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36. Spieltag
2:1-Sieg: Starker Auswärtsauftritt des SC Preußen in Halle

(Foto: Sanders)
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Halle – Zum Saisonende kommt der SC Preußen ins Rollen: Seine aktuell starke Form bestätigte der SCP am Samstag beim 2:1-Auswärtssieg in Halle.

Preußen-Trainer Marco Antwerpen wusste genau, was er da zwei Tage vor dem Spiel sagte: Es sei derzeit einfach sehr unangenehm, gegen den SC Preußen zu spielen. Warum das so ist, bewies der SCP am Samstag in Halle. Am Ende des drittletzten Saisonspiels stand ein verdienter 2:1-Erfolg. 

Die Preußen verteidigen mit nun 52 Punkten den Tabllenplatz 6 und haben Platz 5 noch immer in Reichweite - dort steht Rostock nach dem 2:1 gegen den offenbar etwas müden Aufsteiger aus Osnabrück. 

Wie schon in Braunschweig und in München lieferten die Adler wieder ein richtig starkes Auswärtsspiel ab. Im Unterschied zur Partie in Braunschweig waren die Preußen aber diesmal von Beginn an hellwach, absolut präsent. Halle kam gar nicht dazu, irgendein Spiel aufzuziehen. Münster beschäftigte die Gastgeber direkt in der Defensive - zwar ohne große Abschlüsse in den erste zehn Minuten, dann aber mit dem ersten Ausrufezeichen durch Martin Kobylanski. Dessen Freistoß flatterte zwei Meter über das Tor der Gastgeber.

Vier Minuten später setzte sich der SCP aber durch. Moritz Heinrich behielt beim Angriff die Übersicht, spielte den perfekten Diagonal-Pass in den Lauf von Martin Kobylanski. Der behielt im 1:1 mit dem Torwart die Ruhe und schob in Richtung langer Pfosten ein. Die Führung nach 14 Minuten, sehr verdient. 

Kobylanski bekam nur wenige Minuten später direkt die nächste Chance. Nach einer Vorlage von René Klingenburg zog er per Außenrist volley ab - aber traf nur die Arme von Torwart Eisele. 

Münster behielt die Konzentration, beschäftigte Halle weiter. Kurz bangte die Mannschaft, als sich Ole Kittner im Zweikampf eine Platzwunde am linken Auge zuzog. Der Abwehrroutinier musste behandelt werden, kehrte nach einigen Minuten aber mit einem "Turban" zurück aufs Spielfeld. Kaum war er wieder da, meldete sich Halle tatsächlich mit der ersten echten Chance. Bentley Baxter Bahn versuchte es, aber Schulze Niehues packte sicher zu. Da war schon eine halbe Stunde gespielt. 

Kaum hatten sich die Gastgeber wieder formiert, schlug der SCP eiskalt zu. Martin Kobylanski war diesmal der Vorbereiter, hob den Ball sauber in den Strafraum, wo der heranstürmende Klingenburg per Kopf ins Tor traf. Blitzsauber gemacht, stark gespielt. Und Münster lag komfortabel vorn.

Das 0:2 ärgerte Halle und kurz vor der Pause bekam der HFC so etwas wie eine kleine Drangphase. Ex-Preuße Sebastian Mai scheiterte aber mit einem angeblockten Schuss, wenige Sekunden später mit einem Versuch aus der Drehung. Da war kurz Hektik eingezogen, aber Halle blieb insgesamt doch arg ungefährlich. 

So ging es in die Pause. 

Prominenter Gast im Stadion war Comedian Matze Knop, der sich auch direkt zur Halbzeit-Analyse bei Magenta Sport stellte: Die erste Halbzeit von Halle sei "großer Käse" gewesen, der "Aufstiegsdruck" habe die Gastgeber vielleicht doch etwas gelähmt. Eher lag es aber wohl an den Preußen, die Halle einfach komplett im Griff hatten.

Das Bild änderte sich naturgemäß etwas. Halle kam mit dem Willen aus der Kabine, hier noch etwas zu reißen. Und wirkte nun präsenter als in der ersten Halbzeit. Aber Chancen sprangen dabei weiter nicht heraus. Was auch für den SCP galt. Den Preußen boten sich mehr Räume, die das Team auch für gute Angriffe nutzte, denen am Ende lediglich der konsequente Abschluss fehlte. Niklas Heidemanns Hereingabe an Freund und Feind vorbei war so eine (50.), aber auch Dadashovs Schussversuch eine Minute zuvor. 

So ab der 55. Minute hatte sich Halle dann ins Spiel gearbeitet und bekam dann auch ein paar Szenen. Marvin Ajani war fast zur Stelle nach der Hereingabe von Kilian Pagliuca (61.). Gut, dass daraus kein Tor fiel, denn Ajani stand bei der Hereingabe im Abseits... ob das korrekt abgepfiffen worden wäre? 

Halle belohnte sich aber für die kurze Drangphase. Sebastian Mai traf per Kopf zum 1:2. Über das Gegentor regte sich Preußen-Trainer Marco Antwerpen später zu Recht auf. Mai entledigte sich seines Gegenspielers Kittner ziemlich rustikal mit einem heftigen Schubser - und bekam erst so die Lufthoheit für seinen Treffer. Man könnte das irregulär nennen, aber davon könnte sich der SCP wieder nichts kaufen. "So eine Aktion sollte man definitiv sehen", schimpfte Antwerpen im Interview nach dem Spiel. "Das Spiel wird erst durch das 1:2 wieder spannend." 

Die Preußen blieben glücklicherweise ruhig und überstanden die 15 guten Halle-Minuten ohne weitere Gegentore. Stattdessen setzten sie wieder eigene Akzente. So wie Klingenburgs gute Kopfballszene nach 76 Minuten. Torwart Eisele war gerade noch dran und klärte. 

Mit einer Riesenparade rettete Max Schulze Niehues nach 83 Minuten noch gegen Mathias Fetsch, zwei Minuten später scheiterte erneut Fetsch - das wäre vielleicht bitter geworden, dann auch Fetsch stand hier klar im Abseits. Als Preuße muss man bei solchen Szenen in dieser Saison ja immer doppelt die Daumen drücken... 

Münster verteidigte in der Schlussphase vor rund 7,500 Zuschauern (darunter etwa 100 aus Münster) eigentlich alles weg. Nur eine Szene war regulär und gefährlich: Der eingewechselte Braydon Manu setzte am langen Pfosten den Ball volley - aber weit - über das Tor. 

Vier Minuten Nachspielzeit überstand der SCP stabil, dann war der nächste Auswärts-Sieg nach München perfekt. Münster kommt zum Saisonfinale hin richtig in Fahrt. Schade aus Sicht der Adler, dass es nur noch um Platz 5 gehen kann. 

 

 

 

 

Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

 


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7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
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