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Remis vor 11.700 Zuschauern
Glück und Pech im Derby: Preußen Münster holt 0:0 gegen Osnabrück

0:0 - viele Zweikämpfe, aber keine Tore sahen gut 11.500 Zuschauer beim Derby im Preußenstadion. (Foto Schulte)
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Münster – Ein Punkt, damit konnte der SC Preußen Münster im ewig jungen Duell mit dem VfL Osnabrück an diesem Februarnachmittag wohl leben. Der Spitzenreiter aus Niedersachsen dominierte zunächst optisch, hatte dann gute Chancen. Und doch hatten die Adlerträger beim 0:0-Remis die ultimative Gelegenheit, das Spiel in eine ganz andere Richtung zu lenken.

Nur eine Änderung hatte Trainer Marco Antwerpen im Vergleich zur 0:1-Niederlage bei den Sportfreunden Lotte fünf Tage zuvor vorgenommen. Rufat Dadashov musste nach dortiger enttäuschender Leistung auf die Bank, für ihn spielte René Klingenburg von Beginn an. Taktisch spielten die Teams Roulette: Osnabrück wollte mit einer Dreierkette den SCP „neutralisieren“, der hatte aber wiederum auf ein 4-4-2-System mit Mittelfeldraute umgestellt.

Viel verpassten er sowie die mehr als 11.700 Zuschauer im Preußenstadion in diesen 45 Minuten allerdings nicht. Dem SC Preußen war ein Stück weit der Respekt vor dem Tabellenführer anzumerken, der sich keineswegs versteckte, sondern die Spielkontrolle von Anfang an übernahm und die Gastgeber öfter dem Ball hinterherlaufen ließ. Benjamin Girth näherte sich erstmals dem Tor (6.), zwanzig Minuten später wurde Lila-Weiß nach einer Ecke gefährlich und auch Ulrich Taffertshofers Aufsetzer hatte seine Tücken (28.) - Max Schulze Niehues musste aber nicht eingreifen.

Knifflige Szenen im Preußen-Sechzehner

Und bei den Preußen? Da tat sich in der ersten Halbzeit vor des Gegners Tor fast überhaupt nichts. Martin Kobylanski und Kevin Rodrigues-Pires versuchten es, ihre Schussversuche wurden abgeblockt. Als Cyrill Akono nach 35 Minuten frei vor Nils Körber auftauchte, wurde er wegen Abseits zurückgepfiffen. Viel mehr war da nicht.

Knifflige Szenen gab es ebenso – aber vermehrt im Preußen-Strafraum. So wollte der VfL Osnabrück zunächst einen Strafstoß, als der später verletzt ausgewechselte Felix Agu im Laufduell mit Sandrino Braun zu Boden ging (30.), und reklamierte in der Nachspielzeit zudem auf Handelfmeter. Schiedsrichter Christian Dingert pfiff beide Male nicht.

 

Topchancen für Osnabrück, dann vergibt Münster die Führung

Die zweite Halbzeit konnte nur besser werden, und sie wurde es auch – zumindest mit etwas Anlaufzeit. Zunächst beharkten sich die Rivalen im Mittelfeld, der Unparteiische wählte eine passend dazu eher kleinliche Linie. Spielfluss war nur noch zu erahnen. So war es ein kapitaler Patzer von Kevin Rodrigues-Pires, der Osnabrücks Heider den Weg ebnete. Der legte quer auf Etienne Amenyido – und dieser knallte das Leder an den Querbalken (60.). Nur zwei Minuten später hätte Amenyido sein Versäumnis korrigieren können, scheiterte an Schulze Niehues.

Und damit nicht genug der Osnabrücker Salve an Chancen: Auch der just eingewechselte Marcos Alvarez, der in der Schlussphase ansonsten unauffällig blieb, fand mit einem direkten Freistoß in Schulze Niehues seinen Meister (72.). Der SCP taumelte und wartete zugleich auf seine erste Topchance. Sie sollte kommen, und sie hatte es in sich: Cyrill Akono nutzte einen VfL-Fehler im Spielaufbau, legte in guter Abschlussposition nochmals quer. Doch Rodrigues-Pires zielte aus bester Position links vorbei (75.).

Das war die Aktion, die das Spielgeschehen auf den Kopf hätte stellen können. Schwarz-Weiß-Grün wachte nochmals auf, war ebenbürtig – klare Chancen ließ die Defensive der Gäste aber nicht mehr zu. Ein 0:0, das hatte es zuletzt Anfang 2016 im Preußenstadion bei diesem Duell gegeben. Weiter geht es mit einem Montagabendspiel beim schwächelnden Aufstiegskandidaten KFC Uerdingen.

Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

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