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Verteidiger ungewohnt auffällig
Eigentor, Gelbsperre: Fabian Menig nimmt's locker

Fabian Menig. (Foto: Schulte)
Fabian Menig. (Foto: Schulte)
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Münster/Köln – Gut möglich, dass Fabian Menig in Kürze die Mannschaftskasse etwas auffüllen muss. Seine Schwalbe brachte ihm eine Gelbsperre ein. Dazu noch das Eigentor. Der Verteidiger war ungewohnt auffällig. 

Fabian Menig ist sonst Mister Zuverlässig. Der ehemalige Freiburger verrichtet seine Arbeit in der Kette oder auf der Seite üblicherweise routiniert und im besten Sinne unauffällig. Heißt: Seine Fehlerquote ist gering, folglich kommt der Gegner nicht oft durch. 

Von Menig kennt man eigentlich nur die Bilder, in denen er sich nach Fouls an ihm kurz schüttelt und dann weiterackert. Auch mal mit Verband über einer kleinen Platzwunde. Oft sieht man ihn nach Spielen abgekämpft und mit Beulen und blauen Flecken. "Eisenhart" ist das Wort, das oft im Zusammenhang mit dem 24-Jährigen fällt. 

Die Partie in Köln lief aber in entscheidenden Szenen gegen ihn. Nach Abpfiff konnte er darüber schon wieder schmunzeln, im Spiel dürfte er es weniger entspannt gesehen haben. 

Szene 1: Fabian Menig marschiert auf der rechten Seite, dreht nach links Richtung Strafraum ab. Eigentlich hat er freie Bahn, wird aber von Christoph Menz verfolgt. Plötzlich hebt Menig ab und landet auf dem Rasen. Freistoß für Foulspiel? Mitnichten. Schiri Christof Günsch zückt sofort und energisch Gelb - für eine astreine Schwalbe. "Das war eine dumme Aktion, dafür muss ich mich entschuldigen", so Menig nach Abpfiff ganz deutlich. "Das macht man nicht." 

Unangenehme Folge für Menig: Im kommenden Heimspiel muss er zuschauen, es war seine 5. Gelbe Karte. In dieser Phase der Saison sicher zu verschmerzen, wenngleich möglicherweise "mannschaftskassen-relevant"... 

 

Szene 2: Eigentlich waren die Preußen früh wieder auf dem Platz. In der Kabine sei es "sehr stickig" gewesen, wie Trainer Marco Antwerpen es vorsichtig formulierte. Wer die Anlagen im Südstadion kennt, könnte für den Mief, der durch die Räume zieht, auch andere Worte finden. Also war das Team überpünktlich wieder auf dem Rasen, aber nicht ganz so wach wie notwendig. 

Einer der ersten Fortuna-Angriffe nach der Pause brachte den Ball zu Keita-Ruel, der einen eher harmlosen Schuss (oder war es eine Hereingabe?) in den Strafraum brachte. Simon Scherder fälschte den Ball ab, Fabian Menig rutschte er vor das linke Bein - und von dort ins eigene Tor. "Eine unglückliche Situation", wertete Menig später selbst. "Da haben wir wieder ein Kacktor, auf geht's zur Titelverteidigung", grinste er später. Trotzdem: "Das dumme Gegentor hat uns kurz aus dem Konzept gebracht, aber dann war der Sieg  souverän und hochverdient."

Für Menig war die Partie - ungewohnt - nach 66 Minuten beendet. Es war nicht der allerbeste Tag für den Verteidiger. Aber Vorwürfe oder Kritik vom Trainer gab es anschließend nicht. Das Eigentor hatte auch Antwerpen als "unglückliche Szene" gesehen. "Diese beiden Szenen sind kein Maßstab für das ganze Spiel. Später hat er einfach abgebaut und uns das auch angezeigt." 

Das alles blieb an einem sonnigen Tag im Südstadion zum Glück nur eine Randnotiz. 

Eine Gelbe mit Folgen: Fabian Menig muss aussetzen. (Foto: Schulte)

Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
5Rostock3341:43-246
6Würzburg3346:39745
7Münster3341:40145
81. FCK3341:43-245
9TSV 18603343:36744

 


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