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Weiter punktlos in der 3. Liga
Bei Preußen Münster steht die Null an den falschen Stellen

Irgendwie scheint Preußen Münster in dieser Drittligasaison noch nicht so recht angekommen. (Foto: Sanders)
Unter Druck steht sie, die Preußenelf. Gegen Duisburg müssen Punkte her. (Foto: Sanders)
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Rostock – Innerhalb von sechs Tagen muss sich der SC Preußen Münster gleich ordentlich schütteln: Statt der erhofften Kracherspiele zum Kracherauftakt hat der SCP zwei 0:1-Niederlagen einstecken müssen. Null Punkte, null Tore, so lautet die ernüchternde Bilanz. „Hansa Rostock hat das Spiel nicht gewonnen, wir haben es verloren“, sprach Kapitän Michele Rizzi klare Worte. Schwarz-Weiß-Grün steht nun vor der ersten mentalen Zerreißprobe.

Keine Frage, Amaury Bischoff wäre vor 13.300 Zuschauern und einem Schiedsrichter, der bei strittigen Situationen schnell zur Verwarnung griff, eine Option gewesen – allein, um Unruhe beim FC Hansa zu stiften. Das gab auch Trainer Horst Steffen offen zu, erklärte aber nach Abpfiff zeitgleich, wieso er Amaury Bischoffs Wunsch am Donnerstagnachmittag nachgekommen war. „Alle wollen spielen, sind heiß auf den Einsatz – nur einer fühlt sich nicht bereit. Dann kann ich ihn nicht spielen lassen“, erklärte Steffen.

So mussten es zehn Spieler richten, die schon gegen den VfL Osnabrück in der Startelf gestanden hatten. Mehmet Kara lief zusätzlich gegen den FCH auf, schuftete viel in der Defensive, fiel nach gutem Start aber mit zunehmender Spieldauer ab. Das hatte der Deutsch-Türke aber zu seiner Ehrenrettung mit vielen Adlerträgern gemeinsam, nach dem Platzverweis für Denis Mangafic ging auswärts im Ostseestadion einfach nicht mehr viel. „Denis ist da zu hart reingegangen, das kann er nach einer Verwarnung nicht machen“, trauerte Rizzi der numerischen Gleichheit hinterher.

Braun: „Haben uns das gute Spiel selbst zerstört“

Es war unnötig, vermeidbar, einfach dämlich, wie sich Preußen Münster den Schneid hatte abkaufen lassen – so lautete der eindeutige Kommentar der Spieler. „Wir haben gut begonnen und unser eigenes Werk dann eingerissen“, sprach Sandrino Braun klare Worte. Noch zur Pause hatte sich der SC Preußen in der Kabine zusammengesetzt und die Kräfte beschworen. „Wenn wir so weitermachen wie in den ersten 45 Minuten, dann holen wir uns hier den Sieg“, hatte Rizzi seinen Mitspielern dort gesagt. Nur: Es sollte vollkommen anders kommen.

Angedeutet hatte es sich seit dem Seitenwechsel, irgendwie fanden die Adlerträger nicht so recht in Tritt. Es häuften sich die Ungenauigkeiten, kurzzeitig schien die Aufmerksamkeit etwas lax – der Platzverweis kam folgerichtig, weil Denis Mangafic viel zu spät in den Zweikampf fand und seinen Gegenspieler mächtig abräumte. Eine im Nachhinein absolut korrekte Entscheidung des Schiedsrichters und eine „unnötige Grätsche“ zugleich, das analysierte auch Trainer Steffen.

Lob vom Gegner, erhöhter Zugzwang gegen den MSV Duisburg

Er startet ohne Punkte in die Spielzeit, holte bisher 15 Punkte aus seinen 19 Spielen bei Preußen Münster und bleibt in der Anhängerschaft von Kritik nicht unberührt. Es ist schließlich seine Elf, die er geformt und entwickeln durfte, und die bald aller guten Ansätze zum Trotz auch Ergebnisse vorzuweisen hat. Rostocks Trainer Christian Brand sprach nach der Niederlage allerdings noch bemerkenswerte Worte, erwähnte eine „richtig gute Mannschaft von Münster mit Potenzial, die im Verlauf der Saison noch viel schwerer zu bespielen sein wird.“

Davon kaufen kann sich der SCP vor dem Heimspiel gegen den MSV Duisburg am Mittwochabend freilich überhaupt nichts. Der Druck wird größer an der Hammer Straße, Spieler mit mentaler Stärke sind gefragt. Wobei: Viel Auswahl besitzt Trainer Steffen durch die Sperre von Mangafic, den möglichen Ausfall von Amaury Bischoff und die immer noch nicht vollständig fitten, daher als Ausfälle einzukalkulierenden Jesse Weißenfels, Danilo Wiebe und Benjamin Schwarz ohnehin nicht. Im Zweifel müssen es die Talente, die noch auf der Bank schlummern, selbst richten.


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4Wiesbaden3464:451958
5Münster3442:40248
6Zwickau3440:38246
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