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Überlegungen
Das Preußenstadion in Münster: Jetzt gibt es einen Standort...

Besprechung im Stadthaus 1 (v.l.): SCP-Aufsichtsratsvorsitzender Fabian Roberg, Stadträtin Cornelia Wilkens, OB Markus Lewe, SCP-Präsident Christoph Strässer. (Foto: Sanders)
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Münster – Gibt es ein neues Preußenstadion in Münster? Und wenn ja, dann wo? Seit Mittwoch gibt es neue Überlegungen - und zwar an ziemlich bekannten Standorten. Die Nieberdingstraße ist zurück...

Die Fakten in Kürze:

+++ Ein Stadionneubau in Münster soll nun doch an der Nieberdingstraße realisiert werden.

+++ Dazu laufen beschleunigte Prüfungen an. Bis März 2017 sollen diese abgeschlossen sein.

+++ Das laufende Bebauungsplanverfahren "Sportpark Berg Fidel" soll parallel planmäßig abgeschlossen werden...

 

Einmal kurz hingeschaut: Jawohl, der Oberbürgermeister der Stadt Münster trägt wieder einen Preußen-Schal. Am Mittwochmittag setzte sich Markus Lewe (CDU) mit der Vereinsspitze des SC Preußen Münster zusammen. Wichtigstes Thema: Das Preußenstadion und die jüngsten Überlegungen und Entwicklungen. Dann stellten sich alle zum freundlichen Gruppenfoto und, wie gesagt. die Stadtspitze trägt schwarz-weiß-grün. Und sei es auch nur ein höfliches Zeichen an die Gäste oder für den Fotografen - wenigstens werden die Fanutensilien nicht schamhaft zur Seite gerückt.

Die Ergebnisse des Treffens selbst sind so schlicht wie bemerkenswert. Lang lebe die Nieberdingstraße! Dort, direkt am Albersloher Weg und an der Umgehungsstraße gelegen, ist ja schon seit vielen Jahren ein Grundstück reserviert, auf dem irgendwann mal an einem fernen Tage theoretisch ein Stadion stehen könnte. Und in der Vorbereitung auf das Treffen hat die Stadtverwaltung ganz offensichtlich ihre alten Standorte erneut betrachtet und kam zum gleichen Ergebnis: Ein Stadionneubau in Münster ist nur an der Nieberdingstraße möglich.

Einziger Unterschied zwischen dieser Erkennntis heute und der Standortwahl vor rund zehn Jahren? Die "Prüfung" des Standorts soll nun "beschleunigt" erfolgen. Das ist seltsam genug, denn eine "Prüfung" wurde ja in grauer Vorzeit abgeschlossen - aber mutmaßlich geht es nun um die Neubewertung unter Berücksichtigung der neuen Ideen des SC Preußen. Was "beschleunigt" bedeutet? März 2017, also Ende März. So heißt es in einer Mitteilung der Stadt Münster.

Mehr noch: Der Standort Hammer Straße wird in allen Szenarien beibehalten, so betont es der Verein ganz deutlich. Entweder als Nachwuchsleistungszentrum und Trainingsgelände - oder im Fall der Fälle eben auch künftig als Stadion-Standort.

Immerhin will die Stadt jetzt - schon wieder - einen "interfraktionellen Arbeitskreis" ins Leben rufen. Und zwar kurzfristig. Der in der Vergangenheit längst existierende Arbeitskreis war offenbar zwischenzeitlich sanft dahingeschieden. Jetzt geht alles wieder von vorne los, eben nur mit neuen Gesichtern.

Monatlich wollen sich jetzt Verein und Stadtverwaltung zusammensetzen, um sich im weiteren Verlauf "eng miteinander abzustimmen". Das ist sinnvoll und wichtig, auch weil es diese konsequente Kommunikation seit geraumer Zeit nicht mehr gab.

Und was bedeutet das jetzt?

Im Grunde können sich alle Preußenfans auf etwas ganz Vertrautes einstellen... auf Warterei. Viel, viel, viel Warterei. Der Standort Nieberdingstraße ist nicht ansatzweise baureif. Es existiert kein Bebauungsplan, das Gelände ist noch nicht einmal in städtischem Besitz, es ist bebaut und sogar bewohnt. Zudem ist es infrastrukturell natürlich nicht wirklich erschlossen. Sollte dort einmal ein Stadion entstehen, dann wird das noch viele Jahre dauern. Eine kurzfristige oder gar mittelfristige Lösung ist die Nieberdingstraße nicht, eher eine Vision für die fernere Zukunft.

Klar dürfte aber auch sein: Ein Stadion für 40.000 Zuschauer war in keiner Planung für die Nieberdingstraße vorgesehen. Ob der Standort unter diesen Bedingungen tauglich ist oder ob der SCP seine Planungen doch nach unten korrigiert, ist völlig offen.

Sollten die "beschleunigten Prüfungen" für die Nieberdingstraße die Erkenntnis bringen, dass dort kein Stadionbau im Sinne des Klubs möglich sei, dann stünde der SCP vor zwei Möglichkeiten.

Variante 1: Der SCP zieht aus der Stadt in die umliegenden Gemeinden und errichtet dort ein Stadion.

Variante 2: Der SCP begräbt seine "großen" Stadionpläne und konzentriert sich wieder einmal auf die Hammer Straße und die dort maximal denkbaren 22.000 Zuschauer.

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
4Halle1823:16733
5U´haching1837:191831
6Münster1828:25329
7Wiesbaden1835:251027
8Rostock1826:27-126

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