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Vorschau SV Meppen - SC Preußen
Christian Neidhart: Preußen Münster hat einen "entscheidenden Nachteil"

Meppen-Trainer Christian Neidhart. (Foto: dpa)
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Münster – Vor dem Aufeinandertreffen am Sonntag ist der Trainer des SV Meppen, Christian Neidhart, „tiefenentspannt“, wie er selbst sagt. Preußen Münster ist zu Gast im Emsland – der Zweite reist zum Achtzehnten. Doch eine klare Sache braucht der SCP gar nicht erst zu erwarten.

„Wir haben Braunschweig und München in unserem Stadion überzeugend besiegt“, sagt Neidhart selbstbewusst. Frei nach dem Motto: Warum soll uns das gegen Preußen Münster nicht wieder gelingen? Auch in der Vorsaison reichte dem SV Meppen schließlich eine abgeklärte Leistung zu einem wenig gefährdeten 2:0-Heimsieg, es war damals das erste Auswärtsspiel von Preußen-Trainer Marco Antwerpen.

Neidhart gibt zu: „Die Situation hat sich völlig geändert.“ Tatsächlich stand der damalige Aufsteiger aus Meppen zu Beginn der Rückrunde 2017/18 gesichert im Mittelfeld, während der Sportclub noch ernsthafte Sorgen um den Ligaverbleib hatte. „Jetzt treten die Münsteraner teilweise wie ein Spitzenteam auf“, gibt der Meppener Übungsleiter zu. Die Souveränität und die Effektivität der Adlerträger sprächen dafür. „Allerdings hat Münster nicht den überragenden Spielaufbau, sondern kommt eher über Konterstärke.“ 

Glück sei bei den vergangenen münsterschen Erfolgen, die man im Emsland sehr genau beobachtet hatte, auch dabei gewesen – den Sieg über Würzburg sah Christian Neidhart höchstpersönlich im Preußenstadion. „Da war Würzburg dem Tor lange Zeit näher“, erinnert sich der 50-Jährige. „Doch wer einen Martin Kobylanski hat, der gewinnt auch solche Spiele.“ Überhaupt hebt er die Offensive der Preußen hervor, hat aber auch lobende Worte für die „eklige“ Defensivabteilung übrig.

Bilder-Rückblick auf das jüngste Duell im Januar 2018:

Die Tabelle spricht aktuell nicht für den SV Meppen. Drittletzter sind die Niedersachsen, haben einen Zähler pro Partie geholt – für den Klassenerhalt würde der Schnitt wohl nicht reichen. „Ich rechne nicht gerne hoch“, sagt der Coach der Norddeutschen dazu. Lieber schaue er auf die Ist-Situation. „Und die sieht so aus, dass wir mit jedem Sieg wieder über den Strich rutschen und damit Druck auf die anderen Klubs machen können.“ Weil Neidhart mit der Leistung seiner Elf in zehn der bisherigen zwölf Spielen zufrieden war, mache er sich bislang wenig Sorgen. „Der Tabellenplatz ist noch unwichtig.“

Er erwartet, nein erhofft eine fünfstellige Kulisse in der Hänsch-Arena. Der SC Preußen habe nach seinen Informationen erst rund 400 Karten verkauft, etwa doppelt so viel erwarten die Gastgeber an Mitreisenden. Eine Enttäuschung, findet Neidhart, der von einem „entscheidenden Nachteil“ für den SCP spricht. Denn schon bei seinem Besuch im Preußenstadion war ihm aufgefallen: Ohne aktive Unterstützung von den Rängen sei die Stimmung „ein einziger Totentanz.“

Personell muss der SV Meppen am Sonntag derweil ein wenig improvisieren. Marco Komenda, als Neuzugang von Borussia Mönchengladbach II sofort zum unverzichtbaren Teil der Viererkette gereift, pausiert nach einer fragwürdigen Gelb-Roten Karte aus dem Spiel in Großaspach (0:1). Steffen Puttkammer könnte neben Jovan Vidovic in die Innenverteidigung rücken – ein erfahrenes Duo, das aber Tempodefizite haben könnte. Neidhart sieht's anders: „Wer Grimaldi und Mölders wegverteidigt, dem traue ich auch Preußen Münster zu.“

Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

 


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38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

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