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Alarmstufe Rot
Brisanzspiel zwischen Preußen Münster und dem VfL Osnabrück

Letztmals traten die Preußen vor mehr als sechs Jahren, am 27. August 2005, an der Bremer Brücke an. Auch damals gab es schon ein großes Polizei-Aufgebot vor den Blöcken der Gäste-Fans.

Münster – Blauäugig wird keine Seite diese 90 Minuten plus Vor- und Nachspiel angehen. Weder die Vereine und ihre Sicherheitsbeauftragten noch die Polizei. Wenn am Samstag der VfL Osnabrück den SC Preußen empfängt, dann herrscht in der ganzen Stadt sowie speziell im und rund ums Stadion Alarmstufe Rot.

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Die rivalisierenden Fangruppen sollen möglichst effektiv voneinander fern gehalten werden. Die Partie gilt als Brisanzspiel, auch ganz offiziell. "Die Ausgangslage ist allen bekannt", sagt Roland Böckmann, der Sicherheitschef des SCP. "Man kann nur appellieren, die gegenseitigen Provokationen auf ein erträgliches Maß runterzuschrauben und dass jeder darauf achtet, dass alles fair bleibt." Dennoch weiß er: "Das wird auf jeden Fall für alle Involvierten eine große Aufgabe."
Am Dienstag fanden sich Klubvertreter, Polizei, Bundespolizei, Ordnungsamt und Feuerwehr der Stadt Osnabrück zur großen Sicherheitskonferenz zusammen. Holger Wissing, der als Fanbeauftragter für Münster teilnahm, sagt: "Man muss zwar davon ausgehen, dass etwas passiert. Aber ich denke, dass wir die friedlichen Leute bedenkenlos ins Stadion und wieder nach Hause bekommen."

Eigene Ordner

Die Preußen schicken zehn Ordner des eigenen Security-Dienstes mit dem Sonderzug in die Nachbarstadt. Dort sollen diese im Eingangsbereich und in den Blöcken später zusätzliche Präsenz ausstrahlen. Etwa 3000 bis 4000 Münsteraner erwartet Wissing an der Bremer Brücke. Auch für den Heimblock haben viele Preußen-Anhänger über Umwege Karten erstanden. Nicht ausgeschlossen, dass es zu Problemen kommt, wenn beide Lager sich mischen. "Dass ein paar Leute ausflippen, ist nie auszuschließen. Aber was getan werden kann, wird vorher getan." Zahlenmäßig wird etwa die Polizei deutlich mehr Beamte auffahren als üblich.

Was auf einen weitgehend ruhigen Nachmittag hoffen lässt, ist das in dieser Saison ausschließlich positive Verhalten der Preußen-Fans (abgesehen von einem Böllerwurf in Bremen). Dass allerdings ein Derby, das es seit mehr als fünf Jahren nicht mehr gab, nicht vergleichbar ist mit Spielen gegen geografisch weit entfernte Kontrahenten, ist auch klar. "Ich habe schon leichte Bauchschmerzen", sagt Böckmann. "Leider fällt ja auch das Betragen Einzelner auf den Verein zurück." Hinweise auf geplante Randale ignorieren die Verantwortlichen nicht.

"Drei Punkte mitnehmen"

Wer Gerüchten und Spekulationen in Online-Foren glaubt, muss fürchten, dass VfL-Anhänger die Fahne der inzwischen und auch aufgrund dieses Verlusts aufgelösten Preußen-Ultragruppe "Curva Monasteria" in ihren Besitz gebracht haben und diese im oder vor dem Stadion schadenfroh präsentieren. "Wir sollten die Sache im Vorfeld aber nicht zu hoch hängen", sagt Böckmann, wenn auch in dem Wissen, dass eine solche Aktion die Emotionen schnell aufwiegeln kann. "Am liebsten", so der 40-Jährige, "wäre es mir, wenn wir unsere neue Stärke nur auf dem Platz demonstrieren und die drei Punkte mitnehmen." Damit spricht er für 99 Prozent der Anhängerschaft. Mindestens

Der VfL meldete gestern, dass noch 1950 Karten erhätlich sind - für die Westtribüne sowie die Sitztribünen Nord und Süd.

 

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Samstag, 15. Dezember, 14 Uhr
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Tabelle

18. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
4Halle1823:16733
5U´haching1837:191831
6Münster1828:25329
7Wiesbaden1835:251027
8Rostock1826:27-126

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