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Bilder und Eindrücke
Das macht der SC Preußen Münster so im Training

(Foto: Schulte)
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Münster – Dienstagmorgen, Preußenstadion. Rechts verrichtet ein Rasensprenger Schwerstarbeit, links schwitzt die Profiabteilung des SC Preußen Münster. Trainingsalltag. Aber was machen die da eigentlich?

Der SC Preußen Münster steckt in der Saisonvorbereitung. Nach den Ausdauerübungen zum Beginn geht es jetzt um andere Themen. Es wird trainiert. Aber was eigentlich? Wir schauen einmal genauer hin. 

Zaungäste beim Training sieht man beim SCP praktisch immer. Es sind nicht viele, schon gar nicht, wenn es mal etwas heißer wird. Oder nasser, je nachdem. Die Mannschaft dreht zum Aufwärmen ein paar lockere Runden. Manchmal schieben die Spieler vor der Arbeit auf dem Platz noch eine kleine Athletikeinheit in der Tribüne ein. Mangels Turnhalle läuft das (wie bei anderen Klubs) einfach dort, wo Platz ist. In der "Mixed Zone" am Spielertunnel beispielsweise. Dort, wo nach Spielen Journalisten ihre Fragen an die Spieler stellen können. 

Auf dem Feld also dreht das Team die Aufwärmrunden, angeführt von Athletiktrainer Tim Geidies. Zeit für das Trainerteam, Spielflächen für die Trainingseinheiten abzustecken. 

Zwei Einheiten stehen derzeit täglich an, eine morgens, eine am frühen Nachmittag. Dazwischen vertreiben sich die Spieler die Zeit in verschiedenen Bistros oder Cafés, gerne am Hafen. Amaury Bischoff schwor einst auf den Automatenkaffee in einem Bäcker im nahegelegenen Industriegebiet. Jeder hat so seine Vorlieben. 

"Für uns geht es jetzt vor allem um Ballbesitz, Toschuss und Pass-Spiel", erklärt Trainer Marco Antwerpen. An Tagen wie diesen sind die Einheiten knackig. Morgens eine Stunde lang Bewegung. Nachmittags stehen taktische Feinheiten auf dem Programm. 

26 Profis stehen an diesem Dienstag auf dem Rasen, Cyrill Akono fehlt, Benjamin Schwarz ist voll dabei, auch René Klingenburg, dazu die Jung-Profis Conze und Knüver oder die U23-Leihgabe Nils Burchardt. So viel Spieler auf dem Platz gab es zuletzt auch nicht immer - dabei ist der wirklich für die 3. Liga eingeplante Kader gar nicht so groß. 

Der Trainer schaut am Dienstag genau hin. Torschuss steht an. Pass bis zur Grundlinie, schnelles und flaches Zuspiel in die Mitte, dort der energische Abschluss. "Explodieren!", fordert der Trainer - und meint damit den wuchtigen Antritt und klaren Schuss. Alles muss schnell gehen. Pass. Zuspiel. Abschluss. Zack, zack. Immer wieder, von rechts und von links. 

Reihenweise fliegen die Bälle über den Trainingszaun zwischen die Spieler-Autos. Es wird keine Rücksicht genommen. Einige Bälle landen im Tor von Max Schulze Niehues... und der flucht. 

Etwas weiter hinten stehen die übrigen Spieler in drei Teams zusammen. Dort geht es um das Pass-Spiel. Schnelle, kurze Zuspiele unter Druck. Und ganz hinten im Schatten "quält" Torwarttrainer Milenko Gilic die gerade nicht geforderten beiden Torhüter... Jeder hat seinen Platz auf dem Rasen. 

Taktikeinheit

Am Nachmittag dann taktische Übungen. "Die Spieler sollen dabei ihre Positionen kennenlernen. Sie müssen wissen, wo sie stehen sollen." Das ist das Ziel des Trainers. So etwas lasse sich in Bewegung immer einfacher umsetzen als an einer Taktiktafel. Diesmal geht es vor allem darum, eher defensiv zu stehen und bei Ballgewinn energisch umzuschalten. "Angriffspressing und Abwehrpressing", umschreibt Antwerpen die Ziele der Übung. 

Der Trainer wird die taktische Formation der Rückrunde weiter einschleifen. Auch in der Liga soll das Team oft mit der Dreierkette antreten. "Ole Kittner macht das da hinten super, die Jungs fühlen sich damit wohl", so Antwerpen. Natürlich ist das kein Gesetz. Der Gegner muss das auch zulassen. Und: "Die Dreierkette geht ja oft zu Lasten einer Offensivkraft." Die drei hinten werden schließlich unterstützt durch zwei Außenspieler, die bei gegnerischem Ballbesitz eine Fünfer-Abwehrreihe bilden. Dann bleibt vorne in aller Regel nur Platz für einen Stürmer. 

"Wir wollen nicht ausrechenbar sein", formuliert Antwerpen das Ziel. Variabel bleiben und verschiedene Systeme testen ist der Weg. 

Am Dienstagmorgen klappt das Team nach einer guten Stunde den Deckel zu. 42 Spielbälle müssen eingesammelt werden - so hat es Zeugwart Helge Dahms gefordert. "Vorher geht keiner in die Kabine", grinst Co-Trainer Kurtulus Öztürk. 

Der Trainer mit Kevin Rodrigues Pires und Sandrino Braun. (Foto: Schulte)

 


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Datum Spiel  
Mi, 10.10. SV Rödinghausen - SCP
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Tabelle

8. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
3Würzburg714:9512
4Osnabrück710:5512
5Münster812:12012
6TSV 1860715:8711
7Halle79:7210

SC Preußen Münster