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Drei völlig verschiedene Siege
Erster der 3. Liga: Preußen Münster ist ein Allroundtalent geworden

Humba! Preußen Münster feierte ausgelassen über den nächsten Sieg. (Foto: Weber)
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Münster – Wenn es eine Fähigkeit gibt, die den SC Preußen Münster zu Beginn dieser Drittligasaison auszeichnet, dann ist es wohl diejenige, die auch den bislang auffälligsten Spieler René Klingenburg charakterisiert: Vielseitigkeit. Gegen die SF Lotte hat der SCP abermals eine neue Spielsituation mit Bravour gelöst. Die Preußen sind Allrounder geworden.

Ein festes Muster, nach dem die Spieler des SC Preußen Münster ablaufen, gibt es bislang in dieser Spielzeit nicht: Alle vier Punktpartien liefen gänzlich verschieden, hatten ihre ganz eigenen Drehungen und Wendungen. Mit einer Gemeinsamkeit: Einer Adler-Elf, die ihren Mann stand und so verbissen kämpfte, dass sie ihren Fans viel Applaus abrang. Das war selbst bei der Niederlage gegen Carl Zeiss Jena so.

Schauen wir aber auf die drei Erfolge, die die Elf von Trainer Marco Antwerpen für die kommenden zwei Wochen an die Spitze der 3. Liga katapultiert haben.

Erst eiskalt, dann mit viel Moral und jetzt dreckig

Zum Auftakt gegen Fortuna Köln sah man einen SCP, der an Kaltschnäuzigkeit kaum zu überbieten war. Die ersten zwei, drei Chancen waren allesamt drin - und das teils richtig sehenswert. Einmal per Konter, einmal per Flanke, einmal per Standard und einmal nach gelungenem Doppelpass traf der SC Preußen. Das war eine hochsouveräne Angelegenheit.

Zu Gast beim 1. FC Kaiserslautern steckten die Preußen mächtig ein. Vor der wohl größten Drittliga-Kulisse dieser Saison kurz nach der Pause den Gegentreffer zum 0:1 einstecken zu müssen, wird oft den Knockout bedeuten. Preußen Münster wurde vom Gegentreffer sogar noch angestachelt, erarbeitete sich aussichtsreiche Freistöße und drehte eine unglaubliche Begegnung allen voran durch zwei Geniestreiche von Martin Kobylanski. Ein Sieg der Moral.

Lotte ist mutig und verlangt Münster alles ab

Nun, im Heimspiel gegen den Letzten aus Lotte, entwickelte sich ein Geduldsspiel. Niemand hatte erwartet, dass die Sportfreunde doch so forsch ins Auswärtsspiel gehen, den SCP mit Mut und Wille früh störten und daraus griffige Konter generierten. Das war kein Absteiger, sondern eine sehr lebendige Mannschaft. "Ein Remis wäre auch verdient gewesen", sagte Ex-Preuße Jeron Al-Hazaimeh und lag damit gewiss nicht völlig daneben.

Münster aber reichte ein genialer Moment, ein weiter Schlag von Martin Kobylanski, ein unnachahmlicher Sprint von Tobias Rühle und ein noch besseres Auge des Stürmers, der den eingelaufenen René Klingenburg sah. Danach stand die Defensive weitestgehend - und auch die weiße Weste, ganz nebenbei bemerkt. Keiner hatte einen perfekten Tag erwischt, aber auch keiner einen entscheidenden Fehler gemacht.

Die nächsten Missionen

Das reicht manchmal, das reichte diesem willensstarken SC Preußen, dessen Dreckfress-Mentalität auch an vier Gelben Karten zu erkennen war. Der Sportclub kann souveräne Auswärtssiege, er kann Favoriten schocken und er kann auch harte Nüsse knacken. Er ist ein Allrounder. Die nächsten Missionen: Ein vermeintlicher Selbstläufer im Westfalenpokal gegen den BSV Schüren - und dann das vorläufige Highlight, das Derby beim VfL Osnabrück.

 


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Nächstes Liga-Spiel

3. Liga, 21. Spieltag
Carl Zeiss Jena - Preußen Münster
Samstag, 26. Januar, 14 Uhr
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Tabelle

21. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
5U´haching2042:202235
6Wiesbaden2037:28930
7Münster2028:29-129
8Rostock2027:30-327
9TSV 18602030:23726

SC Preußen Münster