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Zwei-Tore-Führung verspielt
Furioses Spiel: Preußen Münster holt "nur" ein 3:3 bei Eintracht Braunschweig

(Foto: Sanders)
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Braunschweig – Zumindest kurzzeitig betrübt sein durfte Preußen Münster nach dem Gastspiel in Braunschweig: Trotz 2:0- und 3:1-Führung verspielten die Adlerträger den Auswärtssieg bei abstiegsbedrohten Niedersachsen noch. Das gerechte 3:3-Remis bedeutet für den SCP aber den endgültigen Klassenerhalt.

Zwei knappe 1:0-Siege in Folge hatten den SC Preußen Münster im wahnsinnig engen Mittelfeld der 3. Liga wieder nach oben gespült, der Abstiegskampf ist spätestens seit dem Heimerfolg über Sonnenhof Großaspach Geschichte. Mit nur einer Änderung versuchten die Adlerträger, ein weiteres Jahr Drittklassigkeit nun auch auf dem Papier dingfest zu machen und zudem den fünften Platz zu erobern: Moritz Heinrich spielte anstelle von Cyrill Akono, der den A-Junioren des SCP im Auswärtsspiel beim SC Paderborn helfen sollte.

Für Münster ging es um wenig, für Gegner Eintracht Braunschweig stattdessen um jede Menge: Das dünne Polster von zwei Zählern auf den ersten Abstiegsrang sollte angesichts der patzenden Konkurrenz im Keller vergrößert werden, und Benjamin Kessel hätte dem BTSV beinahe den optimalen Start beschert – er kam aus kurzer Distanz nicht zum Abschluss (3.). Und Braunschweig machte weiter Dampf: Philipp Hofmann (7.) vergab freistehend die Führung, Leandro Putaro versiebte einen weiteren Hochkaräter (9.). Durchatmen bei den Preußen.

Plötzlich Vollgas

Doch plötzlich legte Schwarz-Weiß-Grün den Schalter um, übernahm die Kontrolle und kontrollierte das Spielgeschehen. René Klingenburg, Simon Scherder und Rufat Dadashov näherten sich dem Eintracht-Tor in der Folgezeit erstmals an, dazu reihte Preußen Münster einen Eckball an den nächsten.

Und die Belohnung für den urplötzlich starken Auftritt ließ nicht lange auf sich warten: Martin Kobylanskis fünften Eckstoß verlängerte Dadashov auf den sträflich freien Scherder, der zum 1:0 vollstreckte (28.). Drei Minuten später machte sich Dadashov erneut als Vorbereiter verdient, dieses Mal mit feinem Fuß: Sein Chipball fand Kobylanski, der den Doppelschlag perfekt machte (31.). Für zwei Minuten hatte der Sportclub alles im Griff – dann ließ die Defensive abermals eine Lücke offen, und Benjamin Kessel verkürzte prompt auf 1:2 (33.).

 

 

Preußen Münster im Pech: Tor aberkannt

Doch ein neuerlicher Sturmlauf der Gastgeber blieb zumindest bis zum Seitenwechsel aus. Vielmehr musste sich der SC Preußen ärgern, denn ihm wurde ein regulärer Treffer aberkannt: Simon Scherder staubte nach einer Klingenburg-Direktabnahme ab, wurde aber zu Unrecht wegen einer Abseitsstellung zurückgepfiffen (44.). Also: 2:1 zur Pause.

Etwas ruhiger wurde das Spiel in der zweiten Halbzeit, die Mannschaften glichen sich an – das Spektakel aus der Viertelstunde vor der Pause stellte sich so nicht wieder ein. Stattdessen glänzte der SC Preußen mit einer fast vergessenen Stärke: direkte Freistöße von Martin Kobylanski. Der Deutsch-Pole, dessen Abgang zum Saisonende wahrscheinlich ist, zirkelte einen ruhenden Ball aus spitzem Winkel ins lange Eck und düpierte damit Jasmin Fejzic im BTSV-Tor (56.).

Auf Kobylanski kommen Burmeister...

Endlich war Münster auf Kurs zu einem beruhigenden Auswärtssieg, zumindest für eine knappe Viertelstunde. Dann stellte der eingewechselte Felix Burmeister auf Vorlage von Marc Pfitzner per Flachschuss ins linke Eck den Anschluss erneut her (69.) - Preußen Münster zitterte wieder. Voller Wille, doch noch Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln, drückte Braunschweig auf das 3:3 und hatte in Form von Julius Düker und Niko Kijewski auch beste Gelegenheiten. Traf aber nicht.

Münster hätte es damit einfach haben können, den Erfolg vor der starken Kulisse von fast 20.000 Zuschauern festzuzurren: Rufat Dadashov hatte nach einem gut ausgespielten Konter das 4:2 auf dem Fuß, traf aber in der ersten von vier Minuten Nachspielzeit nur das Außennetz.

...und Düker

Das rächte sich tatsächlich noch: Julius Düker nickte eine Ecke in der 93. Minute aus kurzer Distanz in die Maschen. 3:3!

Plötzlich jubelte die Eintracht, die Spieler des SCP sanken entgeistert zu Boden. Aber dennoch: Mit dem 3:3-Remis ist der Klassenerhalt für Preußen Münster auch rechnerisch besiegelt. Zudem verbleibt die Elf von Marco Antwerpen auf dem sechsten Platz und damit im oberen Tabellendrittel – der Weg für ein versöhnliches Saisonfinale ist geebnet.

Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

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