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Spätes Erwachen nicht belohnt
Ausgekontert: Preußen Münster verliert 1:2 gegen den Halleschen FC

Wenn Blicke Bände sprechen: Jannik Borgmann tut das 0:1 richtig weh. (Foto: Schulte)
Keine Chance: Philipp Hoffmann erwischte mit dem SCP einen schwachen Tag, gerade in der ersten Halbzeit. (Foto: Schulte)
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Münster – Diese Partie muss der SC Preußen Münster abhaken. Am Samstagnachmittag war er gegen den Halleschen FC zu Beginn überfordert, kassierte blitzsaubere Konter und lag mit 0:2 hinten. In der zweiten Halbzeit dominierte der SCP dann immer mehr, schaffte es aber nur noch zum 1:2-Anschluss.

Das Spiel begann mit dem Anpfiff von Robert Schröder, und es passierte – nichts. Zumindest in den ersten 60 Sekunden, in denen auch die Mannschaften des SC Preußen und des Gastes aus Halle symbolisch die Arbeit niederlegten. Ein Zeichen gegen die Schwierigkeiten des DFB, eine langfristige Ab- und Aufstiegsregelung zwischen 3. Liga und Regionalliga zu finden, unter denen aktuell auch die Drittligisten aufgrund eines vierten Abstiegsplatzes leiden müssen.

Marco Antwerpen hatte im Vorfeld nicht nur die Muskelverletzung von Rufat Dadashov, sondern auch den kurzfristigen Ausfall von Tobias Rühle zu beklagen. Den Engpass löste er, indem er Philipp Hoffmann weit in die Offensive beorderte – Simon Scherder ersetzte derweil wie erwartet den aufgrund der fünften Gelben Karte gesperrten Ole Kittner. Er hatte gleich zu tun, denn die Gäste übernahmen zunächst die Kontrolle, während Münster in der Offensivbewegung viele Fehlpässe einstreute. Kein guter Auftakt, und ein leichtfertiger Fehler von Lion Schweers hätte nach 16 Minuten durchaus bestraft werden können.

Halle schlägt mit tollen Kontern gnadenlos zu

Etwas darauf versuchte sich Philipp Müller an einem Distanzschuss, wurde aber abgeblockt (22.) - es war die erste Halbchance des SCP, der mit griffigen und laufstarken Hallensern seine liebe Müh und Not hatte. Und die Gäste konterten mit besserer Effizienz: Braydon Manu arbeitete sich mit viel Tempo auf dem rechten Flügel durch, fand in der Mitte Marvin Ajani. Der hatte wenig Probleme, den schnellen Angriff zu vollenden (23.) - der erste SCP-Gegentreffer vor heimischem Publikum seit dem Heimspiel gegen den KFC Uerdingen.

Der zweite folgte kurz darauf, und wieder ließ sich Münster gnadenlos auskontern. Und wieder war es Manu, der auf Moritz Heinrichs linker Seite entwischte, den ebenso aus den Augen der Dreierkette geratenen Mathias Fetsch bediente, der nur einschieben musste. 0:2 (32.)! Elf Preußen wackelten gegen zugegeben fehlerlose Gäste immer mehr, hätten sich in der Folge über weitere Gegentore nicht beklagen dürfen. Halle hatte das Selbstvertrauen, das der SCP nach dem 3:0-Sieg über Braunschweig offenbar nicht konservieren konnte.

Dieser „rettete“ das 0:2 in die Pause, weil Fetsch in der Nachspielzeit nur den Pfosten traf. Ein ganz schwacher Auftritt – daran konnte auch der erste Abschluss von Hoffmann (42.) wenig ändern. Antwerpen reagierte, brachte Tobias Warschewski für Heinrich und hätte nach dem Seitenwechsel beinahe den umgehenden Anschlusstreffer bejubeln dürfen: Jannik Borgmann köpfte einen Eckball nur Zentimeter über das Tor (48.). Zehn Minuten später klärte Lion Schweers aus exzellenter Position einen Kobylanski-Freistoß eher, als dass er ihn zielgerichtet auf das Tor brachte.

 

Nach Warschewskis Anschluss drückt der SCP

Nichtsdestotrotz war es eine Reaktion auf den schwachen Start, es ließ sich deutlich besser an, auch wenn der Punktgewinn noch weit entfernt war. Zwischendurch trudelte eine Zuschauerzahl von bescheidenen 5.936 Anwesenden ein, die zu dem lange tristen Nachmittag passte. Münster wollte diesen SCP nicht sehen, der gegen nur noch das Nötigste schaffende Gäste nach der Pause sicherer stand. Pascal Sohm hätte dennoch nach 65 Minuten auf 0:3 aus Preußen-Sicht stellen können.

Wenn etwas ging, dann per Standard. So war es nochmals Borgmann, der einen Kobylanski-Freistoß verlängerte und damit Kai Eisele im HFC-Tor prüfte (77.). Die Preußen näherten sich an, und nährten die Hoffnung durch Warschewski: Erst scheiterte er an Eisele, den Abpraller aber versenkte er per Seitfallzieher (78.). Nur noch 1:2! Doch statt der Aufholjagd gab es zunächst Freistöße aus bester Position für die Gäste, die aber verpufften.

Spät wurde der Druck auf das HFC-Tor immer größer, jedoch ohne klare Chancen. Doch eine Gelegenheit gab es noch. Einen Freistoß, aus nicht einmal 20 Metern Distanz. In der Nachspielzeit. Martin Kobylanski legte sich das Leder zurecht, traf ihn perfekt - und scheiterte an Eisele (90.+1). Bis in die 95. Minute drängte Münster mit der Brechstange, belohnte sich aber nicht. Das 1:2, es war erst hochverdient, dann unglücklich. Münster zeigte viel Moral, verlor aber aufgrund einer unterirdischen ersten Halbzeit letztlich nicht unverdient.


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38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

 


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