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36. Spieltag
Halle wartet: Preußen Münster nur zu Gast im Aufstiegsrennen

Halle jubelt über das 1:0. (Foto: Schulte)
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Münster – Der Hallesche FC war direkt beteiligt am bitteren Dezember des SC Preußen Münster. Mit der 1:2-Heimpleite begann der brutal schmerzhafte Absturz aus den oberen Tabellenregionen. Jetzt ist Halle erneut der Gegner - und die Preußen sind nur kurz mal zu Gast im Aufstiegsrennen. 

Halle gegen Münster: Das ist so ein bisschen Salz in die Wunden der Preußen. Mit dem 1:2 gegen Halle begann der böse Dezember 2018 für den SC Preußen. Es folgten drei weitere Niederlagen, darunter das völlig absurde 0:5 in Karlsruhe. Münster flog aus dem Bereich der Tabellenspitze und stolperte anschließend eher schwergängig ins neue Jahr. 

Drei Spieltage sind es noch, zweimal in Folge darf der SC Preußen Münster zwar am Aufstiegskampf beteiligt sein, allerdings nur noch als Gast und Zuschauer. Als Preußen-Trainer Marco Antwerpen auf den "Druck" des Gegners angesprochen wird, auf "schönere Spiele", weil es für den Gegner um etwas geht, da verzieht Antwerpen nur das Gesicht. "Ich wäre gerne in der Position von Halle. Ich würde lieber noch um etwas spielen", so seine eher kühle Auskunft.

Es ist wohl keine große Kunst nötig, um anzunehmen, dass auch die Fans des SCP lieber nach Halle gefahren wären, um ihren SCP in einem Aufstiegsrennen zu unterstützen. Das Thema ist aber durch, der SCP muss jetzt noch drei Spiele durchhalten, dann kommt der nächste gewaltige Umbau und alles beginnt von vorn. 

Fakt ist: Der SC Preußen hat zuletzt richtig gute Partien hingelegt und sich sieben Punkte erspielt. Auf das jüngste 3:3 in Braunschweig blickte Antwerpen am Donnerstag noch immer mit gemischten Gefühlen zurück. In praktisch allen Prüfzahlen war der SCP besser. 57 Prozent Ballbesitz. 16:13 Torschüsse für den SCP. 52 Prozent der Zweikämpfe gewonnen. Erheblich mehr Pässe und vor allem erheblich mehr angekommene Pässe. Ja, der SCP hatte in Braunschweig ein astreines Spiel hingelegt. "Das waren Top-Werte. Dann darfst du nicht 3:3 spielen."

Tja. Durfte man nicht, passierte trotzdem. Nach dem Spiel hatte der Trainer einen Fehler des Torwarts beim 3:3 ausgemacht. Die folgende mediale Begleitung in der "Bild" über einen "angezählten" Torwart wollte Antwerpen aber nicht so stehen lassen. "Max spielt eine sehr gute Saison. Es wundert mich, dass man das zum Thema macht." Klartext: Der Fehler beim 3:3 reiche nicht für einen Wechsel im Tor. 

Dass Schulze Niehues etwas "mutiger" sein dürfe und sich noch mehr an Vorgaben halten müsse, das blieb am Ende als Ansage stehen. Thema beendet. 

 

Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

Schöner ist ja auch, dass der SCP die Saison eben nicht austrudeln lässt. Das Team sei noch immer "aufnahmebereit", wie es der Trainer formulierte. Und belegt das ja mit wachen Auftritten in München, gegen Großaspach und in Braunschweig. Dass der SCP dort in den ersten zehn Minuten ziemlich wackelig wirkte? "Das war natürlich nicht die Idee. Wir hatten einfach den Ball nicht. Aber als wir in Ballbesitzpassagen gekommen sind, wurde es sofort schwierig für Braunschweig."

So war das wohl und auch deswegen fühlte sich das 3:3 am Ende auch so "falsch" an. Trainer Antwerpen: "Aktuell ist es schwer, gegen uns Fußball zu spielen." Gerade auswärts scheint der SCP in dieser Saisonphase viel konzentrierter zu sein als in der Vergangenheit. Ein bisschen schade, dass diese Phase erst erreicht war, als die Spitzenregion bereits geschlossen war, aber das ist eben Teil dieser Saison-Geschichte. 

Platz 5 ist maximal noch drin - und das wäre die zweitbeste Platzierung nach 2013 (Platz 4). Ein einziger Punkt trennt Rostock und den SCP. 

Elf sind es dagegen zum Gegner aus Halle. Die Gastgeber lauern einen Punkt hinter dem Relegationsplatz und haben noch Ziele. Unter anderem, das Geheimnis des SCP zu entschlüsseln. "Wir werden im Trainerteam beratschlagen, was für diesen Tag das Beste ist und dabei die Stärken des Gegners im Videostudium berücksichtigen", so Ziegner beim MDR.

Das jüngste 1:1 in Großaspach warf den HFC etwas zurück - aber wie die Preußen spielt auch Halle noch ein Duell gegen den Aufstiegskonkurrenten Karlsruher SC. Und so wird Halle sicher nicht nur das eigene Spiel gegen Münster verfolgen, sondern am kommenden Wochenende auch einige Daumen drücken für die Adler, wenn der KSC in Münster aufläuft. 

Personalien

Danilo Wiebe und Jannik Borgmann sind wieder im Kader. Verletzt fehlt Dominik Lanius. Stürmer Cyrill Akono unterstützt absprachegemäß wieder sein altes U19-Team, das in der Bundesliga den Klassenerhalt sichern will. 

 


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38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

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