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Heimspiel gegen Hansa Rostock
Benno Möhlmann setzt auf "individuellen Mut"

Preußen-Trainer Benno Möhlmann. (Foto: Schulte)
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Münster – Die Personal-Formel beim SC Preußen vor dem Spiel gegen Hansa Rostock lautet: Minus eins, plus eins, der Rest im Sinn. Anders gesagt: Der gesperrte Ole Kittner fällt aus, Benjamin Schwarz rückt wohl wieder rein - und ansonsten bleibt das Team aus der Vorwoche zusammen. Letzte Aussagen vor der Partie...

Das Spiel am Sonntag im Liveticker

Kein Ausblick ohne Rückblick. Und so erlaubte sich Benno Möhlmann am Freitagmittag einen letzten Blick zurück aufs Derby in Osnabrück. Das 0:3 klang natürlich am Ende brutal, aber tatsächlich war der SCP bis zum 0:1 besser im Spiel, war wach und engagiert. Die Fehler sind bekannt, wurden angesprochen. Auch mit "Sündenbock" Sebastian Mai. Der soll nämlich genau diese Rolle nicht bekommen, betonte Möhlmann. "Wir haben mit ihm und im Team natürlich über die Fehler gesprochen. Er muss daran arbeiten und wir unterstützen ihn. Es bringt aber überhaupt nichts, einen Spieler nach Fehlern aus dem Team zu nehmen", so Möhlmann. "Das ist nicht pädagogisch und es sorgt auch für Angst bei allen anderen. Und dann bringt niemand seine Leistung."

Im Fußball, so Möhlmann, gehe es doch ums Spiel, um Einfälle mit dem Ball, um Kreativität. "Und nicht um Vermeidung aus Angst."

Die Botschaft ist also klar: Weiter versuchen, an den guten Dingen orientieren. Das ist kein Pfeifen im Walde, das ist Pragmatismus. "Wir arbeiten gut, das zahlt sich aus. Ich habe schon andere Situationen erlebt und hier in Münster sehe ich keinerlei Anzeichen, dass der Glaube fehlt oder dass jemand resigniert."

Oder anders gesagt: "Individuelle Fehler werden nicht in jedem Spiel so auftreten und sie werden auch nicht immer sofort zu Toren führen."

Damit genug der Aufarbeitung. Jetzt der FC Hansa. Das Team wird von über 1.500 Fans begleitet. Und natürlich schauen viele auf Amaury Bischoff. Der Rückkehrer dürfte nach Einschätzung von Möhlmann gut ins Spiel der "Kogge" passen. "Die werden kompakt auftreten und dann mit langen Bällen schnell nach vorn spielen - und das kann Bischoff."

Amaury Bischoff. Der Namen ist noch ganz frisch in Münster - auch wenn Möhlmann ganz kurz überlegen musste, welche Funktion der Spieler zuletzt im Team eingenommen hatte. Es ging um die Frage, wer bei Münster gegen Rostock die Kapitänsbinde trägt. Grimaldi? Rizzi? Wer war nochmal im Mannschaftsrat? Ach ja, Bischoff. Nun, der wird sie nicht tragen, das ist sicher.

Das Personal

Benjamin Schwarz hat in der Woche nahezu alle Einheiten absolviert. Wenn jetzt nichts dazwischenkommt, wird er am Sonntag im Kader stehen. Ole Kittner fehlt wegen der Gelbsperre (Rizzi übrigens trotz einiger Verwirrung beim DFB nicht). Überlegungen, einen "fachfremden" Mittelfeldmann auf seine Position zu ziehen, hat Möhlmann wohl verworfen. Stattdessen deutet viel auf Lion Schweers hin. "Das können wir auch gut vertreten."

Adriano Grimaldi ist natürlich auch wieder dabei - wobei offen bleibt, ob er von Beginn an spielt oder doch lieber später für 30 Minuten reinkommt. Weder er ist bei 100 Prozent noch Neuzugang Mirkan Aydin.

Am Freitag: Pressekonferenz beim SC Preußen Münster. (Foto: Schulte)

Und dann ist ja auch Martin Kobylanski neu dabei. "Mit ihm haben wir uns ergänzt und hoffentlich verstärkt", so Möhlmanns Ausblick. Eine Option mehr.

Sonst gibt es keine Ausfälle oder Unpässlichkeiten. Rizzis Blessur aus dem Training stellte sich als Dehnung im Gelenk heraus, das soll ihn aber nicht stoppen.

Der Ausblick

Dass der SCP unter Druck steht, liegt auf der Hand. Die kurze Siegesserie im Spätherbst hatte Hoffnung auf eine schnellere "Rettung" gemacht. Gleichwohl sei allen im Team klar, dass der Verein möglicherweise bis ins Saisonfinale im Abstiegskampf stecken könne. "Aber unser Ziel ist, uns frühzeitig zu sichern." Was auch sonst?

Im Grunde soll das Team da anknüpfen, wo es in Osnabrück begonnen hatte. Schnell nach vorn spielen. Was an der Bremer Brücke fehlte (und nicht nur dort), ist eben der energische Abschluss. Der gedankenschnelle Pass. "Das kann man trainieren. Schnelleres Spiel, damit der Gegner sich nicht sofort mit zehn Leuten positioniert hat", so Möhlmann. "Der Rest ist individueller Mur. Dass man sich zutraut, etwas zu versuchen."

Mit bis zu 8.500 Zuschauern rechnet der SCP, rund 5.500 Karten sind im Vorverkauf weg.

Das Spiel am Sonntag im Liveticker


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Di, 17.07. SG Wattenscheid - SCP
Billerbeck
18.00
Sa, 21.07. SCP - Heracles Almelo
Billerbeck
14.00

Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
8F. Köln3853:48554
9U´haching3854:55-154
10Münster3850:49152
11Jena3849:59-1052
12Aalen3848:57-950

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