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Nachholspiel
5:0! Preußen Münster feiert Kantersieg über Rot-Weiß Erfurt

(Foto: Schulte)
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Münster – Sieben Punkte Vorsprung. Selten war der SC Preußen Münster dem Klassenerhalt in dieser Saison so nah wie aktuell. Das 5:0 (2:0) über RW Erfurt war in allen Belangen verdient, die Elf von Marco Antwerpen war hochüberlegen. Hier ist der Bericht vom Spiel...

Der Liveticker zum Spiel

Im Vergleich zum 1:0-Sieg gegen die Würzburger Kickers nahm Preußen-Coach Marco Antwerpen taktische und personelle Veränderungen vor. Zurück zur Viererkette, lautete das Motto – Ole Kittner musste zunächst zuschauen. Für ihn rückte Moritz Heinrich neu in die Startelf. Kapitän Adriano Grimaldi wurde überraschenderweise erneut nicht von Beginn an nominiert. Tobias Warschewski stand nicht einmal im Kader.

Vom Start weg spielte der SC Preußen so, wie es sich die etwa 6.000 Zuschauer an diesem kalten Januarabend gewünscht hatten: Selbstbewusst nach vorne, präsent in den wichtigen Zweikämpfen um die Mittellinie – jeder Fehler der oft wackelnden Erfurter Abwehr mündete in schnellen Angriffen. Wurde Danilo Wiebes Schuss noch geblockt (3.), jubelten die Adlerträger wenig später. Philipp Hoffmann hatte einen kapitalen Fehler von Wilfried Sarr für eine genaue Hereingabe auf Tobias Rühle genutzt, der Stürmer schob ein (5.).

Erfurt ist mit dem 0:2 zur Pause gut bedient

Preußen Münster behielt das hohe Tempo bei. Verfehlte Martin Kobylanski per Freistoß erst knapp (12.), erhöhte er drei Minuten später per Elfmeter – Fabian Menig war von Bastian Kurz gefoult worden. Es war eine dominante, einseitige Begegnung, in der ausschließlich Schwarz-Weiß-Grün Akzente setzte und sich mit weiteren Toren hätte belohnen müssen. Moritz Heinrich (18.), Tobias Rühle (27.), Lion Schweers (28.), nochmal Rühle (39.) und Danilo Wiebe per Konter (43.) vergaben teils hochkarätige Gelegenheiten. Das Schlusslicht war mit dem 0:2 zur Pause sehr gut bedient.

Münster tauschte mit dem Seitenwechsel den Torhüter. Nils Körber hatte sich am Oberschenkel verletzt, Max Schulze Niehues kam neu hinein. Bevor er sich auszeichnen durfte, jubelte er bereits: Danilo Wiebe hatte Martin Kobylanski bedient und der den Ball herrlich ins rechte Toreck geschlenzt (50.). Der Sportclub gab weiter Gas und markierte durch Sandrino Braun gar den vierten Treffer (60.), der aber aufgrund einer Abseitsposition nicht zählte.

Grimaldi beendet persönliche Torkrise mit Doppelpack

Und die Adlerträger hatten gegen einen in allen Belangen abstiegsreifen Gegner immer noch nicht genug. Kobylanski hätte mit Blick zum Mitspieler bereits erhöhen müssen (68.). Sechs Minuten später war aber die Zeit für einen anderen gekommen: Adriano Grimaldi, kurz zuvor eingewechselt, markierte frei vor RWE-Torhüter Philipp Klewin das 4:0 (74.) und beendete damit seine persönliche Torflaute. Sandrino Braun verpasste danach das fünfte Tor (76.), Merveille Biankadi sah nach einem rüden Foulspiel gegen Rühle sogar noch die Rote Karte (84.).

Die Preußenfans feierten da schon, und die Mannschaft legte noch einen drauf. Simon Scherders langer Ball landete bei Grimaldi, der als Joker sogar noch den Doppelpack markierte (86.). Schwarz-Weiß-Grün erhöht damit das Polster auf die Abstiegsränge auf sieben Zähler, Rot-Weiß Erfurt zeigte eine indiskutable Leistung und kann für die Regionalliga planen.

Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
8F. Köln3853:48554
9U´haching3854:55-154
10Münster3850:49152
11Jena3849:59-1052
12Aalen3848:57-950

 


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Sa, 21.07. SCP - Heracles Almelo
Billerbeck
14.00

Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
8F. Köln3853:48554
9U´haching3854:55-154
10Münster3850:49152
11Jena3849:59-1052
12Aalen3848:57-950

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