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Anfangs zäh, am Ende deutlich
3:0 über Unterhaching: Preußen Münster beendet Tor- und Punkteflaute

Jubel nach dem 1:0 von René Klingenburg. (Foto Schulte)
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Münster – Durchatmen beim SC Preußen Münster: Bevor sich die Mannschaft in eine Negativspirale hätte verirren können, hat der SCP auf die missratene Englische Woche gekontert und die SpVgg Unterhaching mit 3:0 (1:0) bezwungen. So deutlich, wie das Ergebnis letztlich ausfiel, war das Spielgeschehen zwar nicht - das interessierte im Preußenstadion letztlich aber keinen, zu groß war die Erleichterung.

Durch die Null-Punkte-Woche hatte bei Preußen Münster im Vorfeld auch durch die Tabellensituation der Erfolgsdruck zugenommen. Das so komfortable Polster auf die Abstiegsränge war auf sieben Punkte geschrumpft, kleiner durfte es nicht werden. Und so tauschte Trainer Marco Antwerpen beim SCP gegenüber dem 0:2 in Wiesbaden auf vier Positionen. Nicht nur der gesperrte und ohnehin auf Länderspielreise befindliche Rufat Dadashov war nicht dabei, auch Martin Kobylanski, Lucas Cueto und Philipp Hoffmann mussten zunächst zuschauen. Neu dabei: Kevin Rodrigues Pires, Cyrill Akono, Tobias Rühle und René Klingenburg.

Ob Münster oder Haching, beide Klubs hatten im Jahr 2019 ziemlich enttäuscht. Anzumerken war das in der Startphase nur den Gästen – und der SC Preußen nutzte das: Im zweiten Anlauf brachte Fabian Menig nach einem Eckball auf engstem Raum den Ball zu René Klingenburg, der wie beim bis dato letzten Erfolg gegen Aalen zur frühen Führung einnetzte (7.). Optimaler Start für den SCP!

Das 1:0 gibt nur wenig Aufwind

Auch in der Zeit danach versuchte Preußen Münster mit allen Mitteln, dominant zu wirken, das Spiel an sich zu reißen. Ein chancenreiches Hin und Her lieferten sich die Klubs aber nicht – Haching etwa verzeichnete nach 23 Minuten durch Stefan Schimmer den ersten Torabschluss, auch die Adlerträger taten sich im Angriffsdrittel dann doch schwer. Stattdessen: Finn Porath, der für die Süddeutschen aus der Distanz knapp verfehlte (26.). Und Sascha Bigalke, der Menig mit zwei feinen Körpertäuschungen Richtung Holland schickte und Max Schulze Niehues zur Glanzparade zwang (30.).

Die kurze Hachinger Druckphase verschwand so schnell, wie sie gekommen war. Eine völlig zerfahrene, nicht ansehnliche letzte Viertelstunde beendete den ersten Durchgang. Aber es stand ja 1:0 für die Preußen, der SCP war wenigstens auf Kurs. Viel mehr aber auch nicht.

Etwas vielversprechender wurden die Preußen-Angriffe im zweiten Durchgang. Niklas Heidemann, der sich früh im Spiel eine mächtige Beule abgeholt hatte, kam gleich zweimal aussichtsreich zum Abschluss (52./55.). Die weitaus größere Gelegenheit vergab im Gegenzug Orestis Kiomourtzoglou für Haching (56.).

Drei Großchancen vergeben, dann kommt Hoffmann

Münster führte also nach Toren, Unterhaching hatte das kleine Plus an Topchancen. Daran arbeitete der SCP deshalb nach 65 Minuten: René Klingenburg, Sandrino Braun und der eingewechselte Philipp Müller schafften es der Reihe nach nicht, Lukas Königshofer im Tor der SpVgg Unterhaching zu bezwingen – aus dieser Salve an Gelegenheiten oder aber dem unbedrängt köpfenden Tobias Rühle (71.) hätte durchaus das 2:0 fallen dürfen.

Sechs Minuten darauf stürmte Müller gar allein auf Königshofer zu, brachte aber keinen Abschluss zustande. Die Entscheidung lag in der Luft, doch beim Sommerneuzugang blieb das Torkonto weiter leer. Ein anderer dagegen ließ den Knoten platzen: Philipp Hoffmann, ebenso kurz zuvor ins Spiel gekommen, nahm ein Zuspiel von Heidemann auf dem linken Flügel an, ließ zwei Gegenspieler stehen und erwischte auch den Torhüter auf dem falschen Fuß (82.).

Scherder macht es (zu) deutlich

Ob der Hachinger Form und des bisherigen Spielverlaufs war dieses Tor mit der Entscheidung gleichzusetzen. Und es kam noch besser: Ein verunglückter Schuss von Müller landete am Fuß des aufgerückten Simon Scherder, der sogar noch auf den zu hohen Endstand von 3:0 stellte (88.). Plötzlich stimmte das Stadion „Oh, wie ist das schön an“ - nichts mehr war zu spüren von der grausigen Englischen Woche, der Torflaute, dem möglichen Abstiegskampf.

41 Punkte hat der SCP damit gesammelt, springt wieder in die obere Tabellenhälfte – und macht einen großen Schritt in Richtung des frühzeitigen Klassenerhalts.

Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748
Cyrill Akono im Zweikampf. (Foto Schulte)
(Foto Schulte)
(Foto Schulte)
Torschütze René Klingenburg im Zweikampf. (Foto Schulte)
Jubel nach dem 1:0 von René Klingenburg. (Foto Schulte)

 


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38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

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