Preußen Münster auf Twitter & Facebook

Unser Service... Preußen-Artikel exklusiv auf Twitter @westline_scp und Facebook

1:0-Auswärtserfolg
Endlich mal wieder! Preußen Münster siegt in München

(Foto: Sven Leifer)
(Foto: Sven Leifer)

Münster – Wie hatte es der Preußen-Trainer vor dem Spiel noch gesagt? Die Wahrscheinlichkeit steige, dass der SC Preußen auswärts mal wieder gewinne. Und weil Statistik eben nicht lügt, tat der SCP eben das. Beim TSV 1860 München siegten die Adler mit 1:0 - und profitierten ausnahmsweise mal von einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters. 

Diese Rückfahrt aus München wird allen Preußen gutg gefallen. Den Spielern und auch den Fans. Denn an der Grünwalder Straße lieferte der SC Preußen ein über Strecken starkes Auswärtsspiel ab und gewann am Ende mit 1:0. Siegtorschütze war Rufat Dadashov, der endlich mal wieder einen wichtigen Treffer erzielte. 

Trainer Marco Antwerpen hatte im Vergleich zum 1:1 gegen Meppen einen erwarteten Wechsel vorgenommen: Fabian Menig kehrte zurück ins Team, Philipp Hoffmann musste zurück auf die Bank. 

Von dort sah er, wie 1860 München die Anfangsphase bestimmte. Schon nach wenigen Sekunden musste René Klingenburg hinten mal aushelfen, nachdem Stefan Lex den Ball scharf vor das Tor gebracht hatte. 

Das erste echte Ausrufezeichen setzten die Löwen nach sechs Minuten: Da musste Max Schulze Niehues aufmerksam reagieren, um einen Distanzschuss von Nico Karger noch über die Latte zu drücken. Nur kurz danach war Sascha Mölders frei durch, legte ab auf Lex, doch der brachte den Ball dann nicht unter Kontrolle.

Münster lief weitestgehend neben- und hinterher, München bestimmte die Anfangsviertelstunde klar. Erst die kurze Behandlungspause für Schiri Guido Winkmann brachte etwas Zeit zum Durchschnaufen. Und der SCP formierte sich neu - und war dann plötzlich drin in der Partie. 

Ein langer Einwurf von Fabian Menig auf Martin Kobylanski, dessen Schussversuch geblockt wurde (22.). Dann versuchte Dadashov den Ball in den Strafraum zu legen, aber München klärte per Hand - kein Elfmeter (24.). Ein langer Freistoß von Rodrigues Pires, aber kein Preuße in Nähe des Balles. 

Nein, das war nichts ganz Großes, nichts wirklich Gefährliches, aber der SCP sendete klare Hallo-Wach-Zeichen. Ole Kittners Kopfball am Löwen-Tor vorbei war besser, aber richig gut wurde es zwei Minuten später: Da landete ein Eckball am Oberschenkel von Klingenburg und dann direkt vor den Füßen von Dadashov, der dann zur Führung für die Adler einschob! Auswärts in Führung, das bedeutete statistisch, dass der SCP nicht mehr verlieren würde... 

Die Führung ging auch klar, weil eben ab der 15. Minute deutlich mehr vom SCP kam als von den Gastgebern. Und dabei blieb es vorerst noch. Martin Kobylanski scheiterte mit einem starken Freistoß nur um Zentimeter am 2:0 (33.). Dann vergab Rodrigues Pires ebenfalls einen Freistoß. 

Erst in den Minuten vor der Halbzeit kamen die Löwen wieder etwas besser ins Spiel. Schulze Niehues klärte einen Karger-Schuss, dann bekamen die Gastgeber noch eine größere Chance: Kittners Kopfball-Klärversuch landete im Lauf von Karger, der sich den Ball etwas zu weit vorlegte... Nach drei Minuten Nachspielzeit ging es dann in die Pause. 

(Foto: Sven Leifer)
(Foto: Sven Leifer)
(Foto: Sven Leifer)
(Foto: Sven Leifer)

Die Löwen brachten nach dem Wechsel noch die Arminia-Leihgabe Prince Owusu, der auch prompt für mehr Bewegung im Spiel der Gastgeber sorgte. München bekam mehr Spielanteile, die Preußen ließen den TSV arbeiten und lieferten eine konzentrierte Abwehrarbeit. 

Die richtig großen Chancen erspielten sich die Gastgeber vorerst nicht. Vor 15.000 Zuschauern, darunter 1.200 Preußenfans, blieb es in vielen Szenen beim Versuch oder Ansatz. Rodrigues Pires scheiterte mit einem Distanzschuss (55.), dann spielte der SCP einen guten Konter über Heidemann. Aber dessen Zuspiel auf Dadashov führte nur zu einem zu schwachen Distanzschuss. Kobylanskis Lupfer aus 50 Metern durfte da schon eher unter der Rubrik "eher witzig" verbucht werden. 

Der eingewechselte Owusu bekam die erste echte Chance für die Löwen in der zweiten Halbzeit, aber Schulze Niehues klärte gerade noch (60.). Die Preußen selbst spielten ihre Szenen oft zu wenig konsequent aus. Eher unverhofft bekam der SCP noch eine Chance durch Dadashov, der mit einer Volleyabnahme scheiterte. 

Zwei Szenen sorgten nach dem Spiel für Diskussionen: Nach 75 Minuten landete ein Eckball vor dem Preußentor, wo Sandrino Braun im Fallen den Ball an den Arm bekam. Torwart Schulze Niehues stand direkt hinter ihm, aber Sascha Mölders wäre einschussbereit gewesen. Ein eher klarer Elfer für die Gastgeber, der aber nicht erkannt wurde. Aus Sicht der Preußen dürfte das klar verbuchte werden als "Endlich mal ausgleichende Gerechtigkeit". 

Die zweite Szene: Dadashovs Kopfballduell mit dem Ellbogen gegen Simon Lorenz. Der Löwe musste noch auf dem Platz genäht werden, Dadashov kam mit Gelb davon. 

München versuchte in der Schlussphase viel, aber richtig gefährlich wurden die Gastgeber eben nicht. Nur eine wirklich klare Szene gab es noch - in der Schlussminute des Spiels! Da scheiterte Herbert Paul per Kopf frei vor Schulze Niehues.

Dann war Feierabend - der SCP hatte den ersten Auswärtssieg seit Meppen im Sack. 

Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
4Wiesbaden3464:451958
5Rostock3443:43049
6Münster3442:40248
7Zwickau3440:38246
8Würzburg3446:41545

 

Nächstes Liga-Spiel

3. Liga, 35. Spieltag
Eintracht Braunschweig - SC Preußen
Sonntag, 28. April, 14 Uhr
Liga-Spielplan | SCP-Spielplan
Kader | Forum

Weitere Preußen-Termine

Datum Termin  
Di, 23.04.

Fanstammtisch
Früh bis Spät

19.06

Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
4Wiesbaden3464:451958
5Rostock3443:43049
6Münster3442:40248
7Zwickau3440:38246
8Würzburg3446:41545

SC Preußen Münster