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Kein Sieger vor guter Kulisse
Hitziges Remis: Preußen Münster und der SV Meppen spielen 1:1

(Foto: Schulte)
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Münster – Es war hitzig, temporeich und mitreißend, das Heimspiel von Preußen Münster gegen den SV Meppen. Es fehlte zum vollendeten Glück vor fast zehntausend Zuschauern nur noch ein Heimsieg des SCP. Der aber blieb verwehrt, weil Torschütze René Klingenburg in letzter Sekunde verpasste, aus dem 1:1 (1:1)-Remis drei vielleicht für den Ligaverbleib entscheidende Punkte zu machen.

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Gleich fünf Veränderungen hatte Preußen-Coach Marco Antwerpen am Freitagabend im Vergleich zur 2:3-Pleite der Adlerträger in Würzburg sechs Tage zuvor vorgenommen. Fabian Menig fehlte aufgrund der fünften Gelben Karte, dazu mussten auch Tobias Rühle, Philipp Müller, Lion Schweers und Benjamin Schwarz wieder auf die Bank – sie konnten sich nicht nachhaltig für einen Stammplatz empfehlen.

Unter einer stattlichen Kulisse von mehr als 9.300 Besuchern, davon mehr als 1.500 Fans des SV Meppen, hatte sich der SC Preußen wohl an seine letzten Heimsiege erinnert: Sowohl das 4:0 über Aalen als auch das 3:0 über Unterhaching war durch ein frühes Tor von René Klingenburg einleitet worden. Und was passierte am Freitagabend? Exakt: Cyrill Akono fand Niklas Heidemann, dessen Flanke köpfte der Mittelfeldmotor des SCP wuchtig zum 1:0 ins Netz (3.). Der gelungene Auftakt hin zu einem souveränen Heimsieg?

Preußen macht das Spiel, Meppen zieht das Tor

Auch die Folgezeit gestaltete der SC Preußen jedenfalls spielbestimmend, die klaren Chancen blieben aber aus. Martin Kobylanski versuchte ein ums andere Mal, Meppens Torhüter Erik Domaschke mit langen Schlenzern zu überlisten – irgendwann aber blieb der Überraschungseffekt aus. Auch die übrigen Preußen-Spieler mühten sich redlich, konnten aus der Dominanz aber nur wenige Gelegenheiten erzwingen. Und dann schlug Meppen eiskalt zu.

War es eine starke Einzelaktion von Steffen Puttkammer, war es zu vorsichtig verteidigt? Irgendwo dazwischen mochte die Erklärung dafür liegen, warum der defensive Mittelfeldspieler im Preußen-Strafraum mit genügend Freiheiten einen Haken schlagen durfte, um den Ball dann im Stürmermanier zwischen linkem Pfosten und Max Schulze Niehues zu platzieren (27.). Ein Ausgleich aus dem Nichts, auf den Münster im ersten Durchgang keine Antwort mehr fand. Einzig Klingenburg prüfte Torhüter Domaschke mit einem satten Distanzschuss.

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Jubel nach dem frühen 1:0. (Foto: Schulte)
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Ohne Wechsel, aber mit zahlreichen Eckbällen begann für den SC Preußen der zweite Durchgang, ehe eine abrupte Spielunterbrechung das Leder ruhen ließ. Der Grund fand sich auf beiden Seiten der Stadiontribünen – sowohl im Supporterblock der Münsteraner als auch im Gästesektor gingen zur gleichen Zeit jede Menge bengalischer Feuer und Raketen hoch. Eine weitere schmerzvolle Strafe dürfte in den kommenden Wochen an der Hammer Straße eintrudeln.

Plötzlich liegt das Siegtor auf dem Fuß

Auf dem Feld fehlte eigentlich nur eines: Großchancen. Ansonsten hatte die rassige, hitzige, temporeiche und enorm kurzweilige Partie alles, um neutrale Zuschauer nachhaltig vom Mittelfeld der 3. Liga zu begeistern. Preußen Münster investierte etwas mehr, Meppen verteidigte aber stets aufmerksam – und hatte einmal Glück, als Tobias Rühle Schlussmann Domaschke foulte (77.), der Einwechselspieler wäre frei durch gewesen.

Weil aber der SCP bei einer Kerze im Fünfmeterraum ebenso Glück hatte, als Nico Granatowski aus kürzester Distanz nur den linken Pfosten traf (66.), ging die Punkteteilung in Ordnung. Doch Preußen Münster durfte, nein musste sich ärgern. Als in der vierminütigen Nachspielzeit erst Kevin Pires-Rodrigues einen Freistoß zu leicht herschenkte (90.+2) und dann René Klingenburg freistehend in die Wolken schoss (90.+4), war der Sieg nochmals nah. Meppen aber rettete nach der Gelb-Roten Karte gegen David Vrzogic (90. +2) den Punkt auf die Heimfahrt.

Preußen Münster rückt damit über Nacht auf den zehnten Rang, kann aber im Verlauf des Wochenendes wieder abrutschen. Der Klassenerhalt ist einen Punkt näher – nicht mehr, nicht weniger.

Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

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