uhr zu nehmen, andererseits entglitt Schiri Gasteier das Geschehen zunehmend.

Meppen drückte, Münster hätte aber das dritte Tor machen müssen: Der eingewechselte Philipp Hoffmann war nach einem weiteren kapitalen Bock des SVM frei vor Domaschke, konnte diesen aber trotz üppiger Bedenkzeit nicht überwinden (84.), auch Dadashov scheiterte noch zweimal (88./89.). Und das hätte sich beinahe noch gerächt: Nick Proschwitz köpfte den 1:2-Anschluss (90. +3), und Thilo Leugers vergab in der allerletzten Aktion (95.) das mögliche 2:2. Kollektives Durchatmen.

Zweiter bleiben sie also, die Münsteraner, mit satten 25 Punkten. Die nächste Station: Das Heimspiel gegen 1860 München am kommenden Samstag. 14.300 Plätze fasst das Preußenstadion - es wäre verwunderlich und schade, wenn viele von ihnen am Samstag freibleiben.

Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

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