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Einsatzzeiten sinken
Ex-Preuße Adriano Grimaldi ist unzufrieden

Adriano Grimaldi. (Foto: Weber)

München – Vor einem halben Jahr verließ Adriano Grimaldi den SC Preußen Münster und heuerte beim TSV 1860 München an. Dort scheint seine Stimmung derzeit nicht gerade blendend zu sein. 

Im Sommer verließ Adriano Grimaldi den SC Preußen Münster in Richtung München. Ein vieldiskutierter Wechsel. Aber für Grimaldi schien sich das auszuzahlen: In München traf er zu Saisonbeginn direkt zweimal, war als Vorbereiter zudem beteiligt an Toren. Eigentlich alles prima. 

Aber in den vergangenen Wochen hat es dem Stürmer offenbar etwas die Laune verhagelt. Nur ein Spiel durfte er im Dezember über 90 Minuten machen. Und seit Oktober traf er nur noch einmal (beim 2:3 in Karlsruhe). 

Nun schreibt die Münchner "Abendzeitung" davon, dass Grimaldi dem Klub seine Unzufriedenheit mitgeteilt habe. Zum einen dürfte er mit den sinkenden Einsatzzeiten unzufrieden sein, heißt es. Mehr aber noch mit der Kommunikation des Klubs und des Trainers. Daniel Bierofka macht dereit seinen Fußballlehrer und ist über weite Teile der Woche gar nicht in München. Eine Situation, die offenbar einige Spieler nervt - Grimaldi ganz sicher. Denn erst im Oktober hatte der sich in einem Interview durchaus kritisch über die fehlende Präsenz des Trainers geäußert. 

Wie es in der "Abendzeitung" heißt, habe "Grimaldis Seite" gar einen Winterwechsel innerhalb der 3. Liga oder einen Wechsel ins Ausland angedeutet. Dass 1860 München nicht die sportliche Rolle in der 3. Liga spielt, die sich der Stürmer wohl erhofft hatte, könnte dabei auch eine Rolle spielen.

Münster horcht auf, aber ... 

Ein wechselwilliger Stürmer mit Leistungsnachweis? Da dürften in Münster wohl einige aufhorchen. Für den SC Preußen hat Grimaldi die meisten Spiele in seiner Karriere absolviert (74). Genau 30 Tore erzielte er dabei. Und nach anfänglichen Problemen mit Trainer Marco Antwerpen fanden beide einen immer besseren Zugang zueinander. 

Aber eine Rückkehr nach Münster dürfte dennoch utopisch sein. Zum einen war schon im Sommer kein Geld da für den vergleichsweise teuren Angreifer - und daran hat sich rein gar nichts geändert. Zum anderen plagt sich der SCP selbst derzeit mit einer gewissen "Kommunikationslosigkeit". Vertragsgespräche ruhen oder wurden noch gar nicht begonnen. Die Zukunft des Trainerteams in Münster ist derzeit noch völlig offen, auch der Etat für die neue Saison steht in den Sternen. Alle Aussagen deuten derzeit an, dass der SCP auch im Sommer kein zusätzliches Geld in die erste Mannschaft stecken kann. 

Und hatte nicht Grimaldi auch in Münster schon Interviews gegeben, in denen er die fehlende Kommunikation des SC Preußen kritisiert hatte? 

Das ist also ein Umfeld, das nicht ansatzweise zusammenpasst mit den Ambitionen eines Adriano Grimaldi, zumal auch der SCP trotz drei Punkten mehr als München und Tabellenplatz 7 keine realistischen Erwartungen in Richtung Aufstieg hegen dürfte. Angeblich hat der KFC Uerdingen erneut sein Interesse angemeldet - schon im Sommer gab es solche Bemühungen des finanzstarken und aufstiegswilligen Neulings. 

 

 

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